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Unternehmen gründen helfen

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Der Lambda in seiner natürlichen Umgebung. Bild: carbon-golf.de

TU-Wettbewerb zeichnet Ideen mit Potenzial aus

Beim dritten „TU-Ideenwettbewerb“ hat das Team des technisch und ästhetisch beeindruckenden Kohlefaser-Golftrolley „Lambda“ gewonnen. Der Wettbewerb fand zum dritten Mal statt und erfreut sich mit 27 Einsendungen wachsender Beliebtheit. Sieben der in den letzten drei Jahren eingereichten Ideen mündeten bereits in eine Unternehmensgründung.

Was braucht es, um eine Firma zu gründen? Mut, Fachkenntnis und eine Idee. Die Technische Universität Darmstadt bietet eine Vielzahl von Unterstützungen für potenzielle Gründer aus dem universitären Umfeld an. Eine davon ist der 2009 zum dritten Mal stattfindende „TU-Ideenwettbewerb“.

Erneut konnten dabei sowohl Studierende und Absolventen als auch Wissenschaftler der Universität ihren Ideenreichtum unter Beweis stellen. Entscheidend für den Wettbewerb war dabei allein das Potential ihrer Ideen und nicht die Marktreife oder ähnliches. Die meisten Beiträge kamen in diesem Jahr aus den Recht- und Wirtschaftswissenschaften (inkl. Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftsinformatik) und dem Maschinenbau.

Die „Erfinder“ der sechs besten Ideen der Vorauswahl präsentierten ihre Vorhaben am 3. Dezember 2009 mündlich vor einer Jury aus Wirtschaftsexperten und verteidigten sie gegen kritische Fragen.

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V.l.n.r.: Thorsten Meißner, Sparkasse Darmstadt, Gewinner Alexander Betz und Sebastian Kohler, Enis Ersü der ISRA VISION AG. Bild: Claus Völker

Am Ende standen Alexander Betz und Sebastian Kohler mit ihrem Kohlefaser-Golftrolley „Lambda“ als Sieger fest und erhielten 2000 Euro Preisgeld. Zweitplatzierte mit 1000 Euro wurden Johannes und Florian Mathias sowie Bastian Bernarding mit ihrer Geschäftsidee „Minerva: Videobasiertes Unterstützungssystem zur objektiven Echtzeit-Wettkampfbewertung im Leistungssport“. Den dritten Platz belegten Thomas Stollberg und Asad Mirza mit der „Verbindung eines Hausnotrufsystems mit einem elektronischen Schloss“, dafür erhielten sie 300 Euro. Die Gewinne wurden noch am gleichen Abend von Vertretern der Sponsoren überreicht.

Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Wirtschaftskrise ist es besonders dem Engagement von vier Darmstädter Unternehmen – Sparkasse Darmstadt, Merck, Software AG und ISRA Vision – zu verdanken, dass der Wettbewerb auch in diesem Jahr wieder erfolgreich durchgeführt werden konnte. Beim anschließenden Get-Together hatten die Teilnehmer dann die Möglichkeit, mit den Juroren und Sponsoren des Ideenwettbewerbs ins Gespräch zum kommen und dabei erste Geschäftskontakte zu knüpfen.

„Eigentlich sind alle Finalteilnehmer des Ideenwettbewerbs Gewinner“, betonte Thorsten Meißner in seiner Funktion als Vorsitzender der Jury in seinem Grußwort. „Nicht nur, weil sie tolle Ideen hatten und diese auch mit viel Leidenschaft und Engagement vor der Jury präsentiert haben. Sondern weil sie sich bei diesem Wettbewerb auch einmal ausprobieren konnten und auch noch einmal wertvolles Feedback für die weitere Ausarbeitung ihrer Ideen von der Jury erhalten haben.“

Insgesamt wurden in allen drei bisherigen Ideenwettbewerben 70 Beiträge eingereicht, wobei sieben Ideen direkt in eine Unternehmensgründung mündeten und sich eine weitere Idee noch in der Umsetzungsphase befindet. Die Teilnehmer aller Wettbewerbe werden auf Wunsch von der Gründerberatung der TU Darmstadt betreut, die sie u.a. beim Schreiben eines Businessplans und der Beantragung eines EXIST-Gründerstipendiums unterstützt. Der Ideenwettbewerb an der TU Darmstadt soll auch im nächsten Jahr wieder stattfinden.

StartUpfactory

Das Projekt wird ab 2010 von der Start Up Factory gefördert.

Kontakt:

TU Darmstadt
Dezernat Forschung – Projekt Gründerberatung
Gudrun Lantelme
Tel.: 06151-16-6087
Mail:

Zum Thema:

Die Gewinner im Interview beim Campus-Radio Audiomax

www.carbon-golf.de

Golfzentrum der TU Darmstadt

Start up Factory

MI-Nr. 99/2009, tb