Preise und Auszeichnungen

10.06.2014

Preise und Auszeichnungen

Wissenschaftler und Studierende der TU Darmstadt erbringen regelmäßig herausragende Leistungen in Forschung und Lehre. Eine Übersicht der jüngsten Preise:

Prof. Dr. Johannes Buchmann, Professor am Fachbereich Informatik und CASED-Vizepräsident, wurde in den Feldafinger Kreis, einen renommierten Expertenkreis, aufgenommen. Der Kreis ist ein 2001 gegründeter Zusammenschluss hochrangiger Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft mit dem Ziel, den Dialog zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu intensivieren, die Internet-Forschung in Deutschland voranzutreiben und Impulse zur besseren Nutzung von Innovationspotenzialen zu geben.


Professor Dr. Hartmut Fueß, Fachgebiet Strukturforschung am Fachbereich Material- und Geowissenschaften der TU Darmstadt, wird mit dem Ordre des Palmes Académiques ausgezeichnet und zum Offizier des Ordens ernannt. Der Ordre des Palmes Académiques ist eine der höchsten Auszeichnungen des französischen Staates für Verdienste um das französische Bildungswesen und geht bis auf Napoléon Bonaparte zurück.


Dipl.-Ing. Benjamin Heß, Mitarbeiter des Instituts für Produktionstechnik und Umformmaschinen (PtU) der TU Darmstadt, hat den vom Industrieverband Massivumformung verliehenen Otto-Kienzle-Preis 2014 erhalten.

Benjamin Heß, geboren 1984 in Frankfurt am Main, erhielt die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung für seine Studie „Prozessoptimierung durch oszillierende Werkzeugbewegungen in der Kaltmassivumformung“. Die Auszeichnung wird jährlich zu Ehren von Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. eh. Otto Kienzle vergeben, der in den 1940er Jahren den Grundstein für die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und der Schmiedeindustrie legte.


Das Projektteam „Netzwerk des Tages“, Studierende sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Fachbereichs Informatik, ist einer der Gewinner beim Hochschulwettbewerb „Mehr Bits und Bytes – Nachwuchswissenschaftler kommunizieren ihre Arbeit". Mit dem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro werden die Wissenschaftler eine Website aufbauen, die die Vernetzung von öffentlichen Personen und Organisationen darstellt. Journalisten, Schülerin und Studierenden, Wählern und generell politisch interessierten Bürgerinnen und Bürgern soll die Website zur Information über Verflechtungen zwischen verschiedenen Akteuren dienen und Hintergründe, etwa von politischen Entscheidungen, transparent machen.

Der Hochschulwettbewerb wird im Rahmen des Wissenschaftsjahrs 2014 – Die digitale Gesellschaft von der Initiative „Wissenschaft im Dialog“ organisiert. Das Wissenschaftsjahr wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit der Initiative Wissenschaft im Dialog sowie zahlreichen Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur ausgerichtet, macht Forschung und Wissenschaft erlebbar und fördert die gesellschaftliche Debatte über Herausforderungen und Chancen des digitalen Wandels.


Das Projekt „UrCity“ der TU Darmstadt hat den Sonderpreis der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft im Rahmen des Deutschen Computerspielpreises erhalten. Der erstmals verliehene Sonderpreis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Bei “UrCity” handelt es sich um ein Serious-Game, das den Spielern ermöglicht, an der Stadtplanung in Darmstadt mitzuwirken. Der User entscheidet: Plant er einen Spielplatz auf einer Fläche oder wäre ein Gebäude an dieser Stelle interessanter. Entscheidet sich der User beispielsweise für den Spielplatz, geht es an Kalkulation und Planung: Was kostet eine Rutsche, wie viele Schaukeln sind finanzierbar, wo sollten sinnvollerweise Bänke stehen.

Bei UrCity sollen sich die Bürger spielerisch beteiligen. Das Projektteam steht mit der Stadt im Gespräch, damit sie die bestbewerteten Lösungen in der Stadtplanung berücksichtigen”, so Stefan Göbel, Leiter Serious Gaming am Multimedia Communications Lab.

Das Projektteam besteht aus acht wissenschaftlichen Mitarbeitern, die aus verschiedenen Disziplinen kommen: Informatiker, Designer und auch ein Psychologe entwickelte mit.


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