Rhein-Main-Universitäten begrüßen Beschluss zur Exzellenzinitiative

22.04.2016

Rhein-Main-Universitäten begrüßen Beschluss zur Exzellenzinitiative

Reaktion auf die Entscheidung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz

Die Präsidenten der Technischen Universität Darmstadt, der Goethe-Universität Frankfurt a.M. und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz werten den Beschluss der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) von diesem Freitag als wichtigen Meilenstein für die Spitzenforschung an Universitäten in Deutschland.

Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch, Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Prof. Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Universität Frankfurt am Main, und Prof. Hans Jürgen Prömel, Präsident der TU Darmstadt. Bild: Peter Pulkowski
Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch, Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Prof. Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Universität Frankfurt am Main, und Prof. Hans Jürgen Prömel, Präsident der TU Darmstadt, begrüßen den Beschluss der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz zur Exzellenzinitiative. Bild: Peter Pulkowski

Die drei zur strategischen Allianz zusammengeschlossenen Rhein-Main-Universitäten begrüßen die von Bund und Ländern beschlossene Ausgestaltung der Förderformate. Sie stellten den wissenschaftsgemäßen Rahmen dar, um die durch die Exzellenzinitiative erzeugte positive Dynamik im Wissenschaftssystem fortzuführen.

Die GWK hat sich für eine zweistufige Ausschreibung der Förderlinien ausgesprochen – zunächst soll ab Juli 2016 das Bewerbungsverfahren für rund 45 bis 50 Exzellenzcluster anlaufen, über die im Herbst 2018 entschieden sein soll. Anschließend startet ab Februar 2019 die Einreichungsphase für Anträge für Exzellenzuniversitäten. Antragsteller, die bereits in kooperativen Strukturen hervorragende Forschung betreiben und damit Innovation und Mehrwert erzielen, können auch gemeinsam auftreten. Die Auswahlentscheidung fällt im Juli 2019. Die Regierungschefinnen und -chefs von Bund und Ländern sollen im Juni auf der Basis des GWK-Vorschlags über die neue Runde der Exzellenzinitiative beraten und eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnen.

„Die Staffelung der Förderlinien ist sinnvoll und sehr positiv zu bewerten“, hebt der Präsident der Universität Mainz, Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch, hervor: „Damit ist sichergestellt, dass der Aufwand für einen Antrag als Exzellenzuniversität nur dort entsteht, wo auch die formalen Fördervoraussetzungen gegeben sind.“

„Insgesamt ist nun ausreichend Zeit für ein wissenschaftsgesteuertes Evaluationsverfahren vorgesehen“, sagt Prof. Hans Jürgen Prömel, Präsident der TU Darmstadt. „Zugleich bietet die Öffnung des ganzen Wettbewerbs für die gemeinsame Beteiligung von Verbünden die Chance, dass regionale Kraftzentren der universitären Spitzenforschung noch besser gebündelt und international sichtbar gemacht werden können“, so Prömel.

Als sehr hilfreich bewertet die Präsidentin der Goethe-Universität, Prof. Birgitta Wolff, auch ein weiteres Votum der GWK: „Es ist ein gutes Zeichen, dass die GWK mit der Einführung einer zusätzlichen Universitätspauschale je Exzellenzcluster die Flexibilität der Universitäten zu weiterführenden eigenen strategischen Akzentsetzungen stärkt.“

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