Promotionsabschlussstipendien

Mit dem Promotionsabschlusstipendium werden internationale Promotionsstipendiatinnen und -stipendiaten unterstützt, die kurz vor der Beendigung ihrer Promotion stehen und deren eigentliches Promotionsstipendium zuvor ausläuft. Dabei muss nachvollziehbar begründet werden, warum die Promotion nicht innerhalb des eigentlichen Promotionsstipendiums abgeschlossen werden konnte.

  • internationale Doktorandinnen und Doktoranden (ausländische Staatsangehörige, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben haben) in Kooperation mit ihrem zuständigen Fachgebiet
  • bei der betreffenden Doktorandin bzw. dem betreffenden Doktoranden muss es sich um eine Stipendiatin bzw. einen Stipendiaten handeln. Dabei ist irrelevant, wer der Stipendiengeber ist.
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind nicht antragsberechtigt.

Sie können sich unter folgenden Voraussetzungen für das Stipendium bewerben…

  • Sie haben keine alternative Finanzierungsmöglichkeit
  • Sie sind an einem Fachbereich der TU Darmstadt als Doktorandin bzw. Doktorand angenommen und bewerben sich in Kooperation mit dem betreuenden Fachgebiet
  • Sie sind für den Zeitraum der Förderung an der TU Darmstadt eingeschrieben
  • Sie haben gute Leistungen erbracht und ein erfolgreicher Promotionsabschluss (Einreichung der Promotion) binnen 6 Monaten nach Beginn des Promotionsabschlussstipendiums ist sehr wahrscheinlich zu erwarten
  • Sie erhalten nicht gleichzeitig für den gleichen Zweck weitere Mittel inländischer oder ausländischer Stellen. Neben dem Stipendium dürfen keine Einnahmen aus nicht-wissenschaftlicher Tätigkeit bezogen werden. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Tätigkeit dürfen maximal 450,- € monatlich verdient werden.

In Ihrem Motivationsschreiben muss deutlich gemacht werden, wodurch die Verzögerung der Fertigstellung über das ursprüngliche Stipendium hinaus begründet ist.

In der Stellungnahme Ihrer Betreuerin bzw. Ihres Betreuers der Promotion muss sie/er auf die Gründe der Verzögerung eingehen, bzw. diese bestätigen.

Bitte beachten Sie: Während der Promotionsphase kann es aus vielerlei Gründen zu unvorhergesehenen Verzögerung im Promotionsprojekt kommen. Allerdings setzt die Förderung voraus, dass die unvorhergesehene Verzögerung durch eine persönliche Notlage verursacht wurde. Eine spezifische persönliche Notlage, die aufgrund der Corona-Pandemie ohne eigenes Verschulden entstanden ist, wird bei geeigneter Begründung berücksichtigt. Schildern Sie bitte diese persönliche Notlage und begründen Sie, wie diese zur noch andauernden unvorhergesehenen Verzögerung geführt hat. Nicht förderungsfähig sind Verzögerungen entstanden durch den Umfang der Dissertation, das generelle Arbeitspensum oder Einschränkungen in der Forschungsinfrastruktur (z.B. technische Hindernisse), die in der Verantwortung des Fachgebiets liegen. Zudem wird erwartet, dass Sie sich während der Laufzeit Ihres regulären Stipendiums dem Stipendienzweck (nämlich der wissenschaftlichen Qualifikation) in der dafür vorgesehenen Zeit widmen konnten.

Leitlinien für die Vergabeentscheidung der Kommission:

  • Bedürftigkeit
  • Nachvollziehbare Begründung der Verzögerung über das eigentliche Stipendium hinaus bzw. der persönlichen Notlage
  • Verständlichkeit & Realisierbarkeit des Zeitplans
  • Gute Leistungen in Studium und Promotion
  • Aufenthaltsrechtlicher Status
  • Stipendienhöhe: 1.000,-€ pro Monat
  • Dauer: max. 6 Monate

Bitte reichen Sie folgende Unterlagen in der entsprechenden Reihenfolge ein:

  • Motivationsschreiben (max. 1 Seite)
  • Exposé der Promotion (max. 1 Seite)
  • Stellungnahme des Betreuers/der Betreuerin, dass die Promotion innerhalb von 6 Monaten nach Beginn des Promotionsabschlussstipendiums erfolgreich fertiggestellt werden kann; inkl. Bestätigung der Verzögerungsgründe
  • ein mit der Betreuerin/dem Betreuer abgestimmter Zeitplan für die Dissertation (Ist-Stand plus geplanter Ablauf für die kommenden 6 Monate)
  • Bewerbungsformular für Stipendien
  • Nachweis der Annahme als Doktorandin bzw. Doktorand am Fachbereich
  • Nachweis der Immatrikulation als Promotionsstudierende/r an TU
  • Kopie Hochschulzeugnis (Diplom, Magister, Master)
  • Kopie des auslaufenden Stipendienvertrags
  • Nachweis über besondere Leistungen (z.B. Preise und Auszeichnungen oder besonderes soziales oder politisches Engagement) bzw. besonderen Unterstützungsbedarf (z. B. Familie)

Das Stipendium ist aktuell nicht ausgeschrieben.