TU Darmstadt kompakt

24.04.2015

TU Darmstadt kompakt

Veranstaltungstipps für die Woche vom 27.4.-3.5.2015

Ob Ausstellungen, Führungen oder öffentliche Vorlesungen: Regelmäßig finden an der TU Darmstadt spannende Veranstaltungen statt. Eine Auswahl für die kommende Woche: der Aktionstag „Tag gegen Lärm“, Vorträge über Licht und über die Regeln der Mode.

Lärmwirkung von Spielzeug: Der Fokus beim „Tag gegen Lärm“ liegt in diesem Jahr auf Lärm in der Welt der Kinder. Bild: Chris Hartung
Lärmwirkung von Spielzeug: Der Fokus beim „Tag gegen Lärm“ liegt in diesem Jahr auf Lärm in der Welt der Kinder. Bild: Chris Hartung

Tag gegen Lärm

Am „Tag gegen Lärm“ präsentiert das Fachgebiet Systemzuverlässigkeit und Maschinenakustik SzM des Fachbereichs Maschinenbau der TU Darmstadt wieder unterhaltsam Informationen über die alltägliche Geräuschkulisse. Im Fokus steht diesmal Lärm in der Welt der Kinder: Besucherinnen und Besucher können sich über Lärmwirkung von Spielzeugen informieren. Am Beispiel eines „Rutschautos“ wird gezeigt, wie mit Methoden der technischen Lärmminderung die Akustik von Spielzeug beeinflusst werden kann. Wer möchte, kann Spielzeug mitbringen und akustisch vermessen lassen.

10:00 Uhr: Grundlagen der Akustik, Vortrag von Dr.-Ing. Joachim Bös Ort: Campus Stadtmitte, Gebäude S1|08, Raum 16 (Erdgeschoss), Magdalenenstr. 4, 64289 Darmstadt

10:30 Uhr: Lärm von Kinderspielzeug, Vortrag von Dipl.-Ing. Antje Grebel Ort: Campus Stadtmitte, Gebäude S1|08, Raum 16 (Erdgeschoss), Magdalenenstr. 4, 64289 Darmstadt

11:30-14:00 Uhr: Infostand „Technische Lärmminderung„ mit spannenden Exponaten der Lärmforschung: Unter anderem werden eine „akustische Kamera“, ein Kunstkopf, der Schalleindrücke gehörgerecht aufzeichnet, und ein Laservibrometer zur berührungslosen Schwingungsmessung vorgeführt.

Zeit: Mittwoch 29.4., 10:00-14:00 Uhr
Ort: Werkstatt des Fachgebiets Systemzuverlässigkeit und Maschinenakustik, Magdalenenstr. 6, Halle S1|09

Achtung: Zugang vom Vorplatz der Mensa Innenstadt

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Ringvorlesung: “Global Challenges: Armut"

Armut und soziale Ausgrenzung in Darmstadt – wie können wir kommunal intervenieren?
Barbara Akdeniz, Darmstadt

Nicht zuletzt seit Thomas Pikettys viel beachtetem Buch „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ sind Armut und soziale Ungleichheit zurück auf der Agenda der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. In der interdisziplinären Ringvorlesung „Global Challenges“ steht deshalb in diesem Jahr das Thema Armut im Mittelpunkt. Das vielgestaltige Phänomen der Armut und sozialen Ausgrenzung, sowie die Möglichkeiten effektiver Armutsbekämpfung werden dabei stets in einer Doppelperspektive betrachtet: zum einen mit Blick auf Armut in hochentwickelten Industrieländern wie Deutschland, zum anderen mit Blick auf globale Ungleichheit und Armutsbekämpfung in den wenig entwickelten Ländern des globale Südens.

Zeit: Montag, 27.4., 18:00 Uhr
Ort: Campus Stadtmitte, Gebäude S2|07, Raum 167, Hochschulstr. 6, 64289 Darmstadt


Vorlesungsreihe: Was steckt dahinter?

