Standardisieren oder Flexibilisieren?

17.02.2009

Standardisieren oder Flexibilisieren?

Symposium am 26.2. in Darmstadt: Experten diskutieren über die Zukunft der Arbeitswelt

Stehen in der Arbeitswelt Standardisierung und der Wunsch nach mehr Flexibilität im Widerspruch zueinander, oder ermöglicht eine entsprechende Arbeitsgestaltung durch Standardisierung mehr Flexibilität im Unternehmen? – Dies ist die Leitfrage, der sich Teilnehmer eines Symposiums stellen, das das Fachgebiet Arbeitswissenschaft an der TU Darmstadt zusammen mit der Deutschen MTM-Vereinigung e.V. am Donnerstag, 26. Februar 2009 veranstaltet.

Unternehmensvertreter von Porsche Consulting und Volkswagen berichten über praktische Lösungsansätze. Richard Rohnert aus dem Vorstand der IG-Metall beleuchtet die zukünftigen Anforderungen an die Arbeitnehmer, und Referenten aus der Wissenschaft erläutern neue wissenschaftliche Ansätze zur Standardisierung und Flexibilisierung in der Arbeitsgestaltung.

Das Symposium „Standardisierung und Flexibilisierung der Arbeit – Widerspruch oder Gestaltungsoption?“ richtet sich an Praktiker, Wissenschaftler und Interessierte und findet statt im Georg-Christoph-Lichtenberg-Haus, Dieburger Str. 241, 64287 Darmstadt. Anmeldung ist noch unter www.arbeitswissenschaft.deoder per Fax an 06151/16-2798 möglich.

Steigende Kundenanforderungen und der globale Wettbewerb verlangen seit einigen Jahren Unternehmen ein immer schnelleres Reagieren auf die dauernden Veränderungen der Nachfrage und der Märkte. Auf der Tagung wird es um dieses Spannungsfeld zwischen einem hohen Grad an Standardisierung und der immer mehr geforderten Flexibilität gehen.

Das veranstaltende Fachgebiet Arbeitswissenschaft der TU unter Leitung von Prof. Dr. Ralph Bruder ist auch an der Großstudie „Zukunft der Arbeitswelten 2030“ beteiligt, die derzeit an der TU Darmstadt und der Universität Mainz interdisziplinär erarbeitet wird.

Pressetermin:

Medienvertreter sind eingeladen, das Symposium zu besuchen. Die Organisatoren stehen nach Voranmeldung unter Tel. 06151/16-3229 für Gespräche und Interviews zur Verfügung.

Weitere Informationen:

www.arbeitswissenschaft.de

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