Fahrzeug 5.0

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HIGHEST | Home of Innovation, GrowtH, EntrepreneurShip and Technology Management

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HIGHEST ist das Innovations- und Gründungszentrum der Technischen Universität Darmstadt. Die Vision ist dabei, insbesondere Start-ups aus den Bereichen High-Tech und Digitalisierung zum Erfolg zu führen. Dazu zählt natürlich auch die Unterstützung von Innovationen im Automobilbereich. HIGHEST bietet dabei eine Vielzahl von Unterstützungsleistungen an: So helfen sie jungen Gründerinnen und Gründern bei der Entwicklung von Geschäftsmodellen sowie bei der Suche nach Kapitalgebern und passenden Förderprogrammen. Eines der erfolgreichen, innovativen Startups, die sich aus dem Umfeld der TU Darmstadt entwickelt haben, ist die COMPREDICT GmbH mit Fokus auf der softwarebasierten Lastüberwachung und Lebensdauervorhersage für mechanische, elektrische und elektronische Komponenten ohne zusätzliche Sensorik.

Zudem stellt HIGHEST mit dem Fablab und dem Open Digital Lab Studierenden, Wissenschaftlern und auch Unternehmen digitale Technologien in Bereichen wie Cybersecurity, Künstliche Intelligenz und 3D-Druck bereit. Die Vision der Gründungsunterstützung setzt sich darüber hinaus auch in der Lehre fort: Bis zum Jahr 2020 sollen alle Studierende an der TU Darmstadt die Möglichkeit haben, Fächer aus den Bereichen Entrepreneurship, Gründung und Innovation zu besuchen. Zudem ist HIGHEST eine Vernetzungsplattform mit sehr großer Reichweite rund um das Thema Gründungen.

Die Seite von HIGHEST finden Sie unter http://www.highest.tu-darmstadt.de.

GRK2050 – Privacy and Trust for Mobile Users

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Das DFG-finanzierte Graduiertenkolleg „Privacy and Trust for Mobile Users“ startete im Oktober 2015 und ist wie die Fahrzeug 5.0-Initiative stark interdisziplinär organisiert. Im Graduiertenkolleg arbeiten Forscher aus den Bereichen Informatik, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Soziologie und Usability-Forschung koordiniert zusammen.

Die zunehmende Verbreitung von mobiler Informations- und Kommunikationstechnik trägt zwar einerseits dazu bei, dass den Nutzern immer mehr Dienste angeboten werden, doch auf der anderen Seite geht dieser Servicegewinn auch mit dem Verlust von Privatsphäre für die Nutzer einher. Daher hat es sich das Graduiertenkolleg Privatheit und Vertrauen für mobile Nutzer zum Ziel gesetzt, eine bessere Durchschaubarkeit für die Nutzer zu erlangen, umso auch einen höheren Privatheitschutz zu ermöglichen. Die Vision der gesamten Forschungsgruppe ist dabei die Entwicklung von neuartigen Mobilgeräten, welche die Nutzer in der digitalen Welt vertreten sollen, um so die Privatheits- und Vertrauensbewertung regeln zu können und zwischen Nutzer- und Dienstanbieter-Interessen abwägen und vermitteln zu können. Ein Teilaspekt davon ist die Untersuchung von Privatsphäre-freundlichen Geschäftsmodellen, die sowohl die Nutzer in angemessenem Maße schützt als auch die Unternehmensperspektive mit einbezieht, sodass die Geschäftsmodelle auch für Unternehmen weiterhin profitabel bleiben. Hieraus ergibt sich ein Anknüpfungspunkt zwischen dem Graduiertenkolleg und der Fahrzeug 5.0-Initiative.

Die Webseite des GRK2050 finden Sie unter https://www.privacy-trust.tu-darmstadt.de/de/home/.

CRISP – Smart Car

Projektdauer: 1. Juni 2017 bis 31. Mai 2020

Ziel dieses Projektes ist es, die im Bereich der Fahrzeugvernetzung („Smart Car“) anfallenden Betriebsdaten systematisch zu analysieren und mit den im Teilprojekt „Protection Mechanism for Big Data and Complex Private Functions“ entwickelten Methoden zu schützen, um die Privatsphäre der Nutzer weitgehend zu wahren. Hierzu werden die Anwendungen „softwarebasiertes Lebensdauermonitoring“ im Bereich Leichtbau, „driveREAL“ im Bereich Emission/Effizienz und Geodatenerfassung zur Informationsübertragung lokaler Gefahren im Bereich Autonomie gewählt. Für alle Anwendungen wird geprüft, welche Daten erfasst werden müssen, wie kritisch diese sind und wie diese bei Bedarf geschützt werden können. Zum Schutz der erfassten Daten werden die in Teilprojekt „Protection Mechanism for Big Data and Complex Private Functions“ entwickelten kryptographischen Protokolle und Hardware-Maßnahmen eingesetzt. Darüberhinaus wird die Integrität der Messkomponenten geschützt, um Manipulationen der gesammelten Daten zu verhindern. Zusätzlich wird die TU Darmstadt die Nutzung datenbasierter Dienste im „Smart Car“ und entsprechende Geschäftsmodelle ökonomisch analysieren. Weiterhin sollen die Akzeptanz und Zahlungsbereitschaft der Nutzer für unterschiedliche datenbasierte Services im Kontext von „Smart Car“ untersucht werden.