Was ist Licht?
Prof. Dr. Thomas Walther, Fachbereich Physik

Was ist Licht? Diese Frage wurde im Laufe der Wissenschaftsgeschichte immer wieder anders beantwortet. Experimentelle Ergebnisse waren stets der Auslöser für solche Veränderungen, bis Wissenschaftler schließlich zur heutigen verblüffenden Interpretation des Lichts, dem Welle-Teilchen Dualismus, gelangten. Aber nicht nur Licht, sondern auch Elementarteilchen unterliegen diesem Prinzip.

Prof. Walther gibt in seinem Vortrag einen Einblick in die historische Entwicklung. Er erläutert die faszinierenden und ungewöhnlichen Eigenschaften des Lichtes beispielhaft anhand von Ergebnissen der modernen Forschung.

Zeit: Dienstag, 28.4, 17:15-18:45 Uhr
Ort: Campus Stadtmitte, Magdalenenstraße 12, Historisches Maschinenhaus, Gebäude S1|05

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Kolloquium des Eduard-Zintl-Instituts

Verleihung des Alarich-Weiss-Preises

17:15 Uhr: Verleihung des Alarich-Weiss-Preises
17:45 Uhr: Polymercharakterisierung mittels Schwingungsspektroskopie in der Gasphase
Prof. Dr. Martin Suhm Georg-August-Universität Göttingen

Alarich-Weiss-Preis 2015

Aus Anlass seines 70. Geburtstages haben die Schüler von Professor Alarich Weiss 1995 einen Preis für exzellente Arbeiten in Physikalischer Chemie an der Technischen Universität Darmstadt gestiftet. Damit wird jährlich eine hervorragende Diplom/Master-Arbeit von Studierenden im Fachbereich Chemie (Eduard-Zintl-Institut) ausgezeichnet. Der Alarich-Weiss-Preis ist mit 500 € dotiert. Über die Auswahl entscheidet ein Kuratorium bestehend aus Vertretern der Industrie und der Hochschule.

Die diesjährigen Preisträgerinnen sind Frau M.Sc. Anastasia Filtschew und Frau M.Sc. Oxana Upir. Frau Filtschew hat ihre Masterarbeit mit dem Titel „Spektroskopische Untersuchungen an CeO2-Materialien“ im Arbeitskreis von Herrn Prof. Dr. Christian Hess (Physikalische Chemie) angefertigt. Im Rahmen ihrer Arbeit gelang es Frau Filtschew unter Zuhilfenahme neuer in situ-spektrokopischer Ansätze, detaillierte Einblicke in die (Defekt)Struktur von Ceroxiden zu erhalten. Ceroxide finden z.B. in der heterogenen Katalyse oder als Sauerstoff-Ionenleiter in Brennstoffzellen Anwendung. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden derzeit in einer Publikation zusammengefaßt.

Frau Upir aus dem Arbeitskreis von Herrn Prof. Dr. Rolf Schäfer (Physikalische Chemie) hat eine externe Masterarbeit am Institut für Biophysik der Goethe-Universiät in Frankfurt am Main angefertigt. Dabei ging es um die Entwicklung und Validierung einer photometrischen Messmethode zur Bestimmung der Aktivität von Acetyl- und Butylcholinesterase. Sie hat dabei herausgearbeitet, dass die Verwendung von zwei schmalbandigen Leuchtdioden prinzipiell eine kostengünstige und robuste Alternative für die Bestimmung des Hämoglobins und der Enzymaktivität darstellt. Die Firma Dr. F. Köhler Chemie in Bensheim beabsichtigt die von Frau Upir weitentwickelte Messmethodik in der medizinischen Analytik einzusetzen.

