Marie Skłodowska-Curie Actions im Forschungsfeld Matter and Materials
07.09.2026 von mmw
Herausragende EU-Förderprojekte sind ein wesentlicher Baustein des Forschungsprofils der Technischen Universität Darmstadt. Im Forschungsfeld Matter + Materials (M+M) leisten insbesondere die Marie Skłodowska-Curie Actions (MSCA) einen wichtigen Beitrag zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und zur internationalen Vernetzung der Forschung.
Die TU Darmstadt koordiniert und beteiligt sich an mehreren MSCA-Programmen, die Doktorandinnen und Doktoranden aus aller Welt zusammenbringen. In diesen Netzwerken arbeiten die Forschenden an zentralen Fragestellungen rund um Materialien, chemische und biologische Systeme sowie nachhaltige Technologien. Dabei verbinden die Programme exzellente wissenschaftliche Ausbildung mit internationaler Mobilität, interdisziplinärer Zusammenarbeit und engem Austausch mit Industriepartnern.
MSCA-Projekte im Forschungsfeld Matter and Materials
SYNSENSO
Koordination: Prof. Dr. Heinz Koeppl
Im Doctoral Network SYNSENSO entwickeln Forschende neuartige Ansätze für synthetische Sensorsysteme. Ziel ist es, biologische und technische Konzepte zu verbinden, um intelligente Sensorplattformen für zukünftige Anwendungen zu entwickeln.
MetRaZymes
Koordination: Prof. Dr. Nico Bruns
Das Doctoral Network MetRaZymes erforscht innovative Enzymsysteme und deren Potenzial für nachhaltige chemische Prozesse. Die Projekte verbinden Materialwissenschaften, Chemie und Biotechnologie und tragen zur Entwicklung ressourcenschonender Technologien bei.
trainLSE
Koordination: Prof. Dr. Heinz Koeppl
Das EU-kofinanzierte Programm trainLSE bildet die nächste Generation von Forschenden an der Schnittstelle von Lebenswissenschaften, Ingenieurwissenschaften und datengetriebenen Methoden aus. Durch ein internationales Ausbildungs- und Mobilitätsprogramm erhalten die Promovierenden optimale Bedingungen für innovative Forschung und persönliche Weiterentwicklung.
MC4DD
Koordination: Prof. Dr. Felix Hausch
Im Doctoral Network MC4DD arbeiten Nachwuchsforschende an neuartigen makrozyklischen Wirkstoffkonzepten für die Arzneimittelforschung. Die Forschung verbindet moderne Synthesechemie mit medizinisch relevanten Fragestellungen und eröffnet neue Perspektiven für die Entwicklung innovativer Therapeutika.
Warum sich Promovierende für ein MSCA-Programm entscheiden
Für viele Promovierende sind die Marie Skłodowska-Curie Actions weit mehr als ein Forschungsprogramm. Sie schätzen insbesondere die Möglichkeit, in einem internationalen Umfeld an gesellschaftlich relevanten Fragestellungen zu arbeiten und dabei von einem europaweiten Netzwerk aus Wissenschaft, Industrie und Forschungseinrichtungen zu profitieren. Die enge Zusammenarbeit mit Forschenden unterschiedlicher Disziplinen, die internationalen Austauschmöglichkeiten sowie das strukturierte Qualifizierungsangebot bieten ideale Voraussetzungen für die wissenschaftliche und persönliche Weiterentwicklung. Viele Teilnehmende nennen zudem die Chance, frühzeitig internationale Kontakte aufzubauen und wertvolle Erfahrungen in verschiedenen Forschungs- und Arbeitskulturen zu sammeln, als entscheidenden Grund für ihre Bewerbung auf ein MSCA-Programm an der TU Darmstadt.
Im Folgenden haben wir einige der Teilnehmenden der vier Programme nach ihren Gründen für die Teilnahme am MSCA-Programm befragt: