Kompetenz in Künstlicher Intelligenz

Kompetenz in Künstlicher Intelligenz

Bild: Sandra Junker – © Sandra Junker
Bild: Sandra Junker

KI und Cognitive Science

Die Forschung zu Künstlicher Intelligenz (KI) an der TU Darmstadt ist international exzellent. Sie grenzt sich klar von anderen Standorten in Deutschland ab und weist die gebotene Interdisziplinarität auf, um das Potenzial der KI breit und optimal zu entfalten und dem hohen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Stellenwert gerecht zu werden. KI-Forschung ist an der TU Darmstadt stark verschränkt mit Kognitionswissenschaft, die im Centre for Cognitive Science gebündelt ist.

 




„Ein Juwel in Fragen der Künstlichen Intelligenz“

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Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich ihres Besuchs an der TU Darmstadt am 8. Oktober 2018

 

Intelligente Such- und Rettungsroboter der TU Darmstadt holen bei internationalen Wettbewerben regelmäßig erste Preise und Weltmeistertitel. Die mobilen und humanoiden Systeme können in Erdbebengebieten helfen, Verschüttete aufzuspüren, bei Großbränden der Feuerwehr ein genaues Bild aus dem Inneren von brennenden oder einsturzgefährdeten Gebäuden liefern oder gar die Brandursache finden und beseitigen.

Andere Teams um Professor Jan Peters wiederum sind international führend in der Entwicklung von Lernverfahren, die direkt in die Steuerung von Robotern und Maschinen eingreifen und dadurch in Echtzeit mit ihrer Umgebung interagieren und lernen können.

Professor Kristian Kersting hat mit seinem Team und Partnern aus der Landwirtschaft Methoden des Maschinellen Lernens entwickelt, um Wege zu finden, die Welternährungs-Bedingungen zu verbessern.

Ein Forschungsteam unter Leitung von Professorin Iryna Gurevych hat eine systematische Methode gefunden, um konkrete und fundierte Pro- und Kontra-Argumente zu beliebigen Themen aus dem Rauschen des Internets zu filtern.

Unter Leitung von Professor Stefan Roth entwickelt eine Forschungsgruppe lernfähige Algorithmen zur automatischen Bildanalyse. Damit können langfristig komplexe Verkehrssituationen, etwa an einer Kreuzung, zuverlässig interpretiert werden – dies ist eine wichtige Voraussetzung für autonomes Fahren in belebten Innenstädten und eröffnet viele weitere neue Anwendungsfelder, beispielsweise für die Unterstützung der Gepäckkontrolle an Flughäfen.

Stories

  • 07.02.2019

    Künstliche Intelligenz lernt Moral vom Menschen

    Können Maschinen einen Moral-Kompass entwickeln? Bild: Patrick Bal – © Patrick Bal

    Neue Studie des Centre for Cognitive Science an der TU Darmstadt

    Künstliche Intelligenz (KI) übersetzt Texte, schlägt Behandlungen für Patienten vor, trifft Kaufentscheidungen und optimiert Arbeitsabläufe. Aber wo ist ihr moralischer Kompass? Eine Studie des Centre for Cognitive Science der TU Darmstadt zeigt, dass KI-Maschinen von uns Menschen lernen können, wie Entscheidungen in moralischen Fragen zu fällen sind. Die Ergebnisse der Studie wurden auf der diesjährigen ACM/AAAI Conference on Artificial Intelligence, Ethics, and Society (AIES) vorgestellt.

  • 31.01.2019

    Neues RMU-Projekt im Bereich KI und Deep Learning

    Die beiden Sprecher des neuen Netzwerks DeCoDeML: Prof. Dr. Kristian Kersting, TU Darmstadt und Prof. Dr. Stefan Kramer, JGU. Bild: Zahra Ahmadi – © Zahra Ahmadi

    Initiativfonds der Rhein-Main-Universitäten unterstützt Netzwerk DeCoDeML

    In der dritten Ausschreibungsrunde des Initiativfonds Forschung der Rhein-Main-Universitäten (RMU) hat sich ein innovatives und universitätsübergreifendes Projekt aus der Informatik zum Thema Deep Learning, dem aktuellen Motor Künstlicher Intelligenz, durchgesetzt.

