Berufsausbildung an der TU

13.04.2010

Berufsausbildung an der TU

mechatronik
Bild: Katrin Binner

Gute Lehre. Dafür sind die Studiengänge der Technischen Universität Darmstadt bekannt. Gute Lehre heißt an der TU Darmstadt jedoch auch hoch qualifizierte Ausbildung in IT-Berufen, in gewerblich-technischen Bereichen oder in Verwaltungsberufen.

Insgesamt 180 Auszubildende lernen an der TU einen Beruf, in 24 Berufsbildern. Besonders die vielfältigen Möglichkeiten an einer großen Universität wirken sich positiv aus. „Bei der Ausbildung zur Bürokauffrau sammelt man in allen Bereichen der Verwaltung Erfahrungen, unter anderem im Bereich Finanz- und Wirtschaftsangelegenheiten und im Studierendensekretariat. Das hat mir besonders gut gefallen“, lobt Jennifer Singer. Sie ist nach der Lehre wie viele Auszubildende übernommen worden und arbeitet bis heute an der TU.

Die Vielfältigkeit wirkt sich aber nicht nur „gefühlt“ bei den Auszubildenden aus. „Auch was die Qualität angeht, nimmt die Universität einen Spitzenplatz ein, den die stets hervorragenden Prüfungsergebnisse ihrer Lehrlinge untermauern.“, berichtet Dr. Christof Riess, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Rhein-Main.

Walter Nolde, Ausbilder für Feinwerkmechanik, sieht vor allem in der Arbeit für Forschungseinrichtungen große Vorteile. In der Industrie stehe „einer am Bohrer, der bohrt nur. Einer steht an der Fräse, der fräst nur. Einer schweißt, und so weiter.“ An der TU kommen die Anfragen aus der Wissenschaft, „hier wird nichts zweimal gemacht“. Und wegen der oft komplizierten Anforderungen ist Vielseitigkeit gefragt.

Mit den Möglichkeiten steigen natürlich auch die Anforderungen an Bewerber. Wer eine Ausbildung an der TU beginnen will, braucht gute Noten. Besonders Mathematik ist in vielen Bereichen notwendig, auch in den technischen Berufen, in denen längst auch der Computer Einzug gehalten hat. Darüber hinaus hilft Interesse an der Tätigkeit, die man erlernen will, Sorgfalt, Ausdauer, Initiative. Einige Abteilungen bieten Praktika an, die es dem Praktikant und dem Betrieb erleichtern, sich ein Bild vom anderen machen zu können, bevor ein Ausbildungsvertrag unterschrieben wird.

Und die Auszubildenden selber? Auch die haben viel Positives zu berichten. Etwa, dass sie im ersten Lehrjahr schon neue Ideen einbringen und umsetzen können. Oder warum es soviel Spaß macht, mit Menschen zu arbeiten.

Mehr darüber finden Sie in der neuen hoch3, oder als Video im Netz.

Zum Thema:

Hoch3 2/2010

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