Gesellschaftliche Verantwortung fördern

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23.01.2019

Gesellschaftliche Verantwortung fördern

Feierstunde an der TU Darmstadt: 356 Deutschlandstipendien vergeben

356 Studierende der TU Darmstadt haben während einer Feierstunde ihre Stipendienurkunden für das Deutschlandstipendium erhalten. Mit dem Stipendienprogramm wurde erneut eine Fördersumme von rund 1,3 Millionen Euro erzielt. Dies ist insbesondere dem wachsenden Engagement von Stiftungen und anderen gemeinnützigen Organisationen zu verdanken.

Alle Bilder: Claus Völker

Das Engagement von Stiftungen für das Deutschlandstipendium an der TU Darmstadt, das Studierende über einen Zeitraum von einem Jahr mit monatlich 300 Euro unterstützt, ist stetig angewachsen: Waren es im ersten Förderjahr noch elf Stipendien, finanzieren mittlerweile 14 Stiftungen und gemeinnützige Organisationen 101 Stipendien – und stellen damit 28 Prozent der Gesamtfördersumme. Professorin Mira Mezini, TU-Vizepräsidentin für Forschung und Innovation, würdigte bei der Feierstunde im Hörsaal- und Medienzentrum deren Rolle für die Gesellschaft: „Stifter und ihre Stiftungen sind unverzichtbare Akteure der Zivilgesellschaft und gestalten durch ihr vielfältiges Engagement unsere Gesellschaft entscheidend mit. Alle Stiftungen, die Bildung und Wissenschaft fördern, sind von der Erkenntnis geprägt, dass Bildung und Wissenschaft mit all den Freiheiten, die sie mit sich bringen, zu den stärksten und wirksamsten Kraftfeldern für unsere gesellschaftliche Entwicklung gehören.“

Für die Merck KGaA, den unternehmerischen Hauptförderer des Deutschlandstipendiums an der TU, ist die Verantwortung für kommende Generationen ein zentrales Förderanliegen: „Ein wichtiger Erfolgsfaktor für Merck ist unsere wissenschaftliche Neugier, gepaart mit unternehmerischer Verantwortung. Diese tragen die Begeisterung für unser Unternehmen von Generation zu Generation. Als einer der Hauptsponsoren des Deutschlandstipendiums möchten wir die Kraft dieser Prinzipien als gelebte Erfahrung an die klugen Köpfe und Entscheider von morgen weitergeben“, sagt Dietmar Eidens, Chief HR Officer bei Merck.

Freiräume und Mentoring

Für die Studierenden entstehen mit der Förderung durch das Deutschlandstipendium Freiräume, die sie eigenverantwortlich füllen können. „Dank meiner Förderung kann ich mich verstärkt gesellschaftlich sowie als Botschafterin des Deutschlandstipendiums an der TU Darmstadt engagieren“, erzählt Dorothee Jahaj, Germanistik-Studentin und zwei Jahre lang Stipendiatin der Carlo und Karin Giersch-Stiftung an der TU Darmstadt. „So steigert und vermehrt das Engagement der Stiftung mein eigenes Engagement und hat mir sogar einen möglichen Weg für meine berufliche Zukunft aufgezeigt, die Öffentlichkeitsarbeit in einem Unternehmen.“

Die Verleihung des Deutschlandstipendiums fand in diesem Jahr zum achten Mal statt. Neben der finanziellen Unterstützung setzt das Deutschlandstipendium auf ideelle Angebote wie Mentoring durch die fördernden Unternehmen, Stiftungen und Privatpersonen sowie Workshops der TU, die Fundraising-Basics vermitteln, welche die Studierenden als Deutschlandstipendium-Botschafter unmittelbar einsetzen können.

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