Im Mittelfeld

14.03.2013

Im Mittelfeld

CHE-Sonderauswertung „Vielfältige Exzellenz 2012“ veröffentlicht

Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) sieht in ihrer Studie „Vielfältige Exzellenz 2012“ die mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer der TU Darmstadt im Mittelfeld deutscher Universitäten.

Symbolbild: Mathematische Formeln an einer Tafel. Bild: Katrin Binner
Für die CHE-Sonderauswertung „Vielfältige Exzellenz 2012“ wurden mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer untersucht. Bild: Katrin Binner

In der Sonderauswertung hat das CHE insgesamt zwölf mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer in jeweils zwei bis vier Dimensionen (Forschungsstärke, Anwendungsbezug, Internationalität und Studierendenorientierung) analysiert. Die sieben untersuchten Fächer der TU Darmstadt erreichten dabei drei Mal einen Platz in der jeweiligen Spitzengruppe: Der Fachbereich Mathematik in der Dimension Forschungsstärke, der Fachbereich Chemie im Anwendungsbezug und der Fachbereich Informatik in der Studierendenorientierung.

Keiner der Fachbereiche zählte in mehr als einer Dimension zur Spitzengruppe, die Fachbereiche Biologie und Physik sowie die Geowissenschaften und die Sportwissenschaft erreichten in keiner untersuchten Dimension einen Spitzenplatz.

Die im März 2013 publizierte Sonderauswertung „Vielfältige Exzellenz 2012“ basiert auf den Daten des bereits im Mai 2012 veröffentlichten CHE Hochschulrankings 2012/13. Die Auswertung umfasst die Fächer Biologie, Chemie, Geowissenschaften, Geografie, Humanmedizin, Informatik, Mathematik, Pflegewissenschaft, Pharmazie, Physik, Sport/Sportwissenschaft und Zahnmedizin und erlaubt einen Vergleich von herausragenden Leistungen der jeweiligen Fächer.

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Kommentare

7 Beiträge

7 von 7: HF schrieb am 28.03.2013 13:49:57

[Re: [Re: Viele Wege..]]

Einsteins... Ja das mag stimmen, aber sicher nicht, weil Darmstadt eine Provinzstadt ist, sondern weil Darmstadt nicht zu den zukünftigen Eliteuniversitäten Deutschlands gehören wird. Die Exzellenzinitiative ist da nochmal eine andere Kategorie, die im Gegensatz zu den Initiativen der Bertelsmann-Stiftung nicht weniger Staat aber mehr Selektion zur Folge haben wird. Und im übrigen stimme ich dem provinziellen (in vielerlei Hinsicht!) zu, aber genau das schätze ich hier - daher also meine Zustimmung dazu.

6 von 7: SchnurzelPu schrieb am 27.03.2013 16:13:26

[Re: Viele Wege..]

Das kommt noch dazu: man verwende nur das Ranking, das einem in den Kram passt. Aber ich bleibe dabei, Darmstadt ist Provinz und damit kann auch die TU Darmstadt nur wenig herausragen. Daran ist nichts schlimmes, das kann sogar eine Chance sein, wenn man denn seine Möglichkeiten realistisch einschätzt. Einsteins werden hier nicht anheuern.

5 von 7: iQ schrieb am 27.03.2013 09:06:38

[Re: Kein Wunder]

@SchnurzelPu - du warst wohl noch nie im Rheingau unter Wegs oder den Wäldern des Taunus. Inspiration bietet die TU Darmstadt meiner Meinung nach zu genüge. Diese wirst Du aber nicht außerhalb der "grauen Gebäuden der TU" zu finden sondern im Inneren eines der vielen spannenden Labore der Wissenschaftler...Wer suchet der findet.

4 von 7: HF schrieb am 26.03.2013 14:07:51

Viele Wege..

...führen nach Gütersloh! Das CHE ist interessengleitet - die "Reformwerkstatt" möchte am liebsten, dass Bildung nur noch Berufsausbildung ist und im Dienste der Privatwirtschaft steht. Ich bitte hier um einen reflektierten Umgang - auch mit solchen Ergebnissen. Denn unabhängig ist das CHE sicher nicht! Die Schweiz und Österreich nehmen schon aus guten Gründen an diesem Ranking nicht mehr teil. Deutsche Universitäten sollte hier nachziehen! http://de.wikipedia.org/wiki/Centrum_f%C3%BCr_Hochschulentwicklung

3 von 7: Kenner schrieb am 21.03.2013 11:52:57

[Re: Kein Wunder]

da stimme ich voll und ganz zu! Aufwand/Ertrag Verhältnis stimmt hier nicht.

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