Preise und Auszeichnungen

09.06.2015

Preise und Auszeichnungen

Wissenschaftler und Studierende der TU Darmstadt erbringen regelmäßig herausragende Leistungen in Forschung und Lehre. Eine Übersicht der jüngsten Preise:

Vier Studierende des Fachbereichs Architektur wurden für ihre Arbeiten beim Semesterentwurf „Eine Werkstatt auf Zeit“ von der Firma Goldbeck ausgezeichnet. Sie erhielten für besondere Leistungen einen Buchpreis: Patrick Frey für den Entwurf „A B C-Line“, Frederik Schönfeld für „teilen schieben wandeln“, Tyagita Hidayat für ihren Entwurf „TWOinONE-Corporate Hall“ sowie Oliver Legat für „Space Craft“.


Maximilian Kuhnhenn, Doktorand am Fachgebiet Strömungslehre und Aerodynamik, wurde für seine Master-Arbeit „Phasengemittelte Volumenkraftmessungen am DBD Plasma-Aktuator mit Particle Image Velocimetry“ mit dem mit 1.000 Euro dotierten zweiten ZARM-Förderpreis ausgezeichnet.

Das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) betreibt an der Universität Bremen Forschung für den Weltraum und Forschung unter Weltraumbedingungen. Der ZARM-Förderpreis wird jährlich für besondere Studienleistungen auf den Gebieten Strömungsmechanik, Mikrogravitation, Raumfahrttechnik, Weltraumforschung und raumfahrtbezogene Umwelttechnik verliehen.

Preisträger 2015: Freunde der TU Darmstadt zeichneten aus. Bild: Felipe Fernandes
Preisträger 2015. BIld: Felipe Fernandes

Die mit je 2.500 Euro dotierten Preise der Vereinigung von Freunden der TU Darmstadt für hervorragende wissenschaftliche Leistungen gehen in diesem Jahr an: Dr. Johannes Rode, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften; Dr. Angela Graf, Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften; Dr. Susanne Bartels, Humanwissenschaften; Dr. Jane Ghiglieri, Mathematik; Dr. Christopher Walz, Physik; Dr. Constantin Voss, Chemie; Dr. Julian Spies, Biologie; Dr. Maged Bekheet, Material- und Geowissenschaften; Dr.-Ing. Sebastian Schula, Bau- und Umweltingenieurwissenschaften; Dr.-Ing. Nebojša Čamprag, Architektur; Dr.-Ing. Elias Baum, Maschinenbau; Dr.-Ing. Christian Mandel, Elektrotechnik und Informationstechnik; Dr.-Ing. Katayon Radkhah, Dr.-Ing. Katharina Mülling, Informatik.


Mit dem Sonderforschungsbereich „Multi-Mechanismen-Adaption für das künftige Internet (MAKI)“ gehört das Cluster „Future Internet“ an der TU Darmstadt zu den 100 Preisträgern des bundesweiten Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2015. Der Wettbewerb steht in diesem Jahr im Zeichen des Mottos „Stadt, Land, Netz! Innovationen für eine digitale Welt“. Damit würdigen die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank Ideen und Projekte, die Lösungen für die Herausforderungen des digitalen Wandels bereithalten. MAKI liefert eine positive Antwort zur Gestaltung einer vernetzten Welt, indem es Kommunikationssysteme so gestaltet, dass sie verschiedene technische Kanäle kombinieren und sich selbstständig an veränderte Rahmenbedingungen anpassen können. Das verhindert zum Beispiel Überlastungen des Mobilfunknetzes, wenn sich große Menschenmengen versammeln.

Dr.-Ing. Sebastian Petzet wurde für seine an der TU Darmstadt angefertigte Dissertation „Phosphorrückgewinnung in der Abwassertechnik: Neue Verfahren für Klärschlamm und Klärschlammaschen“ mit dem Willy-Hager-Preis ausgezeichnet. Der Preis ist mit 6.000 Euro dotiert. Seine Arbeit ist von besonderer Bedeutung, weil die Lagerstätten für Phosphat, dem essentiellen Pflanzennährstoff und Grundlage der Lebensmittelproduktion, in absehbarer Zeit zur Neige gehen. Phosphat muss daher aus Abfallströmen zurückgewonnen werden. Klärschlämme und Klärschlammaschen sind besonders ergiebig, jedoch gilt es, Verunreinigungen wie Schwermetalle, Krankheitserreger und organische Schadstoffe zu beseitigen. Hierzu hat Petzet Verfahren entwickelt, die gleichermaßen effektiv wie kostengünstig sind.

gerhard_sessler
Prof. Dr. Gerhard Sessler. Bild: privat

Prof. Dr. Gerhard Sessler, emeritierter Professor am Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Darmstadt, wurde für sein Lebenswerk, insbesondere für die Entwicklung des Elektret- und des Siliziummikrofons, von der Acoustical Society of America mit der Gold Medal ausgezeichnet.

Mit der Gold Medal würdigt die Acoustical Society of America wegweisende Beiträge im Bereich der Akustik. Sie ist die höchste Auszeichnung dieser Gesellschaft und wurde erstmals 1954 verliehen. Zu den Empfängern der Gold Medal gehören unter anderem der Erfinder des Kondensatormikrofons, Edward Wente, und der ungarische Nobelpreisträger Georg von Békésy.


Micaela Zellhofer, Fachbereich Architektur, hat den Otto Bartning Preis für Baukunst 2013 erhalten. Damit wurde ihr Entwurf „Haus der Bühnen an der Oberbaumbrücke“ ausgezeichnet. Miriam Hamel erhielt den Otto-Bartning-Preis 2014 für den Entwurf „Bad Wildbad Reloaded“.


Simon Manschitz, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Intelligente Autonome Systeme der TU Darmstadt, wurde für seine Masterarbeit „Learning Sequential Skills for Robot Manipulation Tasks” mit dem mit 2.500 Euro dotierten Odenwald-Akademie-Preis ausgezeichnet. Manschitz hat sich in seiner Arbeit mit autonom arbeitenden, lernenden Robotern beschäftigt.

Der Preis der Odenwald-Akademie wurde 2013 erstmals vergeben und wird seitdem alle zwei Jahre verliehen. Er ehrt herausragende Leistungen auf innovativen Gebieten, besonders in den Bereichen Energie, IT und Mobilität. Berücksichtigt werden Diplom- oder Masterarbeiten von Studierenden, die ein Thema mit Relevanz für den Odenwaldkreis bearbeitet haben, aus der Region stammen oder dort leben.


Lukas Spallek, Auszubildender „Elektroniker für Geräte und Systeme“ im Fachgebiet Strömungslehre und Aerodynamik im Fachbereich Maschinenbau, erhält 2015 den Preis für besondere Leistungen während der Ausbildung der TU Darmstadt. Bild: Katrin Binner
Lukas Spallek. Bild: Katrin Binner

Der von der TU Darmstadt jährlich vergebene Preis für besondere Leistungen während der Ausbildung geht in diesem Jahr an Lukas Spallek. Er ist Auszubildender „Elektroniker für Geräte und Systeme“ im Fachgebiet Strömungslehre und Aerodynamik im Fachbereich Maschinenbau. Das Preisgeld von insgesamt 3.000 Euro geht je zur Hälfte an den ausgezeichneten Auszubildenden und den Ausbildungsbereich. Der Azubi darf frei über seinen Anteil verfügen, der Ausbildungsbereich investiert die Mittel für künftige Zwecke der Ausbildung.

zur Liste