Denkanstöße für deinen Perspektivwechsel
Das ISP Stustainable Futures-Kursangebot

Vieles, das dich ganz persönlich weiterbringt

Veranstaltungen, die direkt durch das iSP Sustainable Futures angeboten werden, sind für alle Studierenden geöffnet und können in den Wahlbereichen und im Studium Generale der meisten Studiengänge belegt werden.   Studierende, die »nachweislich« – über ihr eigentliches Studienfach hinaus – ihre Kompetenzen erweitern wollen, haben die Möglichkeit, das iSP Sustainable Futures-Zertifikat zu erlangen. Dazu sind die Teilnahme und/oder der Erwerb von Leistungsnachweisen des definierten Programms erforderlich.

Neu im Wintersemester 2026-27

Wo kann ich mich anmelden?

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Wie kann ich mich anmelden?

In Tucan im Reiter Veranstaltungen unter:

Anmeldung-> zusätzliche Leistungen oder allgemeiner Wahlbereich -> Gesamtkatalog aller Module interdisziplinärer Studienschwerpunkte -> ISP sustainable Futures

kann sich für unserer Veranstaltungen angemeldet werden.

Oder alternative über die Lehrveranstaltungssuche im Reiter VV mithilfe der Veranstaltungsnummer

Die Veranstaltung beschäftigt sich mit mit wechselnden Themen der Erdsystemforschung. Die Erdsystemforschung betrachtet globale Umweltveränderungen im interdisziplinären Kontext. Im Fokus stehen die Interaktion zwischen Land, Atmosphäre, Wasser, Eis, Biosphäre, Gesellschaften, Technologien und Wirtschaft unter Berücksichtigung des menschlichen Einflusses. Vermittelt werden aktuelle Forschungsansätze der Erdsystemforschung in der Auseinandersetzung mit menschlichem Handeln und dessen Konsequenzen.

Artificial intelligence is on the rise – and it is about to change the world as we know it. This does not only concern the question how we work, but also how we interact with each other, how our societies function, and how we conceptualize our relationship to technology.

In this seminar, we will take a closer look at current debates about digitalization and AI. We will examine the historicity of current developments in AI as well as their theoretical and ethical implications and their political impact. How has our world changed with the advance of AI, and what kind of changes will we see in the years to come? How has our relationship towards technology changed? How can we tackle the political challenges of AI and foster democracy?

In particular, we will take a closer look at the relationship between humans, technology and society and we will consider how the digital transformation affects everyday life, ethical questions, and political relationships. To discuss these questions, we will work with historical, philosophical, and political sources.

This seminar will be offered as a compact seminar (Blockseminar) on October 29-31.

Steuern finanzieren den Staatshaushalt, sie setzen Verhaltensanreize, und sie verteilen Einkommen und Vermögen in der Gesellschaft um. Aber sie sind noch viel mehr als das: Steuern bilden gesellschaftliche Wertevorstellungen ab und sind daher höchst politisch. Trotzdem finden in Deutschland erstaunlich wenige öffentliche Debatten über Steuerpolitik statt.

Diese Seminar bietet eine Einführung in die politischen Prozesse ‚hinter‘ der Steuerpolitik. Neben zentralen Konzepten des Steuerrechts beschäftigt sich das Seminar dabei insbesondere mit der politischen Ökonomie von Steuerpolitik in Deutschland und bettet diese in den europäischen und internationalen Kontext ein. Ziel des Seminars ist es, steuerpolitische Debatten in Bezug zu aktuellen gesellschaftspolitischen Fragen wie dem Klimawandel oder Geschlechtergerechtigkeit zu setzen und zu zeigen, wie Steuerpolitik auf unterschiedliche Politikfelder wirkt.

The Long Shot – Interdisziplinäre Perspektiven auf ökologische Krisen

Es gibt wohl wenige Themen, bei denen Dringlichkeit und gesellschaftliche Handlungsbereitschaft weiter auseinanderklaffen als beim Thema Klimawandel. Während in den Geo- und Klimawissenschaften die Notwendigkeit unmittelbaren Handelns zur Vermeidung zukünftiger Krisen als gesetzt gilt, hinken gesellschaftspolitische Veränderungsprozesse dieser Entwicklung hinterher. Warum ist dem so? Warum ticken die ‚Klima-Uhren‘ in unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft so unterschiedlich? Welche Rolle spielt die Ausrichtung auf die Zukunft für unser Handeln im Jetzt?

