Gastprofessorinnen-Programm

Gastprofessorinnen-Programm

Promovierte Führungsfrauen aus forschungs- und entwicklungsnahen Abteilungen werden im Rahmen eines Sabbaticals Gastprofessorin

Professorinnen sind in den Ingenieurwissenschaften anhaltend unterrepräsentiert. Besonders in den technisch fokussierten Disziplinen ist es daher wichtig, weibliche Vorbilder sichtbar zu machen. Die Durchlässigkeit von Karrierewegen insbesondere für Frauen zu erhöhen sowie die Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu erweitern, sind zentrale Anliegen des Gastprofessorinnen-Programms. Mit dem innovativen Projektansatz soll ein langfristiger Kulturwandel angestoßen werden. Das Präsidium der TU Darmstadt hat entschieden, mit dem Gastprofessorinnen-Programm ein Pilotvorhaben zu starten, an dem sich die folgenden Fachbereiche beteiligen:

Weitere Informationen: Flyer Gastprofessorinnen-Programm

Zielsetzungen des Gastprofessorinnen-Programms

  • Intersektionale Karrierewege für Frauen transparent machen
  • Sichtbarkeit von exzellenten Frauen erhöhen
  • Einblicke in den Alltag einer Professur ermöglichen
  • Vernetzung der Gastprofessorinnen mit der Fachcommunity
  • Vorbilder für Studentinnen und Wissenschaftlerinnen schaffen
  • Weiterentwicklung des Lehrangebots in Bezug zu industrienaher Forschung
  • Unternehmen für Studierende an der Universität sichtbar machen
  • Erweiterung der Kooperationen zwischen Industrie und Universität
  • Erprobung eines innovativen Ansatzes im Hinblick auf eine gleichstellungsorientierte Berufungspolitik

Bewerbungs- und Auswahlverfahren

Die Einstellungen erfolgen in einem Dienstverhältnis besonderer Art als Gastprofessorin je nach Ausgestaltung der Freistellungsmöglichkeiten der Arbeitgeberin oder des Arbeitgebers, mindestens jedoch mit 40% Beschäftigungsanteil an der TU Darmstadt für mindestens ein bis maximal zwei Semester. Die Bewerberinnen klären mit ihren jeweiligen Arbeitgeberinnen oder Arbeitgebern die Möglichkeiten zur (Teil-)Freistellung (Sabbatical).

Die geplanten Forschungs- und Lehrvorhaben müssen inhaltlich anschlussfähig an einen der beteiligten Fachbereiche sein. Eine Beschreibung der Vorhaben ist der Bewerbung beizufügen. Darüber hinaus sind im Rahmen der Bewerbung die üblichen Unterlagen einzureichen: Lebenslauf inkl. Lehr-, Vortrags-, Forschungs- und Projekterfahrungen sowie Publikationen und Vernetzungsaktivitäten, Anschreiben, Zeugnisse. Die Unterlagen können bis einschließlich 15. Januar 2018 per Mail eingereicht werden an:

Bei Rückfragen können Sie sich an Frau Dr. Uta Zybell und Marion Klenk wenden.