Die aktuelle hoch³

Publikationen der TU Darmstadt und Publikationen, die die TU im Inhalt haben

Liebe Leserinnen und Leser,


hoch³ 2/2006
hoch³ 2/2006

Peter E. (20) studiert an der TU Darmstadt Mathematik, sein Großvater, Jahrgang 1921, hat sich hier für ein Zweitstudium in Geschichte und Germanistik mit dem Ziel Magister-Abschluss eingeschrieben. Ein kleiner, ein persönlicher Beweis des Vertrauens in die Qualität der Universität.

Vertrauen zählt – egal ob wir uns für ein bestimmtes Markenprodukt, die Lebensgefährtin oder das Bankdarlehen entscheiden. Vertrauen ist unbezahlbar. Eine Universität kann nicht genug davon haben. Aber man muss sich dieses hohe Gut verdienen. Die Technische Universität Darmstadt jedenfalls genießt hohes Vertrauen – unter anderem bei den Top-Unternehmen in Deutschland: Auf die Frage, von welchen Hochschulen die besten Bewerber und die begehrtesten, leistungsstärksten Talente kommen, antworten die Personalmanager überproportional oft „TU Darmstadt“.

Die Universität gehört laut der jüngsten Umfrage unter mehr als 1000 Personalverantwortlichen der größten und wichtigsten Firmen im Auftrag des Magazins „Wirtschaftswoche“ zu den absoluten „Lieblings-Unis“, wenn es um die Rekrutierung des erstklassigen Führungs-Nachwuchses aus den Fächern Wirtschaftsingenieurwesen, Elektrotechnik, Maschinenbau oder Informatik geht. Sage mir, in welchem Fach Du den Abschluss erworben hast und wo Du ihn gemacht hast – und ich sage Dir, ob Du auf dem besten Karriere-Sprungbrett stehst.

Laut des Rankings der „Wirtschaftswoche“ schätzen die Recruiting-Chefs eine kleine Gruppe von Universitäten als besonders herausragend ein: Im Wirtschaftsingenieurwesen liegt nur die Uni Karlsruhe in der Gunst vor der TU Darmstadt, in der Elektrotechnik führt die RWTH Aachen die Tabelle der Favoriten vor der Uni Karlsruhe und der TU Darmstadt an, im Maschinenbau liegt die TU Darmstadt mit Karlsruhe gleichauf direkt hinter Aachen. In der Informatik ergibt sich die gleiche Reihenfolge.

Die befragten Personalchefs heben hervor, dass sich die am höchsten im Kurs stehenden Hochschulen außerordentlich um die Ausbildung der persönlichen Stärken der Studierenden kümmern: Schnelle Problemlösung, sichere Präsentation der Ergebnisse, Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke, Belastbarkeit, Praxiserfahrung und ein Studienaufenthalt im Ausland seien ausschlaggebende Faktoren für Erfolg im Job. „Wir brauchen Leute, die ihre PS auf die Straße bringen“, zitiert die „Wirtschaftswoche“ Silvia Rieble von Siemens Management Consulting.

Dass die Industrie die TU Darmstadt als „Key-Uni“ im Visier hat und hier gerne den roten Teppich ausrollt, belegt auch die Beteiligung an der „konaktiva“, der bundesweit größten von Studierenden organisierten Firmen-Kontaktmesse: Für die konaktiva, die im Mai an der TU Darmstadt stattfindet, haben sich mehr als 190 renommierte Firmen angemeldet. Ein starkes Stück Vertrauen.

Jörg Feuck