Preise und Auszeichnungen

01.03.2016

Preise und Auszeichnungen

Wissenschaftler und Studierende der TU Darmstadt erbringen regelmäßig herausragende Leistungen in Forschung und Lehre. Eine Übersicht der jüngsten Preise:

Anna Schork und Rahel Mang, Absolventinnen am Fachbereich Architektur der TU Darmstadt, erhielten für ihre herausragenden Studienleistungen Athene-Medaillen der TU Darmstadt. Die Absolventinnen haben ihre Masterarbeiten zum Thema „Hotel-Wohnen?“ mit 1,0 abgelegt und einen hervorragenden Gesamtnotendurchschnitt unter 1,4 erreicht.

„Hotel-Wohnen?“: Prämierter Entwurf von Anna Schork für eine alternative Wohnform. Bild: Anna Schork
„Hotel-Wohnen?“: Prämierter Entwurf von Anna Schork für eine alternative Wohnform. Bild: Anna Schork

Anna Schork, Absolventin des Fachbereichs Architektur der TU Darmstadt wurde für ihre herausragende Masterthesis mit dem Fachbereichspreis ausgezeichnet. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert und wird in Form eines Reisestipendiums verliehen.

Die Masterthesis zum Thema „Hotel-Wohnen?“ ist bei Prof. Dr. Elli Mosayebi, Fachgebiet Entwerfen und Wohnungsbau im Wintersemester 2015/16 entstanden. Bei der Aufgabenstellung ging es darum, für die aktuell hohe Nachfrage nach temporärem Wohnraum für Ein- bis Zweipersonenhaushalte eine eigene Architektur zu entwickeln. Diese alternative Wohnform basiert auf Kleinwohnungen, die mit einem gemeinschaftlich genutzten Dienstleistungsapparat ausgestattet sind. Sie bietet Platz für Individualität, Rückzug und Komfort. Gleichzeitig sorgt sie durch intelligente Auslagerung von gemeinschaftlich nutzbaren Einheiten für gute Aufenthaltsqualitäten.

Die Forschungsgruppe „Urban Health Games“ am Fachbereich Architektur der TU Darmstadt wird von der Deutschen Diabetes Stiftung gefördert. In einer Pilotstudie untersucht die Gruppe die Grundlagen der gesundheitsfördernden Gestaltung und Planung von Stadtquartieren. Ein Fokus liegt auf der Förderung von körperlicher Bewegung, sozialer Interaktion, Inklusion (Barrierefreiheit) und mentaler Gesundheit.

Die Stiftung „Das zuckerkranke Kind“ in der Deutschen Diabetes Stiftung unterstützt die Pilotstudie von Prof. Dr.-Ing. Martin Knöll zu städtischen Einflussfaktoren auf die körperliche Aktivität und das Therapieverhalten von Kindern und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes. Ziel der Forschung ist es, durch die Analyse und Darstellung der besuchten Orte und Aktivitäten in Karten individuelle Verhaltensmuster wie den Insulinverbrauch sichtbar zu machen. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen schwere Unterzuckerungen zu verhindern und damit helfen Barrieren für Diabetikerinnen und Diabetiker abzubauen, im Stadtraum körperlich aktiv zu werden. In der geförderten Pilotstudie soll die Machbarkeit eines Systems getestet werden, in dem die Patientinnen und Patienten mithilfe von Smartphone und Wearable-Armband Daten erfassen, die anschließend mit Geoinformationssystem-Software visualisiert werden.

Renate Woernle. Bild: Claus Völker
Renate Woernle. Bild: Claus Völker

Renate Woernle, seit nunmehr 60 Jahren Mitglied des Orchesters der TU Darmstadt, wurde im Rahmen des Konzert von TU-Chor und -Orchester am 7. Februar 2016 geehrt. Sie ist seit 60 Jahren Mitglied im TU-Orchester; dafür überreichte ihr TU-Präsident Hans Jürgen Prömel die Athene-Medaille der TU Darmstadt.

Die drei Studierenden Cornelius Dormann, Patrick Frey und Stefan Zimmermann des Fachbereichs Architektur der TU Darmstadt wurden mit dem Stuttgarter Leichtbaupreis 2015 ausgezeichnet.

Der bedeutende Preis wird jährlich durch den Verein zur Förderung des Leichtbaus e.V. an Studierende der Fachrichtungen Architektur, Bauingenieurwesen, Design, Flugzeug- und Maschinenbau verliehen. Die Studierenden überzeugten die Jury mit ihrem Entwurf „Segelpark“, der im Seminar „Structural Design“ entworfen und konstruiert wurde. Besonders die Übertragung eines flächigen Ornamentes in ein intelligentes und zugleich sehr ästhetisches Membrantragwerk sowie der experimentelle Entwurfsansatz wurden lobend hervorgehoben. Der Preis ist neben einer Urkunde mit einem Geldpreis dotiert.

Die Wiechers-Stiftung „Städte für Menschen“ hat Steggreif-Arbeiten von Architektur-Studierenden der TU Darmstadt zum Thema „Bad Vilbel – Neuer Quartiersplatz am Bahnhof“ prämiert. Der mit 500 Euro dotierte erste Preis ging an Florian Ripke und Patrick Kiefer für den Entwurf „Willkommen in Bad Vilbel – Eingang zum Quellenpark“. Melissa von der Sitt und Melissa Jung erhielten den 2. Preis, dotiert mit 300 Euro, für ihren Beitrag „Willkommen im Grünen“. Mit je 100 Euro dotierte Ehrenpreise gingen an Robert-Maximilian Sand und Guangda Li für „Wellen schlagen“, Larissa Fornoff und Jacqueline Schönherr für „Willkommen, Heimkommen, Weiterkommen … Durchkommen“ und Adil Selimovic für „Treppen im Park“.

Aufgabe des Stegreifs war es, einen Bahnhofsplatz und seine Randbebauung als Auftakt für ein ca. 1,8 Hektar großes neues Quartier im Westen des Bad Vilbeler Bahnhofs zu entwerfen, der die verschiedenen Bedürfnisse, wie Wohnen, Gewerbe, Öffentliche Nutzungen und Öffentliche Freiräume einbezieht.

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