In dieser Veranstaltung wollen wir den Blick auf Fragen nach der Zukunft der Nachhaltigkeit und die Möglichkeiten einer nachhaltigen Zukunft legen. Wir diskutieren mögliche Zukünfte und deren gesellschaftliche Aushandlung aus politikwissenschaftlicher, philosophischer und sprachwissenschaftlicher Perspektive und fragen dabei, welche Rolle Ideen der Zukunft für Fragen der Nachhaltigkeit spielen.

Die Veranstaltung wird als Blockseminar (21.-23.01.2027) angeboten.

Mit der Agenda 2030 hat sich die Weltgemeinschaft 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung gesetzt. Die 17 Ziele beziehen sich auf soziale, wirtschaftliche und ökologische Problemstellungen und wollen ein gutes Leben für Alle ermöglichen. Bei der Umsetzung kommt dabei vor allem den Kommunen eine besondere Rolle zu: Als ‚kleinste Einheit‘ der staatlichen Verwaltung sind sie in direktem Austausch mit der lokalen Bevölkerung und müssen die Interessen und Anliegen der Bürger*innen mit nationalen und globalen Nachhaltigkeitszielen in Einklang bringen. Gleichzeitig sind sie unmittelbar für wichtige Handlungsfelder der Nachhaltigkeitspolitik verantwortlich und können dadurch einen wichtigen Beitrag zum Erreichen globaler Nachhaltigkeitsziele leisten. Aber wie sieht Nachhaltigkeitspolitik auf der kommunalen Ebene eigentlich aus?

Im ersten Teil des Seminars werden wir uns kommunaler Nachhaltigkeitspolitik theoretisch nähern. Im zweiten Teil des Seminars lernen wir Strategien zur Entwicklung einer kommunalen Nachhaltigkeitsstrategie kennen und fragen, wie kommunale Nachhaltigkeitspolitik in der Praxis gelingen kann.

Unsere Kommunikation und unser Handeln wird zunehmend durch Algorithmen geprägt. Apps wie Replika oder Character.AI versprechen bedingungslose Aufmerksamkeit und fördern emotionalisierte und partnerschaftliche Beziehungen zwischen Mensch und Maschine. Welche Chancen, welche Risiken sind damit verbunden? Und wie verändert Technik unsere Emotionen? Welche historischen Vorläufer gibt es und wie wurden Beziehungen zwischen Technik und Emotionen bisher gedacht? Was verändert sich durch die Digitalität?

Im Seminar setzen wir uns mit diesen und anderen Fragen auseinander und betrachten technikhistorische und -philosophische Diskurse zum Thema.

In diesem Seminar werden aktuelle Debatten um Digitalisierung und Digitalität aufgegriffen, analysiert und auf ihre gesellschaftlichen Implikationen hin befragt.

Dabei werden verschiedene Phänomene der Digitalisierung – etwa Virtualität, die algorithmisierte Verarbeitung von Sprache als Form alphanumerischer Zeichensätze oder die Veränderung von Subjektivität in digitalen Umgebungen – auf ihre technisch-praktischen sowie geisteswissenschaftlich-theoretischen Aspekte hin untersucht. Darauf aufbauend wird das Verhältnis zwischen Mensch, Technik und Gesellschaft näher beleuchtet und überlegt, wie sich der digitale Wandel auf unser Nachdenken über und Handeln mit Technik auswirkt. Wie hat sich unsere Lebenswelt durch digitale Technologien verändert? Welche Rolle spielt der Mensch (noch)? Welche ethischen Bedenken gibt es im Zusammenhang der Digitalisierung?

Ziel des Seminars ist dabei die Vermittlung von Grundlagen der interdisziplinären Technikforschung sowie der Erwerb von Kenntnissen zu wissenschaftlichen und technischen Entwicklungen im Kontext der Digitalisierung sowie deren historische und gesellschaftliche Verortung.

Ob Instagram-Post, Podcast oder Zeitungsartikel – wissenschaftliche Inhalte begegnen uns überall in unserem Alltag. Doch wie funktioniert die Übersetzung von komplexer Forschung in verständliches Wissen? Und welche Rolle spielen Medien, Formate und Themen dabei?

