Ein Modell der Stadt Darmstadt

04.02.2009

Ein Modell der Stadt Darmstadt

Georg-Moller-Preis 2008 für Kooperationsprojekt der TU Darmstadt und hda

Mit dem von der TU Darmstadt, der Wissenschaftsstadt Darmstadt und der bauverein AG gemeinsam ausgeschriebenen Georg-Moller-Preis 2008 werden am Montag, den 4. Februar 2009, 69 Architekturstudierende der TU Darmstadt und der Hochschule Darmstadt ausgezeichnet. Sie erhalten den Preis für die Konzeption und den Aufbau des Darmstädter Stadtmodells. Das Preisgeld in Höhe von 2600 Euro geht in diesem Jahr an den Fachbereich Architektur der TU Darmstadt für weitere Arbeiten am Darmstädter Stadtmodell.

Die Preisträger haben im vergangenen Sommer im Rahmen eines studentischen Stegreifs ein Konzept für ein dreidimensionales Stadtmodell Darmstadts entwickelt und umgesetzt. Der Bau des fünf mal fünf Meter großen Modells fand in einer 30-stündigen Live-Aktion in der Centralstation statt. Diese Inszenierung war der Beitrag der Fachbereiche Architektur der TU Darmstadt und der Hochschule Darmstadt zum 1. Darmstädter Architektursommer. Das Projekt wurde bereits mit einer „Lobenden Erwähnung“ beim Jacob Wilhelm Mengler-Preis 2008 bedacht.

Der Georg-Moller-Preis wird in Erinnerung an das Werk Georg Mollers für Studierende des Fachbereichs Architektur der TU Darmstadt ausgelobt. Der erstmals 1989 verliehene Preis wird in diesem Jahr zum sechzehnten Mal verliehen.

Der Architekt und Bauforscher Georg Moller (1784-1852) hat als Leiter des Hessischen Staatsbauwesens mit seinen städtebaulichen Planungen die bürgerlich-klassizistische Struktur des Darmstädter Stadtgrundrisses und das Stadtbild mit wesentlichen Bauwerken, etwa dem „Moller-Bau“ des Staatsarchivs am Karolinenplatz, maßstabgebend geprägt.

Stadtrat Dieter Wenzel, Darmstadts Baudezernent: „ Das Stadtmodell bietet Gelegenheit, die Aufmerksamkeit der Bürgerschaft auf das Thema Stadtgestaltung und Baukultur zu lenken und ermöglicht, Planungen anschaulich darzustellen und greifbar zu machen. Der beste Platz für das Stadtmodell ist das Darmstadtium.“

Prof. Julian Wékel erläutert die Intention des Modells:„ Wir begreifen Städtebau zunehmend als eine Aufgabe der gesamten Stadtgesellschaft. Dafür müssen wir uns um neue Formen der Vermittlung und des Dialogs bemühen. Stadtmodelle sind eine herausragendes Instrument um mit den Bürgern Zusammenhänge zu veranschaulichen und in Dialog zu treten.“

Dr.-Ing. Hans-Jürgen Braun, Vorstandsvorsitzender der Bauverein AG: „Die bisherigen Georg-Moller-Preis-Arbeiten der Studenten des Fachbereiches Architektur nutzten kleinteilige Modelle im lokalen Bereich. Leider musste das große Stadtmodell der Stadt Darmstadt vor einigen Jahren aufgelöst werden und wird nur virtuell als Software weiter geführt. Für eine breite Öffentlichkeit ist die haptische Wirkung eines gebauten Modells die wirkungsvollste Form, städtebauliche Zusammenhänge zu vermitteln.“

Georg-Moller-Preis-Arbeiten der Studenten des Fachbereiches Architektur nutzten kleinteilige Modelle im lokalen Bereich. Leider musste das große Stadtmodell der Stadt Darmstadt vor einigen Jahren aufgelöst werden und wird nur virtuell als Software weiter geführt. Für eine breite Öffentlichkeit ist die haptische Wirkung eines gebauten Modells die wirkungsvollste Form, städtebauliche Zusammenhänge zu vermitteln.“

Georg-Moller-Preis-Arbeiten der Studenten des Fachbereiches Architektur nutzten kleinteilige Modelle im lokalen Bereich. Leider musste das große Stadtmodell der Stadt Darmstadt vor einigen Jahren aufgelöst werden und wird nur virtuell als Software weiter geführt. Für eine breite Öffentlichkeit ist die haptische Wirkung eines gebauten Modells die wirkungsvollste Form, städtebauliche Zusammenhänge zu vermitteln.“

Das Stadtmodell ist nun teilweise in Holz realisiert. Dieses Modell ist vom 2. bis 12. Februar 2009 im Kundencenter der Sparkasse Darmstadt am Luisenplatz aufgebaut. Gleichzeitig informiert eine neunminütige Dokumentation über die Entstehung des Modells.

zur Liste