Fahrzeug 5.0

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SeDaFa: Selbstdatenschutz im vernetzten Fahrzeug

Gefördert vom BMBF, Projektpartner aus den Bereichen Forschung, Industrie und Verwaltung

Ziel dieses Projektes ist es, Lösungen zum Selbstdatenschutz von Autofahrern und Insassen zu entwickeln, die sowohl Fahrzeughersteller und Infrastruktur-Anbieter genauso wie Entwickler für Auto-Apps nutzen können, um ihre Geschäftsmodelle datenschutzfreundlich zu gestalten.

Dabei sollen Auto-Nutzer transparent und übersichtlich informiert werden, welche Daten gesendet und für welche Zwecke genutzt werden können – auf dieser Basis sollen Fahrzeugnutzer selbst entscheiden können, welche Daten sie preisgeben möchten. Der Datenfluss soll also nicht komplett unterbunden werden, sondern ein datenschutzwahrender Zugriff auf Fahrzeugdaten gewährleistet werden.

Um dies zu erreichen arbeiten im Projekt SeDaFa Experten unterschiedlicher Disziplinen zusammen, die nicht nur technische, sondern auch rechtliche Aspekte und Nutzerfreundlichkeit der zu entwickelnden Lösungen berücksichtigen.

In enger Kooperation mit der Universität Hohenheim übernimmt das IAD den Einbezug der Nutzersicht in die Konzept- und Modulentwicklungen während der kompletten Projektlaufzeit. Werden zu Beginn des Projekts noch Erwartungshaltungen sowie Einstellungs- und Verhaltenmuster mit Bezug auf Datensammlung und Datenschutz im Zuge von quantitativen und qualitativen Studien erfasst, konzentriert sich das IAD im Zuge des weiteren Projektverlaufs auf die nutzerzentrierte Gestaltung, Entwicklung und Evaluation einer Mensch-Maschine-Schnittstelle für einen selbstbestimmten Datenschutz.

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PRORETA 3: Entwicklung eines unfallvermeidenden Fahrzeugs

Forschungskooperation zwischen der TU Darmstadt (Fachgebiet Fahrzeugtechnik, Fachgebiet Regelungsmethoden und Robotik, Fachgebiet Regelungstechnik und Mechatronik, Institut für Arbeitswissenschaft) und der Continental AG

Im dritten PRORETA Projekt wurde die Umsetzung eines „Sicherheitskorridors“, als ein integrales Fahrzeugsicherheitskonzept erforscht, um die aktive Sicherheit im Stadt- und Landstraßenverkehr zu erhöhen. Die Funktionalität des Fahrerassistenzsystems stellte dabei besonders hohe Anforderungen an die Umfeldsensorik und -erfassung.

Darüber hinaus wurde ein Konzept zur kooperativen Fahrzeugführung auf Manöverebene erarbeitet und anschließend in einem Versuchsträger als Fahrmodus „Kooperative Automation“ integriert.

Die Aufgaben des IAD umfassten die Gestaltung der Mensch-Maschine-Schnittstellen für die Modi „Safety Corridor“ und „Kooperative Automation“, sowie die Untersuchung der Interaktion des Fahrers mit dem System. Die Forschung fand zum Großteil mit dem PRORETA-Versuchsfahrzeug auf dem August-Euler Flugplatz in Griesheim statt.

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Conduct-by-Wire 2: Von Conduct-by-Wire zu einer kooperativen Fahrzeugführung

Kooperation mit dem Fachgebiet Fahrzeugtechnik, gefördert von der DFG

In dem DFG-Vorgängerprojekt „Conduct-by-Wire – Ein neues Paradigma der Fahrzeugführung“ wurde untersucht, in wieweit die Integration aller Fahrerassistenzsysteme in ein übergreifendes System den Fahrer bei der Erfüllung der Fahraufgabe unterstützt. Diese Integration wurde in Conduct-by-Wire so umgesetzt, dass der Fahrer nun Manöverbefehle an das Fahrzeug übergibt (z.B. Fahrstreifenwechsel links), welche das Fahrzeug dann selbsttätig ausführt. In mehreren Versuchsreihen im Fahrsimulator des IAD konnte gezeigt werden, dass es für den Fahrer möglich ist ein Fahrzeug anhand von Manövern zu steuern. Das DFG-Folgeprojekt „Von Conduct-by-Wire zu einer kooperativen Fahrzeugführung“ beschäftigte sich anschließend mit der Weiterentwicklung des Systems. Gemeinsam mit dem Fachgebiet Fahrzeugtechnik der Technischen Universität Darmstadt wurde dieses Konzept weiter in Richtung gemeinsame Erfüllung der Fahraufgabe entwickelt und neue Verkehrsräume (Landstraßen und Stadtszenarien) wurden erschlossen. Die Hauptaufgabe des Instituts für Arbeitswissenschaft lag in der Entwicklung von fahrergerechten Bedienschnittstellen und der Überprüfung der Akzeptanz des Fahrzeugführungskonzepts.

Als ein Ergebnis des Projektes wurde das Konzept pieDrive zur Interaktion Fahrer-Fahrzeug entwickelt.

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