Start und Ziele

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02.01.2017

Start und Ziele

Präsidium der TU Darmstadt in neuer Konstellation

Das zum 1. Januar 2017 neu formierte Präsidium der TU Darmstadt hat seine Arbeit aufgenommen. Dem sechsköpfigen Leitungsgremium gehören neben Präsident Professor Hans Jürgen Prömel und Kanzler Dr. Manfred Efinger je zwei Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten an. Diese haben sich ein anspruchsvolles Arbeitsprogramm aufgegeben.

Die Vizepräsidenten der TU Darmstadt. Bild: Claus Völker
Die neuen Vizepräsidentinnen und-präsidenten der TU Darmstadt (v.li.): Prof. Andrea Rapp, Prof. Matthias Rehahn, Prof. Mira Mezini und Prof. Ralph Bruder. Bild: Claus Völker

Das neu zugeschnittene Ressort Forschung und Innovation leitet Professorin Mira Mezini im Amt einer Vizepräsidentin. Die Informatik-Professorin verantwortete zuvor seit 2014 im Präsidium das Thema Wissens- und Technologietransfer sowie Alumni. Sie wird sich auf drei „miteinander verwobene Schwerpunkte konzentrieren – exzellente Forschung, etablierter wissenschaftlicher Nachwuchs, Innovations- und Gründungsförderung“. Die Profilbereiche sollten sich „als Treiber der Internationalisierung, Innovation, forschungsorientierten Lehrformate und gezielten Nachwuchsförderung bewähren“. Bei der Einwerbung von Drittmitteln im Wettbewerb solle, so Mezini, ein besonderes Augenmerk auf die Deutsche Forschungsgemeinschaft, ERC-Grants und die Beteiligung an den Marie Curie Actions der EU-Initiative Horizon 2020 gerichtet werden. Weitere strategische Ziele der Vizepräsidentin sind „eine dynamische Innovationskultur und ein innovationsförderndes Umfeld, angeregt durch Anreizsysteme, Programme und Infrastruktur“.

Für Professor Ralph Bruder hat die zweite dreijährige Amtszeit als hauptamtlicher Vizepräsident für Studium, Lehre und wissenschaftlichen Nachwuchs begonnen. Der Professor für Arbeitswissenschaft im Fachbereich Maschinenbau hat sich vorgenommen, „die Internationalisierung des Studienangebotes voranzutreiben – durch weitere englischsprachige Masterstudiengänge, Summerschools und Mentoring-Konzepte“. Auf der Agenda steht auch, „die Neu- und Weiterentwicklung von Masterangeboten mit engem Bezug zum Forschungsprofil zu forcieren, ein für die TU Darmstadt spezifisches Konzept der forschungsorientierten Lehre zu beschreiben und die Interdisziplinaritäten als Profilmerkmal der Lehre an der TU Darmstadt hervorzuheben“. Der Vizepräsident denkt auch daran, das Ingenium-Förderangebot für den wissenschaftlichen Nachwuchs punktuell zu erweitern, etwa „durch die stärkere Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft“.

Neu im Präsidium ist Professor Matthias Rehahn, Vizepräsident für Wissens- und Technologietransfer, Alumni und Fundraising. Der Professor für Makromolekulare Chemie sieht in den Transferaktivitäten in Richtung Wirtschaft und Gesellschaft noch ungenutzte Potenziale. Mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie Max-Planck- und Helmholtz-Einrichtungen sowie mit kleinen und mittelständischen Unternehmen im In- und Ausland könne die Zusammenarbeit noch effektiver gestaltet werden. „Zur Förderung der Kooperationen mit Wirtschaftsunternehmen soll – in Anlehnung an das Forschungsprofil – ein transparentes Transferprofil entwickelt werden“, kündigte Rehahn an.

Ebenfalls neu im Leitungsteam der Universität ist Professorin Andrea Rapp. Sie ist Vizepräsidentin für wissenschaftliche Infrastruktur. Die Professorin für Germanistische Computerphilologie und Mediävistik verfolgt das Ziel, eine „exzellente Forschungs- und Informations-Infrastruktur im Kontext einer digitalen Agenda“ zu etablieren. „Im Zentrum stehen die Universitäts- und Landesbibliothek, die eine gute Entwicklung als Campusbibliothek nimmt und sehr gute Voraussetzungen für die digitale Transformation bietet, sowie das Hochschulrechenzentrum mit seinen Services und seinen Kompetenzen im Hochleistungsrechnen." Einen Fokus legt die Professorin auch auf den „fortlaufenden Aufbau eines Forschungsdatenmanagements“.

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