2017 - Nachrichten von Januar bis März

Meldungen 2017 aus der TU Darmstadt

Januar – März April – Juni Juli – September Oktober – Dezember
  • 02.01.2017

    Start und Ziele

    Die Vizepräsidenten der TU Darmstadt. Bild: Claus Völker

    Präsidium der TU Darmstadt in neuer Konstellation

    Das zum 1. Januar 2017 neu formierte Präsidium der TU Darmstadt hat seine Arbeit aufgenommen. Dem sechsköpfigen Leitungsgremium gehören neben Präsident Professor Hans Jürgen Prömel und Kanzler Dr. Manfred Efinger je zwei Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten an. Diese haben sich ein anspruchsvolles Arbeitsprogramm aufgegeben.

  • 04.01.2017

    Bedrohlicher Domino-Effekt

    Eine Biene sitzt auf einer Blüte. Bild: Andreas Haselböck, www.naturspaziergang.de

    Verlust von Pflanzenarten setzt das Aussterben von Tierarten in Gang

    Verschwinden Pflanzenarten durch den Klimawandel, zieht dies wahrscheinlich den Verlust von Tierarten nach sich. Besonders bedroht sind Insekten, die auf die Interaktionen mit bestimmten Pflanzenarten angewiesen sind. Pflanzen verkraften hingegen das Verschwinden ihrer tierischen Partner besser, schreibt ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Senckenberg-Wissenschaftlern im Fachjournal „Nature Communications“. Beteiligt waren auch zwei Arbeitsgruppen des Fachbereichs Biologie der TU Darmstadt.

  • 05.01.2017

    Reizbare Kunststoffe für smarte Filter und Sensoren

    Dr.-Ing. Markus Gallei und Jun.Prof. Annette Andrieu-Brunsen. Bild: Katrin Binner

    Am Fachbereich Chemie werden intelligente Materialien entwickelt

    Zwei Arbeitsgruppen an der Technischen Universität Darmstadt entwickeln intelligente synthetische Materialien, die auf äußere Reize reagieren. Solche schaltbaren Polymere kommen als Sensoren oder intelligente Filter in Frage. Lehrmeisterin ist die Natur.

  • 10.01.2017

    „Volksverräter“ ist das Unwort des Jahres 2016

    Auf einem Tablet ist das Wort "Volksverräter" zu lesen. Bild: Paul Glogowski

    Jury verkündet Unwort an der TU Darmstadt

    Das Unwort des Jahres 2016 ist „Volksverräter“. Das hat die Jury der sprachkritischen Aktion an der TU Darmstadt bekannt gegeben. Der Begriff sei ein typisches Erbe von Diktaturen, unter anderem der Nationalsozialisten und als Vorwurf gegenüber Politikern undifferenziert und diffamierend, heißt es in der Begründung.

  • 11.01.2017

    Geschlechtliche Vielfalt aus theologischer Sicht

    Dr. Gerhard Schreiber. Bild: Ralf Stieber / Ev. Akademie Baden

    Gerhard Schreiber hat innerhalb der Evangelischen Kirche Denkanstöße ausgelöst

    Gerhard Schreiber ist an der TU Darmstadt eine Ausnahme. Seit drei Monaten ist der 38-Jährige Akademischer Rat am Institut für Theologie und Sozialethik und der einzige evangelische Theologe, der an der Universität lehrt. Ungewöhnlich ist auch sein aktuelles Forschungsgebiet: Schreiber engagiert sich für die Akzeptanz und Inklusion transsexueller Menschen in Kirche und Gesellschaft.

  • 12.01.2017

    Vision der energieeffizienten Stadt

    Porträt von Kai Schulze. Bild: Rolf Pypke

    Stiftungsprofessur an der TU / Kooperationspartner Institut Wohnen und Umwelt

    Die engere Kooperation zwischen der TU Darmstadt und dem Institut Wohnen und Umwelt (IWU) trägt Früchte: Die gemeinsam eingerichtete Stiftungs-Juniorprofessur „Modelle der Wohnungs- und Energiepolitik in Städten“ ist mit dem Wissenschaftler Kai Schulze besetzt worden. Er lehrt und forscht im Institut für Politikwissenschaft am Fachbereich Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften der TU Darmstadt.

  • 13.01.2017

    Um die Ecke gedacht

    Prof. Dr. Petra Gehring, Institut für Philosphie. Bild. Katrin Binner

    TU-Forscher stellen sich Herausforderung automatischer Metaphernerkennung

    An der TU Darmstadt arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen an automatisierten Verfahren zur Metapherndetektion. Die Funktionsweise von Metaphern ist ein altes Rätsel für die an Textinhalten arbeitenden Geisteswissenschaften wie auch für die Linguistik. Neue algorithmische Verfahren eröffnen hier Chancen, die es zuvor nicht gab – und bringen die Informatik und die Geisteswissenschaften zusammen. Die Philosophie-Professorin Petra Gehring schildert die Herausforderungen.

