Starke Cybersicherheit

17.07.2015

Starke Cybersicherheit

„CYSEC“ schärft das Forschungsprofil der TU Darmstadt

Die TU Darmstadt führt ihre weltweit anerkannte Expertise in IT-Sicherheit nunmehr organisatorisch unter dem Namen „CYSEC“ zusammen: CYSEC bündelt in der Cybersicherheitsforschung die Aktivitäten von 33 Fachgebieten aus sieben Fachbereichen der Universität.

Ansicht eines Servers. Bild: Katrin Binner
Bündelung von Fachwissen: Die Darmstädter Forschung zur IT-Sicherheit firmiert künftig unter „CYSEC“. Bild: Katrin Binner

Im Rahmen von CYSEC wird die TU Darmstadt ihre Forschungsstärke in diesem Profilbereich weiter ausbauen – so soll das Themenspektrum auch durch die Einrichtung zusätzlicher Professuren Zug um Zug erweitert werden. Weitere Schwerpunkte bilden interdisziplinäre Forschungsansätze, Technologietransfer und Beratungskompetenz. „CYSEC wird Kooperation und Synergie der Cybersicherheitsforschung an der TU Darmstadt weiter voranbringen und ein starker Partner in der internationalen IT-Sicherheitsforschung sein“, sagt Johannes Buchmann, Professor für Informatik und Mathematik und Sprecher von CYSEC.

Gezieltes Wachstum

CYSEC ist das Ergebnis eines systematischen Aufbaus der IT-Sicherheitsforschung in den vergangenen Jahren. Wichtige Schritte auf diesem Weg waren und sind die Beteiligung der TU Darmstadt am 2008 etablierten LOEWE-Zentrum CASED – Center for Advanced Security Research Darmstadt – und die Etablierung des vom Bundesforschungsministerium geförderten European Center for Security and Privacy by Design (EC SPRIDE) im Jahre 2011. Im Bereich IT-Sicherheit wurden im Fachbereich Informatik fünf neue Professuren und eine Kooperationsprofessur mit dem Fraunhofer Institut SIT eingerichtet. Darüber hinaus wurde mit dem innovativen Konzept der Claude Shannon Fellowships exzellente Nachwuchsförderung in der Cybersicherheitsforschung etabliert.

Porträtbild Professor Buchmann. Bild: Katrin Binner
Professor Johannes Buchmann. Bild: Katrin Binner

Vertrauen der Forschungsgemeinschaft

Inzwischen hat sich die TU Darmstadt international zu einem Leuchtturm der IT-Sicherheitsforschung entwickelt. In diesem Kontext konnten herausragende Verbundprojekte eingeworben werden, darunter im Jahr 2011 das Intel Collaborative Research Institute for Secure Computing (ICRI-SC), im Jahr 2014 der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Sonderforschungsbereich CROSSING, sowie der LOEWE-Schwerpunkt „NICER: Networked Infrastructureless Cooperation for Emergency Response“ (ebenfalls 2014). Der DFG-Schwerpunkt „Reliably Secure Software Systems (RS3)“ wird seit 2010 an der TU Darmstadt koordiniert. Zuletzt wurde die Förderung eines neuen DFG-Graduiertenkollegs „Privatheit und Vertrauen für mobile Nutzer“ an der TU Darmstadt ab Oktober 2015 bekanntgegeben. Ein derzeit in Planung befindlicher hochmoderner Forschungsneubau eigens für die ITSicherheitsforschung wird voraussichtlich 2017 eröffnet.

Hohe Reputation

Seit 2010 bietet der Fachbereich Informatik an der TU Darmstadt einen Masterstudiengang „IT-Sicherheit“ an, dessen Studierendenzahlen sich seit Einrichtung vervierfacht haben. Professorinnen und Professoren der TU Darmstadt sind maßgeblich an der Gestaltung der international führenden Konferenzen in der IT-Sicherheitsforschung beteiligt und haben zahlreiche renommierte Preise gewonnen. Die Professuren der TU Darmstadt decken zusammen mit den Nachwuchsgruppen viele grundlegende Aspekte der IT-Sicherheitsforschung ab – von der Entwicklung kryptographischer Verfahren bis zur Software, Systemsicherheit und Nutzerfreundlichkeit von IT-Sicherheitslösungen.

CYSEC repräsentiert die TU Darmstadt als starken Partner in einer künftigen Darmstädter Cybersicherheitsallianz gemeinsam mit der Hochschule Darmstadt und den Fraunhofer Instituten SIT und IGD.

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