Begleitend zur Ausstellung haben sich Studierende im Rahmen des Seminars »Mode und Globalisierung: Textile and Education« unter Leitung von Prof. Dr. Alexandra Karentzos (Fachbereich Humwanwissenschaften, Arbeitsbereich Mode & Ästhetik) intensiv mit der Vermittlungspraxis von Textilien auseinandergesetzt. Das Seminarprojekt schlägt eine Brücke zwischen akademischer Lehre, künstlerischer Praxis und digitaler Vermittlung.
Ausgehend von Grundbegriffen wie Collage und Bricolage untersuchten die Studierenden, wie durch Fragmentierung und Neuanordnung tradierte Bilder und Machtstrukturen in Frage gestellt werden.
Die Werke der beiden Künstlerinnen dienten im Seminar als zentraler Ausgangspunkt.
In einem Workshop mit Hannah Maria Schmutterer sind die Studierenden zudem selbst kreativ geworden und haben mit ihren selbst mitgebrachten Textilien eigene Geschichten erzählt. Dabei zeigte sich, wie international diese Narrationen geprägt waren.
Gestützt auf theoretische Reflexion und den praktischen Workshop mit Hannah Maria Schmutterer verbinden die im Seminar entstandenen DigiStories kunst- und kulturwissenschaftliche Analyse mit Vermittlungspraxis.
Die DigiStories verknüpfen die Exponate mit den Fragestellungen des Seminars in einer digitalen Erzählung. Es sind solche Digitellings, die die textilen und fotografischen Kunstwerke als narratives Medium nahbar machen und einer breiten Öffentlichkeit neue Zugänge eröffnen. Mit den DigiStories erweitert die Ausstellung ihre analogen Exponate um eine interaktive, narrative Ebene.
Die Besucher:innen sind eingeladen den digitalen Erzählfäden zu folgen und eigene Perspektiven zu knüpfen.