Forschungsfeld E+E
Maschinelles Lernen beschleunigt Simulationen für die Energiewende
04.09.2025
Dr.-Ing. Arne Scholtissek erhält ERC Starting Grant für sein Projekt „ProtoMan“
Das Forschungsprojekt „Protocol for data-driven Manifold generation, validation, and utilization in high-fidelity combustion simulations (ProtoMan)“ an der TU Darmstadt ist vom Europäischen Forschungsrat (ERC) mit einem Starting Grant ausgezeichnet worden. Dr.-Ing. Arne Scholtissek, Akademischer Oberrat am Fachbereich Maschinenbau, erhält über fünf Jahre hinweg rund 1,5 Millionen Euro an Fördermitteln. Er forscht an fortschrittlichen Simulationsmodellen, die dazu beitragen sollen, fossile Energieträger durch CO2-neutrale Brennstoffe zu ersetzen.
Perspektiven für wissenschaftliche Karrieren schaffen
17.01.2025
Bewerbungen zum Dr. Hans Messer Stiftungspreis jetzt möglich
Auch 2025 verleiht die Hans und Ria Messer Stiftung den Dr. Hans Messer Stiftungspreis. Dieses Jahr hat die Stiftung das Preisgeld auf 100.000 Euro verdoppelt. Der Bewerbungszeitraum endet am 28. Februar.
Wasserstoff als nachhaltiger Energiespeicher
03.12.2024
Promovierenden-Netzwerk „Unite!Energy“ erhält Förderung als Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahme
Forschen für die Energiewende: Das internationale Promovierenden-Netzwerk „Unite!Energy“ unter Beteiligung der TU Darmstadt untersucht die Verwendung von Wasserstoff zur chemischen Energiespeicherung. Das Netzwerk wird für vier Jahre von der EU mit rund 3,2 Millionen Euro als Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahme (MSCA) gefördert. Erstmalig sind alle Partner der Universitätsallianz Unite! an einem gemeinsamen Promovierenden-Netzwerk beteiligt.
Systematisch Unsicherheiten erkennen
26.06.2024
Athene Young Investigator Dr. Henning Bonart im Porträt
Dr. Henning Bonart ist Gruppenleiter am Fachgebiet Nano- und Mikrofluidik des Fachbereiches Maschinenbau und neuer Athene Young Investigator der TU Darmstadt. Der Fluidverfahrenstechniker will statistische Methoden der Unsicherheitsquantifizierung und physik-getriebenes maschinelles Lernen dafür nutzen, um Simulationen am Computer und aufwendige Laborexperimente oder Prozesse in der Mikrofluidik zuverlässiger als bisher aufeinander abzustimmen.
Überall auf Empfang
12.07.2023
Alejandro Jiménez Sáez forscht in seinem AYI-Projekt an der Lenkung von Millimeterwellen
Wie sich Millimeterwellen etwa im 5G- oder 6G-Mobilfunknetz in Zukunft nutzen lassen um hohe Datenraten, Abhörsicherheit und Flexibilität zu erhalten, daran forscht der neue Athene Young Investigator der TU Darmstadt Dr. Alejandro Jiménez-Sáez. Der 30jährige Postdoc befasst sich mit der Frage, welche neuen Bauelemente dafür eingesetzt und wie diese technologisch realisiert werden können.
Die Politisierung der Zukunft
28.06.2023
Athene Young Investigator Jens Marquardt richtet den Fokus auf Umwelt- und Klimapolitik
In Zeiten, in denen Klimaaktivist:innen sich auf Straßen festkleben und das Aus für Verbrenner-Motoren oder Gasheizungen die Gesellschaft spaltet, ist Jens Marquardts Forschungsthema brandaktuell. Der Politikwissenschaftler und Athene Young Investigator der TU Darmstadt befasst sich mit unterschiedlichen Formen der Politisierung in der Umwelt- und Klimapolitik. Es geht ihm um Fragen der klassischen politischen Auseinandersetzung, soziale Konflikte, Populismus und – am Beispiel der klimaneutralen Gesellschaft – um die Politisierung der Zukunft. Marquardt nimmt dabei nicht nur Deutschland, sondern auch Demokratien des Globalen Südens wie Indien in den Blick.
Effektiverer Brandschutz
21.06.2023
Beitrag zur Eindämmung verheerender Unfälle: Athene Young Investigator Federica Ferraro
Federica Ferraros Grundlagenforschung könnte Leben retten. Die Luft- und Raumfahrtingenieurin und neue Athene Young Investigatorin der TU Darmstadt befasst sich mit der Prävention von Bränden. So will sie detailliert erforschen, welche Wirkung flammenhemmende Mittel auf die Entwicklung sogenannter Grenzschichtflammen haben, die oftmals für Feuer in Decken, Wänden oder auf glatten Oberflächen wie Böden und Dächern bedeutsam sind. In Kunststoffmaterialien verbaut, könnten diese Brandverzögerer überlebenswichtig werden.
Neuartige Katalysatoren aus Enzymen entwickeln
29.11.2022
Promovierenden-Netzwerk MetRaZymes erhält Förderung als Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahme
Die TU Darmstadt koordiniert unter Leitung von Professor Nico Bruns vom Fachbereich Chemie das Marie-Skłodowska-Curie-Netzwerk „Metal-Containing Radical Enzymes – MetRaZymes”. Das von der EU, der Schweiz und Großbritannien mit mehr als drei Millionen Euro geförderte Projekt wird 13 Promovierenden ermöglichen, neuartige Enzyme als umweltfreundliche und effiziente Katalysatoren für radikalische Reaktionen zur Herstellung von pharmazeutischen Wirkstoffen, Polymeren und anderen chemischen Verbindungen zu entwickeln.