Annegret Soltau VATERSUCHE

18. Januar bis 7. Juni 2026   Vernissage: 17. Januar 2026, 18:00 Uhr in Anwesenheit der Künstlerin   Im Rahmen der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 »Design for Democracy: Atmospheres for a better life«   Partnerpojekt der 13. Darmstädter Tage der Fotografie »Present Tense – Haltungen zur Gegenwart«

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Vernissage der Ausstellung »Annegret Soltau VATERSUCHE« (Dauer: 02:18)

Annegret Soltau gehört zu den bedeutendsten feministischen Künstlerinnen der Gegenwart. Sie beschäftigt sich seit den 1970er Jahren mit Fragen der persönlichen und sozialen Identität und reflektiert dabei ihre Position als Frau im Konstrukt ihrer eigenen Familie.

Anlässlich ihres 80. Geburtstages präsentiert die Ausstellung »Annegret Soltau VATERSUCHE« im Kunstforum der TU Darmstadt zwei zentrale Werkserien von Annegret Soltau in einer besonderen Konstellation: Die Arbeit »Vatersuche« (1988–heute) wird in vollständiger Form gezeigt und dokumentiert die Suche Annegret Soltaus nach ihrem Vater, den sie nie kennengelernt hat.

Gegenüberstellend ist erstmals die Serie »Tagesdiagramme« zu sehen – 58 Einzelblätter, die die Künstlerin 1977 während ihrer ersten Schwangerschaft wie ein visuelles Tagebuch mit Filzstiften, Aquarelltechnik und einer Schreibmaschine auf einfachen DIN A4 Bögen geführt hat. Die Künstlerin skizziert darin ihre eigenen Gefühlslagen und Zustände, aber auch die Beziehungen zu anderen Personen, sehr offen.

Beide Serien laden dazu ein, von den Besucher*innen Blatt für Blatt erschlossen zu werden.

Live-Performance mit Annegret Soltau

50 Jahre nach ihrer ersten Performance »Permanente Demonstration – Bewusstseinszustände durch Berührungen realisierter Linien im Raum auf Körper und Haut« am 17. Januar 1976 in der Darmstädter Galerie von Jacky Rohleder lässt Annegret Soltau diese Aktion noch einmal lebendig werden.

Am 12. Februar 2026 fand die Live-Performance im Rahmen der Ausstellung »Annegret Soltau VATERSUCHE« in den Ausstellungshallen des Instituts Mathildenhöhe statt.

Vatersuche (1988–heute)

Wie eine scheinbar endlos ausgezogene Schublade eines Aktenschanks erstrecken sich die 69 Blätter der Arbeit »Vatersuche« in den Raum. Die Serie resümiert die Geschichte von Annegret Soltaus Suche nach ihrem Vater, den sie nie kennengelernt hat. Obwohl in der Familie nie darüber gesprochen wurde, beschäftigt sie die Frage nach der Identität ihres Vaters seit jeher. Schon früh beginnt sie deshalb, Informationen über ihn zu sammeln. Von ihrer Mutter erfährt sie lediglich einen Namen und erhielt ein einziges Foto, das ihn zeigt. 1988 wendet sich Soltau erstmals an eine offizielle Suchstelle. Seither unternimmt sie immer wieder unterschiedlichste Versuche, mehr über ihren Vater zu erfahren.

»Als Ausgangsmaterial für meine künstlerische Arbeit verwende ich die Dokumente meiner jahrelangen, erfolglosen Suche nach meinem verschollenen Vater. Die Arbeit besteht bisher aus 69 Selbstportraits. In mein Gesicht habe ich die Original-Briefe der Behörden z.B. Rotes Kreuz, Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. oder Deutsche Dienststelle für Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallenen der ehemaligen Deutschen Wehrmacht eingenäht. Somit wird meinen Selbstportraits die ungelöste Schicksalsgeschichte infolge des Zweiten Weltkrieges förmlich ins Gesicht geschrieben, aber diese förmlichen Antwortschreiben bleiben wie eine leere Stelle in meinem Gesicht, wie ein weißer Fleck.«

Annegret Soltau

Angesichts der unzähligen ernüchternden Antwortschreiben entscheidet sie sich 2003 das gesammelte Material zu einer künstlerischen Arbeit zu transformieren, die bis heute fortgeführt wird. Hierfür verwendet Soltau verschiedene Selbstporträts, aus denen sie ihre Gesichtspartie herausreißt und die gesammelten Dokumente mit Nadel und Faden an die herausgetrennte Stelle näht.

