Ausgezeichnet!

11.12.2013

Ausgezeichnet!

Neun Abschlussarbeiten an der TU Darmstadt mit Nachwuchspreisen 2013 geehrt

Die Technische Universität Darmstadt zeichnete neun studentische Preisträgerinnen und Preisträger für ihre hervorragenden Abschlussarbeiten aus. Im Rahmen der Veranstaltung „Ausgezeichnet!“ übergaben Stifter und Universität gemeinsam die Preise, außerdem stellten die Studierenden ihre Arbeiten in prägnanten Kurzvorträgen vor.

Urkundenübergabe bei der Preisverleihung "Ausgezeichnet!". Bild: Felipe Fernandes
Bei „Ausgezeichnet!“ stehen Studierende und ihre hervorragenden Abschlussarbeiten im Mittelpunkt. Bild: Felipe Fernandes

Franziska Engelmann und Christian Daniel, beide aus dem Fachbereich Informatik, bekommen den von der Datenlotsen Informationssysteme GmbH gestifteten Datenlotsen-Preis. Die Preise sind mit jeweils 2.500 Euro dotiert. Sie werden jährlich an zwei Absolventen bzw. Absolventinnen der Fächer Informatik, Mathematik oder Wirtschaftsingenieurwesen an der TU Darmstadt vergeben.

Engelmann stellt mit dem Vortrag „Risiko Smartphones als mobile Sensoren – Privatsphäre technisch und einfach schützen“ ihre Abschlussarbeit vor, Daniel präsentiert sein Thema mit dem Vortrag „Lernende Roboter – Kompetenz durch Trial und Error“.

Anne-Sophie Ettl und Sebastian Koch aus dem Fachbereich Informatik werden für ihre Abschlussarbeiten mit dem ISRA Machine Vision Preis ausgezeichnet. Mit dem Preis sollen junge Menschen motiviert werden, ihr Studium im Bereich der digitalen Bildverarbeitung weiter zu verfolgen oder sich in diese Richtung zu orientieren. Der Preis wird jährlich an zwei Studierende oder Absolventinnen und Absolventen der TU Darmstadt für ihre Abschlussarbeiten im Bereich der digitalen Bildverarbeitung vergeben. Das Preisgeld beträgt für Bachelorarbeiten 2.000 Euro und für die Diplom- oder Masterarbeiten 2.500 Euro. Ettl forschte zum Thema „Text oder Bild – Unterscheidung mit dem Smartphone möglich gemacht“, Koch zum Thema „3D-Scanner von der Stange – Erfassen und Digitalisieren mit Projektor und Smartphone“.

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Der Lotte-Köhler-Studienpreis geht an Hanne Weismann, Fachbereich Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften, und Ronja McDermott, Fachbereich Humanwissenschaften. Der Lotte-Köhler-Studienpreis wird seit 2011 jährlich an zwei Studierende oder Absolventinnen und Absolventen für herausragende Studienleistungen in den Bereichen Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Psychologie und Pädagogik vergeben. Er ist mit 2.000 Euro für Bachelorarbeiten und 2.500 Euro für Masterarbeiten dotiert. Weismann befasste sich mit dem Problem „Vage oder präzise – Die Vagheit in internationalen Rechtstexten messbar machen“, McDermott forschte zum Thema „Abstrakt wirkt – Verhandeln mit großer psychologischer Distanz beeinflusst zukünftige Verhandlungen“.

Johanna Stapp, Fachbereich Maschinenbau, erhält den Heinrich und Margarete Liebig-Preis für ihre Arbeit zum Thema „Prozessoptimierung und Produktivitätssteigerung – ein deutscher Automobiler in China“. Der mit 2.000 Euro dotierte Liebig-Preis wird von der Liebig Gruppe Pfungstadt gestiftet und seit 2010 jährlich für hervorragende Leistungen an Studierende aus den Bereichen Bauingenieurwesen, Elektrotechnik sowie Maschinenbau verliehen.

Zwei Studierende aus dem Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwissenschaften wurden mit dem Dreßler-Bau-Preis ausgezeichnet. Ervin Crnalic erforschte in seiner Abschlussarbeit das „Berufsbild Bauleiter – Anforderungen, Personalentwicklung und Work- Life-Balance“; Anna Müller befasste sich mit dem Thema „Reduzierung der Umweltwirkung von Beton – Betone aus Zement mit Hüttensand und Kalksteinmehl“. Der von der Dreßler Bau GmbH gestiftete Preis ist mit insgesamt 3.000 Euro dotiert und kann jährlich auf bis zu drei Studierende aufgeteilt werden. Geehrt werden Bachelorarbeiten in den Fachdisziplinen Baubetrieb und Massivbau am Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwissenschaften, die einen Beitrag leisten, den fachlich- wissenschaftlichen Kenntnisstand zu entwickeln.

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