  • 22.01.2019

    Die Augen haben einen Plan

    Das Auge weiß: Manchmal ist der kompliziertere Weg der bessere. Bild: Patrick Bal – © Patrick Bal

    Centre for Cognitive Science erweitert Erkenntnisse zu Informationsverarbeitung

    Ein Team um Professor Constantin Rothkopf am Centre for Cognitive Science der TU Darmstadt hat in einer Studie gezeigt, dass Menschen ihre Augenbewegung unbewusst mehrere Schritte voraus planen können. Die im Journal „Scientific Reports“ veröffentlichte Studie benutzt Methoden der künstlichen Intelligenz um das menschliche Planungsverhalten zu untersuchen. Die Ergebnisse sind relevant für das Verständnis der Informationsverarbeitung unseres Gehirns.

  • 04.12.2018

    „Hessen muss Zukunftsthemen jetzt Schub geben“

    Porträt von Hans Jürgen Prömel. Bild: Katrin Binner

    TU-Präsident Prömel fordert mehr Investitionen zur Gestaltung der Digitalisierung

    Schnelle und gezielte Investitionen in Zukunftsthemen wie Robotik, Smart Cities, Digitalmedizin und Weltraumtechnologien hat der Präsident der Technischen Universität Darmstadt, Professor Hans Jürgen Prömel, von der künftigen hessischen Landesregierung gefordert.

  • 04.12.2018

    KoBo lernt helfen

    Eine Forschungsgruppe trainiert einen Roboterarm. Bild: Katrin Binner

    Forschende entwickeln Roboter, der ältere Menschen im Alltag unterstützt

    Beim Forschungsprojekt »KoBo34 Intuitive Interaktion mit kooperativen Assistenzrobotern für das 3. und 4. Lebensalter« soll ein humanoider, zweiarmiger Roboter mit der Fähigkeit zur intuitiven Interaktion mit dem Menschen ausgestattet werden. Das Projekt läuft über drei Jahre.

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Führend in Europa

Die Informatik der TU Darmstadt ist im bundesweiten Universitäts- Vergleich die leistungsfähigste und hat in Europa eine führende Position.

Publikationsleistungen laut einschlägigem europäischem CS-Ranking (CSrankings.org):

  • Informatik insgesamt: unter den Top-10-Universitäten in Europa
  • Computersicherheit, Kryptografie und Software Engineering:
    Rang 1
  • Künstliche Intelligenz, Robotik, Maschinelles Lernen, Bildverstehen und automatische Sprachverarbeitung: Rang 2

DFG Förderatlas Ranking 2018: Rang 1 für die Informatik TU Darmstadt bei den Absoluteinnahmen an DFG-Fördermitteln

 

Weitere Nachrichten

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Gastbeitrag zur Künstlichen Intelligenz

Prof. Buxmann: Buch zu Künstlicher Intelligenz

Prof. Peters zur Nationalen KI-Strategie

Team Hector siegt beim World Robot Summit 2018 in Japan

Presseschau: Wie Roboter lernen

 

Profilbereiche mit KI-Bezug

Informatik prägt das wissenschaftliche Profil der TU Darmstadt: Zwei der sechs Profilbereiche forschen zu den für die Digitalisierung notwendigen technologischen Grundlagen.

Profilbereich Internet und Digitalisierung: Die Kernfelder Künstliche Intelligenz und vernetzte Systeme genießen hohe internationale Reputation. „Als eine der wenigen deutschen Universitäten deckt die TU Darmstadt die volle Bandbreite der KI-Forschung ab (Maschinelles Lernen, u.a. Reinforcement Learning, Deep Learning, Supervised und Unsupervised Learning, Computer Vision, NLP, Robotik, Suche & Optimierung, Prädiktive Systeme).“ (Accenture-Studie vom 26. September 2018)

Profilbereich Cybersicherheit und Schutz der Privatheit: Einer der größten und sichtbarsten Cybersicherheit-Forschungszentren in Europa. Derzeit sind 33 Fachgebiete aus acht Fachbereichen der TU Darmstadt beteiligt (Informatik, Physik, Elektrotechnik und Informationstechnik, Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften, Biologie, Humanwissenschaften, Maschinenbau, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften).

Centre for Cognitive Science

Im neuen Centre for Cognitive Science der TU Darmstadt untersucht ein interdisziplinäres Team von insgesamt zehn Professorinnen und Professoren (u. a. Psychologie, Biologie, Biomechanik, Informationstechnik) unter anderem die Gesetzmäßigkeiten der intelligenten Informationsverarbeitung: Nach welchen Regeln nehmen Menschen wahr, treffen Entscheidungen oder handeln? Aus der Zusammenarbeit von Kognitionswissenschaft und Künstlicher Intelligenz, wird ein tieferes Verständnis dieser Gesetzmäßigkeiten gewonnen, welches neue Methoden und Anwendungen für künftige intelligente technische Systeme ermöglicht.