Tagesdiagramme (1977)

Während ihrer ersten Schwangerschaft 1977 begann Annegret Soltau ein Jahr lang täglich auf DIN-A4-Blättern zu notieren und zu zeichnen, was sie beschäftigte. Aus dieser kontinuierlichen Auseinandersetzung entstanden die 58 Blätter der Serie »Tagesdiagramme«, ausgeführt mit Filzstift, Aquarell und Schreibmaschine. Gerade weil die »Tagesdiagramme« keinerlei direkte Körperlichkeit zeigen, handelt es sich um eine der intimsten Arbeiten der Künstlerin. Im Gegensatz zu den Werken, die Soltau für die Öffentlichkeit bestimmt hat, erlauben sie einen Blick hinter die Fassade des komplexen Systems Annegret Soltau. Die Künstlerin skizziert darin ihre eigenen Gefühlslagen und Zustände, aber auch die Beziehungen zu anderen Personen, sehr offen.

Mit den »Tagesdiagrammen« unternimmt Soltau den Versuch einer täglichen phänomenologischen Selbstanalyse, ausgehend von sich selbst und der eigenen Wahrnehmung. Der konkreten Bildlichkeit der Schreibmaschinenschrift, setzt Soltau eine farbbetonte, oft abstrakte Bildebene gegenüber. Die kleinen Zeichnungen, farbigen Linien und aquarellierten Oberflächen kontrastieren mit den getippten Worten und erfassen den Menschen in seiner ganzen leiblich-sinnlichen Dimension.

Die »Tagesdiagramme« entstanden zeitgleich mit dem Werkkomplex »Schwanger« und thematisieren erst den empfundenen Kinderwunsch und begleiten später die Schwangerschaft. Annegret Soltau gehört zu den ersten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts, die ihre Schwangerschaft zentral in ihrem Werk thematisieren – auch mit der politischen Absicht, zu beweisen, dass eine Frau gleichermaßen Künstlerin und Mutter sein kann. Heute wird sie für ihre Arbeit als Pionierin der feministischen Avantgarde gefeiert.

World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026

Mit der Ausstellung »Annegret Soltau VATERSUCHE« ist das Kunstforum Kooperationspartner der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 und steht in engem Zusammenhang mit dem Leitthema der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 »Design for Democracy: Atmospheres for a better life«. Soltaus künstlerische Arbeit eröffnet einen vielschichtigen Dialog darüber, wie Gestaltung – verstanden als Formung von Erinnerung, Identität und gesellschaftlichem Bewusstsein – demokratische Räume stärken und neue Formen des Miteinanders ermöglichen kann.

Die Serie »Vatersuche« ist ein radikal persönliches Projekt und zugleich ein gesellschaftliches Statement. Annegret Soltau macht ihre jahrzehntelange Suche nach dem verschollenen Vater, einem Soldaten der Wehrmacht, zum Ausgangspunkt einer künstlerischen Auseinandersetzung mit den Nachwirkungen von Krieg, Schuld und Schweigen. Sie schafft Sichtbarkeit für Lebensgeschichten, die in der Nachkriegsgesellschaft lange verdrängt oder tabuisiert waren. Damit wird »Vatersuche« zu einem Akt demokratischer Selbstermächtigung: Die Künstlerin verleiht jenen Stimmen Ausdruck, die über Jahrzehnte ungehört blieben, und verwandelt das nüchterne Vokabular amtlicher Schreiben in eine künstlerische Sprache des Erinnerns.

Auch formal verweigert sich Soltaus Arbeit den Normen von Schönheit und Geschlossenheit. Durch Nähen, Reißen, Collagieren und Verweben verbindet sie Dokument und Körper, Vergangenheit und Gegenwart, Intimität und Öffentlichkeit. So entsteht ein Raum, in dem das Private politisch wird – ein Ort der Empathie, der Reflexion und des Erzählens, an dem individuelle Erfahrung zu kollektiver Erinnerung wird.

In der Gegenüberstellung mit der Serie »Tagesdiagramme«, die innere Zustände, Beziehungen und Lebensprozesse in eine zeichnerische und sprachliche Struktur überführt, zeigt sich Soltaus konsequente Erforschung von Identität als etwas Prozesshaftes und Gestaltbares. Beide Werkgruppen machen deutlich, dass Gestaltung im Sinne von »Design for Democracy« weit über Form und Funktion hinausgeht. Sie entwerfen emotionale und symbolische Räume, in denen Fragen von Herkunft, Zugehörigkeit und Selbstbestimmung verhandelt werden können.

