Nachhaltigkeit zahlt sich aus

09.01.2009

Nachhaltigkeit zahlt sich aus

TU Darmstadt erhält „Deutsches Gütesiegel Nachhaltiges Bauen“

Erhält das "Deutsche Gütesiegel Nachhaltiges Bauen": Der Neubau des Fachbereichs Bauingenieurwesen und Geodäsie auf dem Campus Lichtwiese der TU.
Erhält das „Deutsche Gütesiegel Nachhaltiges Bauen“: Der Neubau des Fachbereichs Bauingenieurwesen und Geodäsie auf dem Campus Lichtwiese der TU.

Die TU Darmstadt erhält für den Neubau des Fachbereichs Bauingenieurwesen und Geodäsie auf dem Campus Lichtwiese das „Deutschen Gütesiegel Nachhaltiges Bauen“ (DGNB) in Silber. Die Auszeichnung wird auf der Messe „Bau 2009“ am 12. Januar 2009 im München durch Bundesminister Wolfgang Tiefensee erstmals vergeben. Das TU-Gebäude ist eines der ersten in Deutschland, das diese Anerkennung für nachhaltiges Planen, Bauen und Betreiben erhält. Zu den weiteren prämierten Gebäuden zählen u. a. das Bundesumweltamt in Dessau sowie das Regionenhaus Hannover.

Die TU Darmstadt erhält die Auszeichnung für Ihr Fachbereichsgebäude für die überdurchschnittlichen Gebäudeeigenschaften im Bereich Nachhaltiges Bauen. Kennzeichnend für das Gebäude sind seine Gesamtwirtschaftlichkeit über den Lebenszyklus, die Verwendung von dauerhaften und schadstoffarmen Materialien sowie der Einsatz einer effizienten Gebäudetechnik.

Das TU-Gebäude erhielt bereits 2005 eine „Anerkennung“ der Jury Deutscher Fassadenpreis: „Die schlanke Proportion und die präzise Detailgestaltung der Fassaden bilden einen bewussten Kontrast zur wuchtigen Gestalt der Bestandsbauten. Alle geschlossenen Flächen bekleideten die Architekten mit Steckmetalltafeln und erzielten damit ungewohnte Ansichten.“

Das Deutsche Gütesiegel Nachhaltiges Bauen wurde in Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis auf Initiative des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung entwickelt mit dem Ziel, zukunftsfähiges und ressourceneffizientes Bauen zu fördern. Die Auszeichnung würdigt die Qualität der Planung und Ausführung auf technischer, funktionaler, soziokultureller, ökologischer und ökonomischer Ebene. Zusätzlich wird der Standort der Immobilie unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten bewertet. Zukünftig sollen alle Büro- und Verwaltungsneubauen der öffentlichen Hand nach diesem System bewertet werden.

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