TU-Absolvent und Unternehmer Dr. Holger Zinke erhält Deutschen Umweltpreis 2008

27.10.2008

TU-Absolvent und Unternehmer Dr. Holger Zinke erhält Deutschen Umweltpreis 2008

Bundespräsident Horst Köhler überreichte den Preis

Bundespräsident Köhler verleiht den Deutschen Umweltpreis an TU-Absolvent Dr. Holger Zinke
Bundespräsident Horst Köhler überreicht den Deutschen Umweltpreis an TU-Absolvent Dr. Holger Zinke

Der renommierte und hochdotierte Deutsche Umweltpreis 2008 der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geht an den TU-Absolventen Dr. Holger Zinke (45), den Gründer und Vorstandsvorsitzenden der BRAIN AG in Zwingenberg. Der hessische Unternehmer und Pionier der industriellen, „weißen“ Biotechnologie erhielt am 26. Oktober in Rostock die Hälfte des mit 500.000 Euro höchstdotierten Umweltpreis Europas aus den Händen von Bundespräsident Horst Köhler.

Zinke studierte von 1983 bis 1988 an der TU Darmstadt Biologie mit Schwerpunkt Mikrobiologie. Er war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Er teilt sich den Preis mit Ernst Ulrich von Weizsäcker.

„Als einer der ersten erkannte Dr. Zinke die zunehmende Bedeutung der industriellen oder auch ‚weißen’ Biotechnologie“, erläutert Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Stiftung. „Dr. Zinke steht für einen Typus des modernen Unternehmers in einem zukunftsweisenden Wirtschaftszweig, der in vorbildlicher Weise Ideenreichtum, Engagement, Kreativität und Durchsetzungsfähigkeit in seiner Person vereinigt.“

Die von Dr. Holger Zinke 1993 gegründete BRAIN AG ist ein Pionier der industriellen, „weißen“ Biotechnologie und gehört heute zu den technologisch führenden Unternehmen in diesem Segment. Für Industrieunternehmen aus der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelbranche identifiziert und entwickelt BRAIN auf der Basis von strategischen Kooperationen Mikroorganismen und Enzyme, die als Biokatalysatoren biochemischer Reaktionen einen industriellen Mehrwert besitzen.

In vielen Bereichen der Konsumgüterproduktion profitieren hiervon auch die Verbraucher. So verbessern die aktiven Produktkomponenten der BRAIN zum Beispiel die Waschleistung von Waschmitteln, sie erhöhen die Hautverträglichkeit von Kosmetikprodukten oder verringern den Zuckergehalt in Getränken.

Presseinformation der Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

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