Annegret Soltaus Arbeiten schaffen Atmosphären, in denen Komplexität und Ambivalenz nicht als Störung, sondern als Teil des Lebens verstanden werden. In der Auseinandersetzung mit Verletzlichkeit, Erinnerung und Wandlung wird erfahrbar, was »Atmospheres for a better life« bedeuten kann: Räume, in denen Sichtbarkeit, Resonanz und Mitgefühl zu Grundlagen einer lebendigen Demokratie werden.

Weitere Informationen auf der Webseite der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026

Stimmen

Annegret Soltau gehört zu den bedeutendsten feministischen Künstlerinnen der Gegenwart. Sie beschäftigt sich seit den 1970er­Jahren mit Fragen der persönlichen und sozialen Identität und reflektiert dabei ihre Position als Frau im Konstrukt ihrer eigenen Familie.

Bild: Guido Schiek

Annegret Soltau

Annegret Soltau wurde am 16. Januar 1946 in Lüneburg geboren. Seit 1973 lebt und arbeitet sie in Darmstadt.

Besonders ihre aus Einzelteilen vernähten Körperbilder zeigen uns, wie sehr Soltaus Werke in ihrer Vergangenheit erlebte Verletzungen und Heilungsprozesse thematisieren. Dabei schafft die Künstlerin Arbeiten, die immer auch provozieren und gesellschaftliche Fragestellungen vorwegnehmen. Ob ihre expliziten Werkserien zum Thema Schwangerschaft und Geburt, die Einbindung ihrer pubertierenden Tochter in ihre Projekte oder die Körpervernähungen, die sich bewusst über die Frage nach eindeutiger geschlechtlicher Identität hinwegsetzen: Annegret Soltau hat mit ihrem Schaffen immer wieder an gesellschaftlichen Debatten antizipiert und ihr kontrovers aufgefasstes Werk stets abseits vom Mainstream positioniert.

Prof. Dr. Heribert Warzecha,
Vizepräsident für Studium und Lehre

Das Kunstforum ist uns wichtig, denn es ist ein wichtiger Baustein der Exchange Strategie der TU Darmstadt. Exchange bedeutet nicht nur Vernetzung innerhalb der Institution, zwischen unterschiedlichen Forschenden und Disziplinen, sondern auch aus der Hochschule hinaus, Vernetzung mit Wirtschaft, Politik und vor allem mit der Gesellschaft.   Diese Ausstellung und das umfangreiche Rahmenprogramm sind ein eindrucksvoller Beleg dafür, wie vernetzt und renommiert das Kunstforum mittlerweile ist – vernetzt in die TU Darmstadt hinein, in die Darmstädter Stadtgesellschaft und weit darüber hinaus.   Die beiden Ausstellungen des TU Kunstforums sind der Beitrag der TU Darmstadt an der World Design Capital Frankfurt RheinMain. Auch hierzu werden wir an anderer Stelle noch mehr hören. Aber in dieser Ausstellung wird nicht nur ausgestellt, sondern auch interagiert, ausgetauscht, da passiert »Exchange«.

Bild: Kathrin Binner

Dr. Susanne Völker,
Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt RheinMain

Die Darmstädter Ausstellung ist persönlicher, vielleicht intimer und bildet damit einen wunderbaren Beitrag zu einem facettenreichen und differenzierten Bild Ihres Werks, ebenso wie zu zentralen Themen feministischer Kunst. Vielen Dank dafür und nochmals alles Gute zu Ihrem 80. Geburtstag, den wir mit dieser Ausstellung gemeinsam feiern können.   Ein herzlicher Dank gilt zudem Julia Reichelt für die Initiative und Umsetzung der Ausstellung hier im TU Kunstforum. Erneut ist Ihnen ein Projekt gelungen, das weit in die Region und darüber hinaus ausstrahlt, sich vernetzt und verbindet – bildlich wie in diesem Fall auch künstlerisch konkret. Die Ausstellung »Annegret Soltau. VATERSUCHE« ist eine Kooperation mit dem Museum Goch, mit der Galerie Anita Beckers und mit dem Institut Mathildenhöhe Darmstadt. Im beeindruckenden Rahmenprogramm finden Sie zudem interdisziplinäre Veranstaltungen, die in die Universität hinein vernetzt sind und worin die aktuelle Forschung an der TU Darmstadt darin involviert ist, einen neuen Blick auf die Werke von Annegret Soltau zu ermöglichen.   Wir als Kulturfonds Frankfurt RheinMain fördern die Ausstellung sehr gerne aus all den genannten guten Gründen. Gerade gestern hat die World Design Capital 2026 eröffnet. Die gesamte Region Frankfurt RheinMain hat dafür unter dem Motto »Design for Democracy – Athmospheres for a better life« den Zuschlag erhalten. Auch in diesem Kontext ist diese Ausstellung ein starker Beitrag und das Kunstforum ist Projektpartner der diesjährigen World Design Capital. Mit Blick in die Welt gibt es noch viel zu tun in den Bereichen des Demokratieverständnisses und des Demokratieerhalts. Die aktuellen globalen politischen Entwicklungen der rückläufigen Demokratien machen weder hoffnungsvoll noch besonders gute Laune. Umso wichtiger, zentrale demokratische Haltungen zu schützen und zu befördern, und dazu leisten Kunst und Kultur mit ihren Themen und Freiheiten erhebliche Beiträge. Schließen möchte ich deshalb nicht, ohne nochmals zu danken: zuvorderst der Künstlerin Annegret Soltau und mit ihr der Kuratorin und Leiterin des Kunstforums der TU Darmstadt Julia Reichelt. Ebenso danke ich allen, die dieses Projekt auf ganz unterschiedliche Weise unterstützt und ermöglich haben. Der Ausstellung wünsche ich ein zahlreiches und aufgeschlossenes Publikum und uns allen einen wunderbaren Eröffnungsabend.