  • 16.01.2017

    Klimafreundlicher Zementersatz

    Zementersatz wird umgefüllt. Bild: Katrin Binner

    Bauen mit Beton setzt Kohlendioxid frei / Geopolymere als Ersatz

    Forscher der TU Darmstadt schlagen Geopolymere als Alternative zu Zement vor. Diese mineralischen Bindemittel sind nicht nur umweltschonender, sondern auch resistenter gegenüber Chemikalien und Hitze.

  • 17.01.2017

    Die nächste Generation sicherer Verschlüsselung

    Professor Johannes Buchmann. Bild: Katrin Binner

    TU Darmstadt wappnet sich mit Partnern gegen Quantencomputer

    Wissenschaftler der TU Darmstadt forschen mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und dem Chiphersteller Intel an Strategien für das Post-Quantum-Zeitalter.

  • 18.01.2017

    Gemeinsam gegen Blutkrebs

    TU-Präsident Hans Jürgen Prömel (re.) übergibt Gary Braun (li.) eine Urkunde. Bild: Paul Glogowski

    Technische Universität Darmstadt ehrt Stammzellspender

    Die Technische Universität Darmstadt und die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) sind seit vielen Jahren durch gemeinsames Engagement verbunden. Stellvertretend für viele Unterstützer ehrte die TU Darmstadt jetzt einen ihrer Angestellten, der einer Patientin eine neue Lebenschance ermöglichen konnte.

  • 19.01.2017

    Mehr Wissen über digitale Dienstleister

    Welche Elemente eines IT-Zertifikats sind ausschlaggebend für dessen Wirksamkeit? Dieser Frage geht das Forschungsprojekt Unblackboxing IT Certifications nach, das von der DFG gefördert wird. Bild: Paul Glogowski

    DFG fördert zwei TU-Forschungsprojekte mit insgesamt rund 563.000 Euro

    Ein doppelter Grund zur Freude für Prof. Dr. Alexander Benlian: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligte zwei von ihm beantragte Forschungsprojekte am Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften der TU Darmstadt mit einem Fördervolumen von insgesamt rund 563.000 Euro.

  • 23.01.2017

    Nobelpreisträger und „Gründervater“ zu Gast an der TU

    Professor Dan Shechtman. Bild: Technion - Israel Institute of Technology / CC BY-SA 3.0

    Dan Shechtman hält Keynote beim Startup & Innovation Day am 31. Januar

    Seit Jahrzehnten begleitet der israelische Nobelpreisträger Dan Shechtman Studierende des Israel Institute of Technology (Technion) auf dem Weg zur Gründung. Im Interview spricht er über die Verbindung von Wissenschaft und Unternehmertum und wirft ein Schlaglicht auf die besonderen Rahmenbedingungen der aktiven israelischen Gründerszene.

  • 24.01.2017

    Harry Potters Innenleben

    Expertin für Persönlichkeits-Profiling: Lucie Flekova untersuchte für ihre Doktorarbeit mittels eigens entwickelter Computerprogramme Persönlichkeitsmerkmale fiktiver Charaktere. Bild: Claus Völker

    Informatikerin lässt Persönlichkeitsmerkmale fiktiver Charaktere vorhersagen

    Die Informatikerin Lucie Flekova entwickelt Programme, die die Charaktereigenschaften von fiktiven Figuren wie Harry Potter, Yoda oder Frodo Beutlin analysieren. Die dabei gewonnenen Daten sollen beim automatischen Erstellen von Persönlichkeitsprofilen auch von echten Menschen helfen. Die Einsatzbereiche sind vielfältig.

  • 24.01.2017

    Im Rausch der Geschwindigkeit

    Bereit für den nächsten Wettbewerb! Foto: Akademische Motorsportgruppe

    Die Akademische Motorsportgruppe Darmstadt schickt Rennwagen an den Start

    Drei Studierende knien neben einem Rennwagen und diskutieren über Optimierungsvorschläge. Disziplin, Ehrgeiz und Leidenschaft für Autos füllen den Raum. Schnell wird klar – die Studierenden brennen für Motorsportinnovationen. Die noch junge Hochschulgruppe Akademische Motorsportgruppe Darmstadt e.V. (AMDA) vereint motorsportbegeisterte Mitglieder.

  • 25.01.2017

    Rekordeinnahmen im Forschungswettbewerb

    Entwicklung der Drittmittel 2007-2016. Grafik: TU Darmstadt

    Die Drittmittelbilanz 2016 der TU Darmstadt

    Die TU Darmstadt hat im vorigen Jahr 163,5 Millionen Euro an Drittmitteln eingenommen – so viel wie noch nie. Die Zuwendungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) stiegen im Vergleich zu 2015 um 11,6 Prozent, die EU-Mittel um 17,7 Prozent. TU-Präsident Professor Hans Jürgen Prömel nannte die Gesamthöhe „sehr beeindruckend“ und betonte die ausgewogene Herkunft der Mittel – je ein Viertel der Gesamteinnahmen kamen von der DFG, dem Bund und aus der Industrie.