„Fenster zum Schilf“ und „Dach(t)raum“

09.11.2009

„Fenster zum Schilf“ und „Dach(t)raum“

Diesjährige Mengler-Preise werden bei der Ausstellung SICHTEN DREIZEHN verliehen

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Die Preisträger Paula Tuczek, Julien Blanc und Eun-A Kim. Bild: Daniela Kupetz

Zwei mit je 1.500 Euro dotierte Architekturpreise werden an Studierende des Fachbereichs Architektur der TU Darmstadt verliehen. Einen der diesjährigen Jakob Wilhelm Mengler-Preise erhalten Paula Tuczek und Julien Blanc, den anderen erhält Eun-A Kim. Die Preise werden im Rahmen der Vernissage zur Studentischen Architektur-Ausstellung SICHTEN DREIZEHN in der Darmstädter Centralstation verliehen.

Die Arbeit „Das Fenster zum Schilf“ von Paula Tuczek und Julien Blanc zeigt einen Vorschlag zur Entwicklung eines schilfnahen Ferienressorts am Wasser, ohne Strand. Die gute Gestaltung und hohe Anpassungsfähigkeit der vorgeschlagenen Maßnahmen überzeugten die Jury.

Der „Dach(t)raum„ von Eun-A Kim eröffnet sinnvolle Energie- und Flächengewinne beim Umbau eines Hauses aus den 1950er Jahren. Das vorgeschlagene Konzept könnte beispielhaft für die energetische Sanierung eines weit verbreiteten Wohnungstypus gelten.

Die zwei Hauptpreise werden durch vier lobende Erwähnungen à 500 Euro ergänzt: „Leibraum“, eine Skulptur von Julien Kiefer; „eins40“, ein Hochbauentwurf von Timur Dogan und Katharina Kral; „Büro a.D.“, ein Hochbauentwurf von Dina Herrmann sowie „Kreativpo(o)l“, ein Projekt von Christian Stumpf und Sebastian Bausch.

Ziel der 1992 gegründeten und nach dem bekannten Darmstädter Bauunternehmer benannten Jakob-Mengler-Stiftung ist die „Förderung des Nachwuchses und besonderer Leistungen in Forschung und Lehre im Bereich der Architektur sowie der Stadt- und Landschaftsentwicklung“.

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