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Zum Internationalen Frauentag gibt es eine Kooperation mit Wildwasser Darmstadt e.V. mit einer besonderen Veranstaltung: Freies Malen: Kreativität und Empowerment für Frauen.

Wann?

11. März 2026, 17:00-20:00

Wo?

Atrium Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt (ULB)
Magdalenenstraße 8
64289 Darmstadt

Atrium Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt (ULB) , Magdalenenstraße 8 , 64289 Darmstadt

Veranstalter

Kunstforum der TU Darmstadt

kunstforum@tu-darmstadt.de

Kontakt

Weitere Informationen

Beim freien Malen wird die eigene Kreativität und das Vertrauen in eigene Fähigkeiten gestärkt, sodass neue Perspektiven und innere Kraftquelln entdeckt werden können. Der Abend lädt dazu ein, spielerisch in Farbe und Bewegung einzutauchen und damit die Faszination des Experimentierens kennenzulernen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Hochwertige Materialien werden gestellt. Begleitet wird das Wanderatelier von dessen Initiatorin Julia Reichelt, Leiterin des Kunstforums der TU Darmstadt.

Wann: Mittwoch, 11. März 2026, 17 bis 20 Uhr
Atrium Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt (ULB) | Unkostenbeitrag: 8 €  | Teilnehmer*innenzahl begrenzt  |  Anmeldung: info@wildwasser-darmstadt.de oder unter der Tel.: 06151-28871

Weitere Informationen zum Wanderatelier des TU Kunstforums

Mit seinem offenen Malort leistet das Kunstforum der TU Darmstadt seinen Beitrag zur Gesunderhaltung und Resilienzstärkung aller Statusgruppen der TU Darmstadt. Der offene Malraum ist ein Ort der internationalen Begegnung und des Miteinanders. 

Das vom TU Kunstforum angebotene freie Malen und begleitete Malen ist u.a. von Arno Stern (*1924,Kassel, †2024 in Paris) und seiner Idee des „Malortes“ inspiriert, einer Institution, die es mittlerweile in der ganzen Welt gibt. Erwachsene und Kinder malen dort selbstbestimmt, ohne Druck und ohne Bewertung. „Die Lust zu malen ruht in jedem Menschen“, schreibt Arno Stern in seinem Buch „Das Malspiel und die natürliche Spur“. Eher zufällig entdeckte Arno Stern die heilsame Wirkung des freien Malens, als er 1946 in einem Heim für Kriegswaisen in einem Pariser Vorort arbeitete, wo er die Kinder beschäftigen sollte. Er ließ sie malen, richtete ein Atelier ein und schuf so den Malort, einen geschützten Raum, wo Kinder und später auch Erwachsene malen konnten, spielerisch - ohne Druck und ohne Bewertung. So entstand der Malort. In den 1950er Jahren baute er seine Arbeit aus und richtete ein Atelier im Pariser Viertel Quartier Saint-Germain-des-Prés im 6. Arrondissement für Kinder, später auch für Erwachsene ein. Die UNESCO wurde auf Stern aufmerksam und delegierte ihn als Experten zum ersten internationalen Kongress über Kunsterziehung nach Bristol. Am 9. September 2019 wurde Arno Stern von der UNESCO und von der Pariser Sorbonne für sein Lebenswerk geehrt. Somit tritt sein Werk in die akademische Welt ein. Das Malen unter Sterns Aufsicht verfolgt keinen therapeutischen Zweck und ist deshalb keine Kunsttherapie, sondern der Schwerpunkt liegt auf der praktischen Betätigung. Die räumlichen Bedingungen und die regelmäßig wiederkehrende gleiche Situation mit ihren einfachen Spielregeln haben eine förderliche Wirkung auf den Malprozess und geben den Malenden innere Freiheit für ihre Entwicklung.

Beim Begleiteten Malen werden keine künstlerischen Fähigkeiten oder das Wissen um spezielle Techniken vorausgesetzt, da die Betonung auf dem Erleben des Malprozesses liegt und weniger auf dem Ziel, ein fertiges perfektes Bild zu erhalten.

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Tags

Kunstforum der TU Darmstadt, kunstforum, Wanderatelier, srd