Zeit: Mittwoch, 29.4., 17:00-19:00 Uhr
Ort: Campus Lichtwiese, Gebäude L2|03, Alarich-Weiss-Str. 6, Hörsaal 05

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Mittwoch-Abend-Vortrag des Fachbereichs Architektur

Die Regeln der Mode
Barbara Vinken

Barbara Vinken, 1960 in Hannover geboren, studierte Literaturwissenschaften in Deutschland, Frankreich und den USA. Sie ist seit 2004 Professorin für Allgemeine Literaturwissenschaft und Romanische Philologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). 1989 in Konstanz und 1991 in Yale promoviert, habilitierte sie sich 1996 in Jena. Sie war Gastprofessorin an der New York University (zuletzt 2012), der Humboldt-Universität zu Berlin, der EHESS Paris, der Université Michel de Montaigne in Bordeaux, der Johns Hopkins University in Baltimore, der FU Berlin, am Zentrum für Literatur- und Kulturforschung in Berlin (ZfL, 2011) und an der University of Chicago (The Franke Institute for the Humanities, Center for Disciplinary Innovation, 2012). Bevor sie an die LMU wechselte, folgte sie Rufen auf die romanistischen Lehrstühle in Hamburg und Zürich. 2012/2013 verbrachte Barbara Vinken mit einer Senior Researcher in Residence Fellowship am Center for Advanced Studies der LMU München.

Zeit: Mittwoch, 29.4., 18:00-20:00 Uhr
Ort: Campus Lichtwiese, Franziska-Braun-Straße 10, Hörsaal- und Medienzentrum (Geb. L4|02), Hörsaal 202

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Ringvorlesung: Vergiftete Atmosphäre – Chemische Waffen und ihre Geschichte

Forschung und Entwicklung der Nervengase Tabun, Sarin und Soman im Zweiten Weltkrieg und der Nobelpreisträger Richard Kuhn
Florian Schmaltz, MPI für Wissenschaftsgeschichte, Berlin

Am 22. April jährt sich zum 100. Mal der erste Großeinsatz moderner chemischer Waffen in einem Krieg. In der Schlacht bei Ypern in Flandern wurden 6000 Tonnen Chlorgas von deutschen Truppen auf den Feind geblasen – unter fachkundiger Anleitung von deutschen Forschern. Vielfach totgesagt, erfuhren sie vor zwei Jahren ihre vorerst letzte Wiederbelebung im syrischen Bürgerkrieg. Die Ringvorlesung beleuchtet nicht nur die militärischen, chemischen und technischen Aspekte der letzten hundert Jahre chemischer Kriegführung, sondern darüber hinaus die geschichtliche Dimension bis hin zu ihrer völkerrechtlichen Ächtung in der Chemiewaffenkonvention, die Problematik ihrer Entsorgung, ihre Bedeutung im Katastrophenschutz und nicht zuletzt ihre Spuren in Kunst, Literatur und Film.

Zeit: Donnerstag, 30.4., 12:00-13:30 Uhr
Ort: Campus Lichtwiese, Alarich-Weiss-Str. 4, Gebäude L2|02, Raum 762

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Führung über den Campus Stadtmitte

Die TU Darmstadt baut

Seit dem Erhalt der Bauautonomie ist die TU Darmstadt in stetem Wandel und setzt mit ihren Neubauten Akzente in der Innenstadt. Entdecken Sie die Architektur unseres Campus der kurzen Wege – mit seinem „Eingangsbereich“ karo 5, der beeindruckenden ULB, dem umfunktionierten Maschinenhaus u.v.m. Und erfahren Sie, was es mit dem Fund einer geheimnisvollen Flaschenpost auf sich hat …

Die Führung erfolgt in Zusammenarbeit mit Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 5 Personen.

Karten: 7 Euro, ermäßigt 5 Euro, erhältlich im Darmstadt Shop am Luisenplatz, über www.darmstadt-marketing.de oder direkt am Treffpunkt

Zeit: Freitag, 1.5., 10:30-12:00 Uhr
Treffpunkt: Eingangsbereich karo5, Karolinenplatz 5

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Vogelstimmenexkursion für Anfänger, Jennie Bödeker, Reinheim

Wie viele Vogelarten finden wir in drei Stunden bei einem Rundgang um den Reinheimer Teich? Veranstaltung im Rahmen der 10. Naturschutz-Erlebnistage. Ein Fernglas ist hilfreich

Zeit: Sonntag, 3.5., 9:00 Uhr
Ort: Campus Botanischer Garten, Botanischer Garten, Schnittspahnstr. 5


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