Scientific Writing (October 26th + November 2nd, 2026)

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Die Promotion ist mit viel Schreibarbeit in verschiedenen Phasen des gesamten Prozesses verbunden. Oft wird jedoch berichtet, dass man erst gegen Ende mit dem Schreiben beginnt und dabei unter großem Druck und Stress steht sowie Schwierigkeiten hat, realistische Ziele zu setzen.

Der Kurs zum wissenschaftlichen Schreiben soll solche problematischen Erfahrungen verhindern und Forschende in die Lage versetzen, bewusstere Entscheidungen darüber zu treffen, wie sie ihren Schreibprozess gestalten – idealerweise bereits ab dem ersten Tag. Dazu gehören Aspekte der Entwicklung und Strukturierung von Ideen, das Aufzeigen komplexer Zusammenhänge und die Aufschlüsselung wissenschaftlicher Konzepte. Wir werden verschiedene Ansätze zum Lesen, Schreiben, zum Erreichen eines Schreibflusses und zur Überarbeitung verschiedener Entwürfe ausprobieren.

Der Workshop eröffnet einen prozessorientierten Ansatz für das wissenschaftliche Schreiben und ermöglicht es Doktorand:innen so, schon frühzeitig wichtige Teile ihrer Dissertation und/oder ihrer Artikel zu Papier zu bringen. Mit verschiedenen Techniken ist es möglich, ihre Texte effektiv und zielorientiert zu bearbeiten und zu überarbeiten.

Da wir verschiedene Phasen des Schreibprozesses behandeln, richtet sich der Workshop sowohl an diejenigen, die gerade mit ihrer Promotion begonnen haben, als auch an diejenigen, die bereits fortgeschritten sind. Da es sich um einen interaktiven Workshop handelt, bringen Sie bitte ein aktuelles Projekt oder ein Projekt im Hinterkopf mit, an dem Sie während des gesamten Workshops arbeiten können.

Lernziele:

Nach dem Workshop sind die Teilnehmenden in der Lage, ihren Schreibprozess individuell und effizient zu gestalten: Von der Eingrenzung von Ideen über deren Strukturierung bis hin zur Formulierung und Überarbeitung von Texten, die zur Entwicklung ihrer jeweiligen Promotionsprojekte beitragen – alle Phasen des Schreibprozesses werden behandelt.

Inhalte:

  • Prozessorientierter Ansatz für das wissenschaftliche Schreiben
  • Strukturierung von Ideen
  • Erreichen eines Schreibflusses
  • Umgang mit Schreibkrisen
  • Überarbeitung und Revision von Texten
  • Organisation/Strukturierung des Tagesablaufs (Zeit- und Schreibmanagement)

Methoden:

Der Workshop ist interaktiv gestaltet: Es gibt Phasen mit Input, die mit Gruppendiskussionen oder Partner:innenarbeit kombiniert werden, damit die Teilnehmenden ihre individuellen Erfahrungen einbringen und den Workshop auch zum Networking nutzen können. Der erste Tag vor Ort dient vor allem der Vorbereitung auf Ihre nächste Schreibphase, während der zweite Tag online viele praktische Gelegenheiten bietet, neue Strategien und Übungen selbst auszuprobieren.

Auf Wunsch können Sie unabhängig von diesem Workshop eine individuelle Schreibberatung für Promovierende beim SchreibCenter (wird in neuem Tab geöffnet) vereinbaren.

Zielgruppe: Promovierende aller Fachbereiche und Fachdisziplinen

Trainer:innen:

  • Oliver Delto | SchreibCenter am Sprachenzentrum, TU Darmstadt
  • Stefanie Nölle-Becker | SchreibCenter am Sprachenzentrum, TU Darmstadt

Kurssprache: Englisch

Datum/Uhrzeit: Montag, 26. Oktober 2026 | 9:00 – 17:00 Uhr

Ort: S1|03 Altes Hauptgebäude (Hochschulstr. 1), Raum 212

Datum/Uhrzeit: Montag 2. November 2026 | 9:00 – 17:00 Uhr

Ort: Online via Zoom

Anmeldung: Bitte füllen Sie das Ingenium-Anmeldeformular (wird in neuem Tab geöffnet) aus.

Oliver Delto (wird in neuem Tab geöffnet) studierte Ethnologie (B.A.), Interkulturelle Bildung, Migration und Mehrsprachigkeit (M.A.) und Angewandte Linguistik (M.A.). Er ist zertifizierter Schreibtutor und Mitarbeiter im SchreibCenter des Sprachenzentrums der TU Darmstadt. Außerdem ist er Doktorand am Fachgebiet „Mehrsprachigkeit“ der TU Darmstadt, wo er sich mit Prozessen des Fremdsprachenerwerbs beschäftigt.

Sein Motto: Wissenschaftliches Schreiben ist im Grunde wie ein Puzzle. Es geht vor allem darum, die Teile richtig zusammensetzen.

Stefanie Nölle-Becker (wird in neuem Tab geöffnet) studierte Deutsche Philologie, Amerikanistik und Soziologie an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz sowie Germanistische Sprachwissenschaft mit dem Schwerpunkt Deutsch als Fremdsprache/Deutsch als Zweitsprache an der Technischen Universität Darmstadt. Nach dem Studium arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Sprachwissenschaft-Mehrsprachigkeit des Instituts für Sprach- und Literaturwissenschaft der TU Darmstadt und forscht als Doktorandin zu Mehrsprachigkeit, Linguistic Landscapes und Sprachenpolitik an Hochschulen. Stefanie Nölle-Becker ist ausgebildete Schreibberaterin und arbeitet seit 2025 im Sprachenzentrum als Koordinatorin für Internationalisierung & Wissenstransfer.

Ihr Motto: Wer sich nicht auf den Weg macht, kommt nicht an.

Möchten Sie eine Weiterbildung besuchen, aber Ihre Kinderbetreuung deckt die erforderlichen Zeiten nicht ab? Hier finden Sie mehr Informationen über die Angebote der TU zur Ad-hoc-Betreuung für Kinder (wird in neuem Tab geöffnet).