In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit der Frage, wie wissenschaftliche Inhalte für unterschiedliche Öffentlichkeiten aufbereitet und vermittelt werden. Dabei analysieren wir, welchen Einfluss disziplinäre Identitäten haben, wie Verständlichkeit und Vertrauen aufgebaut werden können und was die Rezeption von Wissenschaftskommunikation beeinflusst. Anschließend betrachten wir verschiedene Formate wie Print, Audio, Video und Social Media und beschäftigen uns mit aktuellen Herausforderungen der Wissenschaftskommunikation: Inszenierung von Expertise, Fake News und KI.

Das Seminar richtet sich an Studierende aller Fächer, die Lust haben, wissenschaftliche Inhalte kreativ und verständlich zu vermitteln und dabei Theorie und Praxis miteinander zu verbinden.

Wie wird die TU Darmstadt in 50 Jahren aussehen? Welchen Herausforderungen werden sich Studierende und Lehrende stellen müssen? Worüber wird geforscht werden? Und: Wie stellte man sich eigentlich früher die Zukunft vor?

Vorstellungen darüber, wie die Zukunft gestaltet werden kann, prägten schon immer technische Innovationen. Seit ihrer Gründung ist die TU Darmstadt ein Ort, an dem Studierende und Forschende technische Zukunftsbilder entwickeln, diskutieren und verwirklichen.

Das Seminar untersucht vergangene technische Zukunftsvorstellungen an unserer Universität anhand ausgewählter Fallbeispiele aus unterschiedlichen Disziplinen. Aber wir wollen auch selbst Zukunftsentwürfe entwickeln.

Um diese Fragen zu beantworten, werden wir historische Quellen und Archivmaterialien konsultieren, aber auch in verschiedenen Fachbereichen recherchieren und Interviews führen. Dabei machen wir uns auch auf die Suche nach eindrücklichen Exponaten, die für eine spätere Ausstellung genutzt werden können.

Geschichten vom Vordringen in immer neue, entlegene, bisher scheinbar unbesiedelte Gebiete durchziehen die Menschheitsgeschichte, verstärkt seit Beginn der Epoche, die wir als Neuzeit bezeichnen. Mit diesen Grenzüberschreitungen verbinden sich Fantasien und Hoffnungen auf Abenteuer und Reichtum, aber auch konkrete, oft nicht umkehrbare Veränderungen dieser Gebiete, die letztlich auch die (Über-)Lebensmöglichkeiten der Menschen gefährden. Dennoch werden bis in die Gegenwart weiter neue „letzte“ Grenzen ausgerufen (Arktis, Tiefsee, Weltraum) und zugehörige Expeditionen mit Ressourcen ausgestattet.

Welche Muster, welche wiederkehrenden Prozesse zeichnen sich ab, wenn man verschiedene dieser Expansionsprozesse vergleicht? Welche Akteure sind beteiligt? Welchen Anteil haben auch die, die den Grenzüberschreitungen kritisch gegenüberstehen? Welche Begründungen und Rechtfertigungen für das Vorgehen werden gefunden? Was könnten wir aus vergangenen Erfahrungen lernen? Welche anderen Weltsichten würden helfen, andere Wege zu gehen? Mit diesen Fragestellungen beschäftigt sich das Seminar „Frontiers – Mythen und Realitäten der Expansion menschlicher Gesellschaften“.

Dazu werden wir in der Startsitzung Arbeitsgruppen zu verschiedenen historischen, gegenwärtigen und möglichen künftigen „Frontiers“ bilden und diese Fälle in den folgenden Sitzungen unter verschiedenen Blickwinkeln (Akteure, Begründungen, Prozesse, Gender-Perspektive) begleitet von praktischen Übungen vergleichend diskutieren. Dabei werden auch nicht-menschliche Akteure und deren Erfahrungen, Bedarfe und Rechte mit in den Blick genommen. In der Schlussdiskussionen werden wir Empfehlungen für künftige Generationen formulieren. In ihren individuellen Abschlussarbeiten, die als Nachweis für den Seminarerfolg dienen, greifen die Studierenden die Erkenntnisse und Empfehlungen in Policy Papers auf. Von großer Bedeutung ist insofern die Anwesenheit und aktive Mitarbeit bei den Seminarsitzungen.