SFB 1194
Wechselseitige Beeinflussung von Transport- und Benetzungsvorgänge

Allgemeine Informationen

Ziel des Sonderforschungsbereich 1194 ist es, die Wechselwirkungen zwischen Be-/Entnetzung und Transportprozessen grundlegend zu untersuchen – insbesondere dann, wenn parallel zu Impuls- auch Wärme- bzw. Stofftransportvorgänge auftreten sowie wenn komplexe Fluide oder komplexe Oberflächen Verwendung finden. Was passiert beim Drucken und Beschichten von Oberflächen mit unterschiedlichen Flüssigkeiten? Welche Prozesse laufen ab, wenn Flüssigkeit auf einen Festkörper trifft? Wie hängt dann die Be- und Entnetzung von den wechselseitigen, lokalen Impuls-, Wärme- und Stofftransportvorgängen ab? Die grundlegenden Mechanismen der wechselseitigen Beeinflussung dieser Vorgänge sind bislang größtenteils unverstanden. Obwohl sich die physikalischen Phänomene nur im Bereich einiger Nano- bis weniger Mikrometer abspielen, bestimmen sie die Effizienz der Gesamtprozesse sowie die resultierende Produktqualität.

Übersicht

Veranstaltungen

Um mehr Frauen für eine akademische Karriere und das wissenschaftliche Arbeiten in einem Forschungsverbund zu begeistern, sind Veranstaltungen zur Vernetzung und das Aufzeigen von Vorbildern entscheidend. Der SFB 1194 war im Jahr 2018 Teil eines Zusammenschlusses von Forschungsverbünden an der Technischen Universität Darmstadt, die im Rahmen des Kaminabends „Karrierewege – Ingenieurinnen berichten“ erfolgreiche promovierte Frauen aus dem Maschinenbau und angrenzenden Disziplinen vorstellten. Diskutiert wurde im großen Rahmen über die Chancen und Möglichkeiten vor und nach der Promotion, ausreichend Vernetzungsmöglichkeiten wurden beim abschließenden Buffet geboten.

Die Vereinbarkeit von Wissenschaft und familiären Verpflichtungen zu erleichtern, ist auch ein zentrales Anliegen in Forschungsverbünden. Um für die Herausforderungen und Möglichkeiten in diesem Bereich zu sensibilisieren, beteiligte sich der SFB 1194 wiederum im Jahr 2019 an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Zwei Karrieren – eine Familie“.

Um weitere Aspekte der Gleichstellung in Forschungsverbünden aufzuzeigen und auf die Angebote und Möglichkeiten im Rahmen der Förderung in einem Forschungsverbund aufmerksam zu machen, wurde im November 2020 eine Veranstaltung mit dem Titel „Chancengleichheit im Forschungsalltag – Wo betrifft mich das?“ für die Mitglieder verschiedener Verbünde konzipiert und durchgeführt. Hier beteiligte sich der SFB 1194 ebenfalls an der Gestaltung, Organisation und Durchführung.

Best Practices

Mentoring ist ein probates und bewährtes Mittel um interessierten Studentinnen Einblicke in die Arbeit eines Forschungsverbundes zu geben und dabei das wissenschaftliche Arbeiten näher zu bringen. Der SFB 1194 möchte Studentinnen über die Programme „Forschung hautnah – HiWi-Stellen für Studentinnen“ und das Mentoring-Programm „Einstieg in die Wissenschaft“ für die Arbeit des Forschungsverbundes begeistern. Das Mentoring-Programm sieht dabei eine Teilnahme an einer fachspezifischen Konferenz und ein individuelles Coaching vor. So werden insbesondere Frauen angesprochen und sollen über eine mögliche spätere Promotion im Verbund den Weg in die Wissenschaft finden.

Um die Doktorandinnen und Postdoktorandinnen des SFB 1194 gezielt auf die weiteren Karriereschritte vorzubereiten, hat der Verbund ein eigenes Mentoring-Programm konzipiert. Im Rahmen eines Gruppenmentorings sind den Wissenschaftlerinnen zwei Mentorinnen zur Seite gestellt, jeweils eine Mentorin aus der Wissenschaft und der Industrie. In regelmäßigen Treffen tauschen sie sich über Fragen zu Beruf und Karriere aus sowie über Wege und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung.