Warte, wenn der Mond aufgeht, dann sehe ich die Bröcklein Brot, die ich ausgestreut habe, die zeigen uns den Weg nach Hause.

27. April bis 29. Oktober 2023

Im Rahmen der 12. Darmstädter Tage der Fotografie leistet das Kunstforum der TU Darmstadt mit der internationalen Ausstellung »Warte, wenn der Mond aufgeht, dann sehe ich die Bröcklein Brot, die ich ausgestreut habe, die zeigen uns den Weg nach Hause.« einen thematischen Beitrag und bespielt zudem neue Orte im öffentlichen Stadtraum.

Mehr denn je brauchen wir neue Perspektiven, den Blick auf die Welt aus einem anderen, einem ungewöhnlichen Blickwinkel. Die Chance, die Welt neu zusammenzubauen und dabei eine scheinbare Realität außen vor zu lassen. So lassen sich Details neu wahrnehmen, auf einmal bekommen sie eine neue Bedeutung:

»Die besten Entdeckungsreisen macht man nicht in fremden Ländern, sondern indem man die Welt mit neuen Augen betrachtet.«

Marcel Proust

Der theoretische Ansatz der Naturwissenschaftshistorikerin Donna Haraway besagt, sich mit allen Lebensformen und Umwelten zu vernetzen, miteinander und nicht nur nebeneinander zu leben. Die sechs internationalen Künstler*innen der thematischen Ausstellung »Warte, wenn der Mond aufgeht, dann sehe ich die Bröcklein Brot, die ich ausgestreut habe, die zeigen uns den Weg nach Hause.« im Kunstforum der TU Darmstadt verfolgen einen ähnlichen Ansatz: Die Wichtigkeit, sich wieder zu verbinden, die Natur zu schätzen und neue Wurzeln zu schlagen, scheint ein Leitmotiv der Künstler*innen zu sein.

Einige dieser Elemente finden sich bereits im spätromantischen Märchen »Hänsel und Gretel« der Gebrüder Grimm wieder: Orientierungslosigkeit, der Zauber von Natur und Wald, Versuchung und Selbstermächtigung werden von den internationalen Künstler*innen auf ihre jeweils eigene Weise visualisiert.

Beteiligte Künstler*innen

Sharbendu De, Mia Dudek, Sandra Kantanen, Eeva Karhu, Leonard Suryajaya, Jesus Tório