Wiss. Mitarbeiterin/Mitarbeiter

Im Fachbereich Humanwissenschaften ist am Institut für Psychologie zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle für eine/einen

Wiss. Mitarbeiterin/Mitarbeiter – 65%

in der Arbeitsgruppe „Angewandte Kognitionspsychologie“ zu besetzen. Die Stelle ist zur Promotion vorgesehen und zunächst auf 30 Monate befristet, eine Anschlussfinanzierung wird angestrebt (z.B. durch ein Anschlussprojekt).

In dem durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekt sollen die Auswirkungen affektiv-evaluativen Lernens auf Wahrnehmungs- und Aufmerksamkeitsprozesse untersucht werden (Projektleiter: Dr. Florian Kattner). Dabei sollen Paradigmen des assoziativen Lernens (wie evaluative Konditionierung) mit Methoden der Psychophysik zur Untersuchung perzeptueller und kognitiver Leistungen verbunden werden.

Zu den Aufgabengebieten zählen die Planung, Durchführung und Auswertung kognitionspsychologischer Experimente (z.B. mit Reaktionszeitmessung oder Eyetracking) sowie das Verfassen englischsprachiger Publikationen für internationale Fachzeitschriften. Die Forschungsergebnisse sollen zudem auf nationalen und internationalen Konferenzen oder Workshops präsentiert werden. Die Nutzung der Forschungsergebnisse für ein eigenes Promotionsvorhaben wird unterstützt.

Vorausgesetzt wird ein sehr guter Abschluss in Psychologie (Master oder Diplom) oder einem benachbarten Fach zum Zeitpunkt der Einstellung. Umfassende Kenntnisse experimentalpsychologischer Methoden (insbesondere zu Wahrnehmungs-, Lern- und Gedächtnisexperimenten) und Erfahrung mit statistischer Datenauswertung (z.B. belegt durch empirische Abschlussarbeiten) werden erwartet. Praktische Erfahrungen im Bereich psychologischer Forschung (z.B. als studentische Hilfskraft oder durch ein Forschungspraktikum) sind zudem wünschenswert. Programmierkenntnisse (z.B. Matlab, Python, R) sind von Vorteil, werden aber nicht vorausgesetzt. Die Bereitschaft, sich eigenständig in die Programmierung experimenteller Abläufe und statistischen Auswertungsroutinen einzuarbeiten, wird jedoch erwartet. Zudem zeichnen sich geeignete Kandidatinnen und Kandidaten durch ein besonderes Interesse an psychologischer Grundlagenforschung, Selbstständigkeit, Frustrationstoleranz und Zuverlässigkeit aus.

Gelegenheit zur Vorbereitung einer Promotion wird gegeben. Das Erbringen der Dienstleistung dient zugleich der wissenschaftlichen Qualifizierung der Bewerberin/des Bewerbers.

Die Technische Universität Darmstadt strebt eine Erhöhung des Anteils der Frauen am Personal an und fordert deshalb besonders Frauen auf, sich zu bewerben. Bewerberinnen oder Bewerber mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 oder diesen Gleichgestellte werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Die Vergütung erfolgt nach dem Tarifvertrag für die Technische Universität Darmstadt (TV - TU Darmstadt).

Für informelle Rückfragen können Sie sich gerne jederzeit an Dr. Florian Kattner (kattner@psychologie.tu-darmstadt.de) wenden.
Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (tabellarischer Lebenslauf, Zeugniskopien, ggf. Empfehlungsschreiben) richten Sie bitte ebenfalls elektronisch (eine PDF), unter Angabe der Kennziffer und bis zum 09. März 2018 an Dr. Florian Kattner (Email-Adresse oben) und an das Dekanat des Fachbereichs Humanwissenschaften der Technischen Universität Darmstadt, Alexanderstr. 10, 64283 Darmstadt (dekanat@humanw.tu-darmstadt.de).

Kenn.-Nr. 35

Bewerbungsfrist: 09. März 2018