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06.12.2017

Ab auf die Karriereleiter

Career Days an der TU Darmstadt

Im Rahmen „Ein Unternehmen – 30 Studierende – 180 Minuten!“ fanden am 22. und 29. November die ersten Career Days der TU Darmstadt statt. Das neue Angebot vernetzt Studierende und Promovierende der TU mit Fach- und Führungskräften von jeweils einem Unternehmen.

Ewald Spörer teilt seinen reichen Erfahrungsschatz mit Studierenden und Promovierenden der TU Darmstadt. Bild: Inken Bergenthun
Ewald Spörer teilt seinen reichen Erfahrungsschatz mit Studierenden und Promovierenden der TU Darmstadt. Bild: Inken Bergenthun

Essity, der Hersteller von Tempo, Zewa und Tork, gestaltete den ersten Career Day der TU Darmstadt am 22. November, um seine Bekanntheit unter den TU-Studierenden zu verstärken. Gestartet wurde daher mit einer klassischen Unternehmenspräsentation.

Danach schickte Essity sowohl Produkte zum Anfassen als auch ein motiviertes, authentisches Mitarbeiter-Team zum Ansprechen ins Rennen für einen Austausch in Kleingruppen, von Mensch zu Mensch am Kaffeetisch. Durch mehrfachen Tischwechsel kamen die Teilnehmenden mit Fachkräften verschiedener Unternehmensbereiche und zu unterschiedlichen Themen ins Gespräch. Besonders beeindruckte das Thema „Alltag in der Produktion“ mit TU-Alumnus Dr. Jan-Peter Busch, der seinen Verantwortungsbereich als Prozessingenieur anhand „seines Produkts“ veranschaulichte. „Stark ist, dass man schon früh Personalverantwortung bekommt und schon nach 1,5 Jahren eine eigene Maschine in Betrieb nehmen kann“, erklärte eine Gruppe angehender Papieringenieure in der Kaffeepause beeindruckt.

„Tolles Format!“ kommentierte Jonas von Irmer, Doktorand am Fachbereich Chemie, diesen ersten Career Day. „Ich habe mich in meinem Studium vor allem mit Naturwissenschaften auseinandergesetzt und mich gefragt: Wie gelingt danach ein erfolgreicher Berufseinstieg und wie gliedere ich mich in ein Unternehmen ein?“ Im Dialog mit Ewald Spörer, einem erfahrenen Essity-Mitarbeiter, konnten im Get-together Fragen wie diese beantwortet werden. „Gut, dass es dieses Angebot nun auch an der TU gibt“, lautet daher sein Fazit.

Der persönliche Austausch in lockerer Atmosphäre macht einen Career Day aus. Bild: Peter Schuch
Der persönliche Austausch in lockerer Atmosphäre macht einen Career Day aus. Bild: Peter Schuch

„Ich bin einer von Ihnen“ – Austausch mit Ehemaligen

Den zweiten Career Day mit der Opel Automobile GmbH am 29. November prägte von Beginn an eine persönliche Atmosphäre.

„Ich bin einer von Ihnen!“, begann Martin Vögler, Director Engine Hardware Engineering, die Kurzvorstellung seines Werdegangs und seines Arbeitsbereichs bei der Opel Automobile GmbH. Der TU-Absolvent startete 1992 als Konstruktionsingenieur bei Opel.

Auch Physiker Dr. Eiko Gütlich ist zufrieden „Was ich ganz toll finde ist, dass sich diese Liga bereit findet, dabei zu sein”, meint er zum Opel Career Day. Warum sie das tun? „Mir macht so was Spaß“ erklärt Gloger, das freie Radikal, „Und ich habe die Verbindung zur TU behalten bzw. nun wieder erneuert. Es ist schön, dass sich die Hochschule heute um solche Dinge kümmert.“

„Ich bin einer von Ihnen!“ Alumnus Martin Vögler präsentiert seinen Verantwortungsbereich bei Opel. Bild: Inken Bergenthun
„Ich bin einer von Ihnen!“ Alumnus Martin Vögler präsentiert seinen Verantwortungsbereich bei Opel. Bild: Inken Bergenthun

Seine 25 Jahre Berufserfahrung verdichtete der Manager zu einer spannenden Präsentation von zehn Minuten. Weitere zehn Minuten schilderte Stefan Gloger, ebenfalls Maschinenbau-Alumnus der TU, wie seine Aufgaben als Technical Fellow des Unternehmens und damit als eine Art freies Radikal zwischen Vorstand und Arbeitskolleginnen und -kollegen aussehen. Danach kam es auch hier zum Austausch in Kleingruppen mit den Fach- und Führungskräften. Diese zeigten Freude und Einsatz, auch beim anschließenden Get-together, bei dem sie viele weitere Fragen beantworteten.

Mathias Bart, Student am Fachbereich Maschinenbau und ehemaliger Opel-Stipendiat im Rahmen des Deutschland-Stipendiums erreichte hierbei sein Tagesziel: Den Kontakt zu seinem Förderer zu erneuern, um sich für ein Praktikum zu bewerben.

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