Bild: Mathilda Kügler

Hanno Benz,
Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Ich möchte mich zunächst herzlich bedanken, dass ich als Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt heute hier an der TU Darmstadt die Ausstellung des Kunstforums »Annegret Soltau VATERSUCHE« miteröffnen darf – das freut mich sehr und hierfür meinen ganz herzlichen Dank.   (...)   Unzensiert wurde Annegret Soltau aber nicht immer ausgestellt.   Die Fotoarbeiten aus der Reihe »generativ« wurden mehrfach in verschiedenen Ausstellungen in anderen Städten entfernt oder abgedeckt oder auch in Büchern nicht abgedruckt. Und dabei ging es letztendlich um die Frage, wie wollen wir uns als Gesellschaft demokratisch weiterentwickeln? Es ging im Kern nicht allein um die Gestaltung der Werke, sondern es ging letztendlich um die Frage von Frauen in der Kunst. Ein Thema, das auch die Stadt Darmstadt vor 30 Jahren in einer großen Podiumsdiskussion aufgegriffen und - am Beispiel von Annegret Soltau - die Ausgrenzung von Frauen in der Kunst thematisiert hat. Diese Diskussion ist in der zweiten Ausgabe der Darmstädter Dokumente festgehalten und kann bis heute nachgelesen werden. Damit hat die Stadt damals auch ein Zeichen für die Kunst und die Kulturfreiheit gesetzt.   Und letztlich geht es genau darum: Kunst und Kultur brauchen Orte, an denen sie sich entfalten können. Und Darmstadt ist und will ein solcher Ort sein. Wir fördern ganz bewusst vielfältige Kultur, auch insbesondere neue Impulse, Experimente in der Kunst, der Literatur, der Musik und das ist mir wichtig, auch in Zeiten der schwierigen Haushaltslage, in der sich die Kommunen derzeit befinden.   Kunst und Kultur sind nicht nur ein Markenzeichen unserer Stadt, sondern es ist auch Aufgabe der öffentlichen Hand, Räume zur Verfügung zu stellen, die der Kultur den Raum gibt, sich zur Verwirklichung in einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft auch entfalten zu können. Letztendlich ist das genau die Grundlage, die wir in unserer Gesellschaft brauchen: freie Entfaltung von Kunst und Kultur, von Ideen und Gedanken, um uns weiterentwickeln zu können. Und darum geht es auch in den Werken von Annegret Soltau.   Kunst und Kultur lebt in Darmstadt, aber auch, weil sich hier viele Menschen und Institutionen einbringen und Künstlerinnen und Künstler, Musikerinnen, Musiker und Literatur fördern.   Förderer in einer ganzen Reihe von Unterstützern von Kunst und Kultur ist die TU Darmstadt, die diese Ausstellung mit dem Kunstforum initiiert hat und mit Führungen und Diskussionen im Rahmenprogramm ergänzt oder das Institut Mathildenhöhe mit der Performance von Annegret Soltau am 12. Februar in den Ausstellungsräumen.   Nur durch solche Kooperationen kann Kunst und Kultur auch in einer Stadt wie Darmstadt gedeihen. Deshalb bedanke ich mich bei allen Akteuren für ihr Engagement, um Kunst und Kultur hier in unserer Stadt am Leben zu halten und zu fördern. Insbesondere auch bei Ihnen, Frau Soltau, für Ihr Wirken und Ihren Beitrag zum Ansehen unserer Stadt, dem WDC für die Unterstützung dieser Veranstaltung und dem Kunstforum der TU für die Organisation dieser Ausstellung.

Bild: Mathilda Kügler

Rahmenprogramm

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