Die Studierenden profitieren

25.11.2015

Die Studierenden profitieren

Bauprojekte im Fachbereich Elektro- und Informationstechnik abgeschlossen

Ende der drei Großbaustellen im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Darmstadt: Zwei sanierte Gebäudekomplexe und ein großer Neubau (Baukosten insgesamt: rund 20,5 Millionen Euro) sind am Mittwoch eröffnet worden. Die Arbeitsbedingungen für Studierende in nunmehr vier studentischen Lern- und Beratungszentren mit gut 250 Plätzen sind ideal.

Neubau für den Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik. Bild: Claus Völker
Der Neubau für den Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik. Bild: Claus Völker

Im Tiefhof der Hochspannungshalle auf dem Campus Stadtmitte, nur einen Steinwurf entfernt vom Kongresszentrum darmstadtium, ist für 5,34 Millionen Euro seit Juli 2014 ein Neubau für den Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik entstanden – mit Büros für wissenschaftliche Beschäftigte, Professorinnen und Professoren, Seminar- und Besprechungsräumen und studentischen Arbeitsplätzen. In den sechsgeschossigen Kubus mit 1.850 Quadratmetern Nutzfläche zieht auch das Dekanat ein.

Im Elektrotechnik-Institut in der Merckstraße/Ecke Landgraf-Georg-Straße präsentieren sich nun drei Hörsäle (der größte bietet 286 Plätze, die anderen 103 und 81 Plätze) in gründlich saniertem Zustand. Die Original-Stuhlreihen aus den 1960er Jahren wurden umfassend aufgearbeitet; die Installation neuer Medientechnik versteht sich von selbst.

Das zwischen 1964 und 1973 entstandene Institutsgebäude ist Teil eines von Professor Ernst Neufert und seinem Büro entworfenen Gebäudeensembles und steht als Kulturdenkmal unter besonderem Schutz. Die planenden Architektinnen und Architekten mussten sich hier mit einem marode gewordenen Dach auseinandersetzen, Technik, Brandschutz und Rettungswege wurden komplett neu konzipiert. Im Foyer und nahe des legendären, nun wiedereröffneten und stark nach den Wünschen der Studierenden ausgestatteten Lernzentrums „Rennbahn“ wurde ein neues Treppenhaus errichtet; ein Aufzug ermöglicht den barrierefreien Zugang zum Lernzentrum Kittler-Student-Center im Halbgeschoss des 1. Obergeschosses. Die Baukosten betrugen 5,5 Millionen Euro.

Auch das ebenfalls denkmalgeschützte, zwischen 1956 und 1961 mit markanter Klinkerfassade errichtete Institutsgebäude („Dolivo-Gebäude“), ist komplett saniert – es gibt neue Brandschutzabschnitte und Raumaufteilungen; Fenster und Sonnenschutz sowie Technikanlagen wurden von Grund auf erneuert; statische Mängel wurden beseitigt, der für die 1950er Jahre typische Terrazzoboden wurde erhalten. Unter anderem mehrere Fachgebiete, Fachschaften und der elektrotechnische Verein teilen sich die 4.170 Quadratmeter Nutzfläche. Die Baukosten liegen bei 9,66 Millionen Euro.

Die Begehung in Bildern

Sehr gute Lernbedingungen

Dank der Neu- und Umbauten finden die Studierenden jetzt sehr gute und variationsreiche Arbeitsbedingungen in Lern- und Beratungszentren mit mehr als 250 Plätzen vor (weitere knapp 100 Plätze können hinzugerechnet werden, wenn man Einrichtungen wie PC-Pool und electronic classrooms berücksichtigt).

Im Dolivo-Gebäude stehen gut 100 Plätze in einem Lern- und Fachschaftszentrum für selbstorganisiertes Lernen und das praktische Ausprobieren neuer Lernideen zur Verfügung.

Im Institut Merckstraße/Ecke Landgraf-Georg-Straße, in dem mit dem „Kittler Student Center“ bereits seit 2013 ein attraktives Lernzentrum mit etwa 90 Plätzen existiert, hat das Studierendenzentrum „Rennbahn“ (knapp 50 Plätze) neu eröffnet. Hier lautet die Grundidee „Wiederholen von Grundlagenwissen“: Direkt nach dem Ende von Basisvorlesungen können sich die Studierenden von Tutorinnen, Tutoren und wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erklären lassen, was sie nicht oder nicht sicher verstanden haben. Idealerweise bilden sich sodann spontan Lerngruppen.

Im Neubau schließlich gibt es künftig im Erdgeschoss bis zu 25 Plätze in einem modernen Betreuungs- und Beratungszentrum: Hier finden sich Kleingruppen zu Tutorials zusammen, rechnen studentische Hilfskräfte mit Studienanfängerinnen und -anfängern probeweise Klausur-Aufgaben und geben Tipps zur Vorbereitung auf Prüfungen. Zudem stehen die Dienstleistungen des Dekanats für Studierende in konzentrierter Form und unmittelbar angrenzend zur Verfügung.

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