Zeichen hoher Wertschätzung

14.06.2016

Zeichen hoher Wertschätzung

Professoren und Professorinnen der TU Darmstadt geehrt

Die Universitätsleitung hat im Rahmen einer Festveranstaltung im Georg-Christoph-Lichtenberg-Haus am 13. Juni Professoren und Professorinnen ausgezeichnet, die besondere ehrenamtliche Funktionen und Ämter im Wissenschaftssystem ausüben.

Auszeichnung für herausragendes Engagement: Professor Jürgen Rödel, Vizepräsident für Forschung (rechts), zeichnete 23 Professoren und Professorinnen der TU für ihre Verdienste im Gutachterwesen aus. Bild: Claus Völker
Auszeichnung für herausragendes Engagement: Professor Jürgen Rödel, Vizepräsident für Forschung (rechts), zeichnete 23 Professoren und Professorinnen der TU für ihre Verdienste im Gutachterwesen aus. Bild: Claus Völker

Sie sind gewählte Fachgutachter der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), wirken in DFG-Ausschüssen für Graduiertenkollegs und Sonderforschungsbereiche, engagieren sich als Mitglieder in Panels des European Research Council (ERC) und in Ausschüssen der Alexander von Humboldt-Stiftung, bringen ihre Expertise als Gutachter für die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen ein, beraten im DFG-Senat und Wissenschaftsrat: Aktuell sind es 23 Professoren und Professorinnen der TU Darmstadt, die sich durch dieses herausragende Engagement auszeichnen. Nun hat das TU-Präsidium sie im Rahmen einer erstmals veranstalteten Feier geehrt – und damit ihre „Wertschätzung von außergewöhnlichem Engagement im Gutachterwesen“ zum Ausdruck gebracht.

Der Vizepräsident für Forschung, Professor Jürgen Rödel, nahm die Auszeichnungen vor und hob dabei hervor, dass „ehrenamtliche Gutachtertätigkeit essentiell ist für ein funktionierendes Wissenschaftssystem.“ Rödel zitierte den Präsidenten der DFG, Professor Peter Strohschneider: „Gutachterzeit ist das kostbarste Gut der Wissenschaften“. Mit der neu konzipierten Veranstaltung unterstreiche die Universität die Bedeutung der wissenschaftlichen Kontrolle der Forschungsförderung. Es sei wichtig, dass auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU neben ihrer Lehre und Forschung auch die Richtung der Forschung durch ihre Gutachtertätigkeit mitbestimmten.

Neben der Übergabe von Präsentkörben, die Geschenke mit Bezug zur Universität und zur Wissenschaftsstadt Darmstadt enthielten, stand natürlich auch das Get-together und der Dialog über Fachgrenzen hinweg im Mittelpunkt.

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