Visual Computing

Master of Science

Studiengangsbeschreibung

Der Studiengang Master of Science Visual Computing vertieft die im Bachelor-Studium erlangten Fähigkeiten und Kenntnisse über die systematische Verarbeitung von Informationen insbesondere im Bereich digitaler Bilder und visueller Modelle. In diesem spezialisierten Masterstudiengang wird auf die Erzeugung, Verarbeitung und Analyse digitaler Bilder fokussiert, wobei das gesamte Spektrum von der Bildaufnahme über die Gewinnung visueller Modelle aus Bildern bis zur Synthese von realistischen Bildern aus Modellen abgedeckt wird. Es können deshalb im Studium innerhalb der Wahlbereiche die Themengebiete Computer Graphik, Computer Vision und Maschinelles Denken, die zunehmenden Verflechtungen und Syntheseleistungen von beiden zuvorgenannten Gebieten (Integrierte Methoden) sowie die konkreten Anwendungen der Bildinformatik näher vertieft werden.

Durch die zahlreichen Vertiefungs- und Wahlmöglichkeiten folgt das Studium ganz persönlichen Präferenzen der Studierenden. Es besteht außerdem die Möglichkeit, einen Teil des Studiums an einer ausländischen Universität zu absolvieren.

Weitere Informationen:

Modulhandbuch

Studien- und Prüfungsplan

Vorlesungsverzeichnis

Fachbereich Informatik

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Abschluss Master of Science
Dauer 4 Semester
Sprache Deutsch (in einzelnen Veranstaltungen Englisch)
Praktikum -
Zulassung Voraussetzung für die Aufnahme in ein Master-Programm und somit Immatrikulationsvoraussetzung ist ein Abschluss als „Bachelor of Science“ in der Fachrichtung Informatik oder ein gleichwertiger Abschluss. Bewerber aus anderen Fachdisziplinen können, sofern ausreichende Grundkenntnisse vorliegen, ebenfalls (ggf. unter Auflagen) zugelassen werden. Die Zulassung zu einem Master-Studiengang kann an zusätzliche inhaltliche Anforderungen geknüpft sein. Die studiengangspezifischen Zugangsvoraussetzungen finden Sie hier und in den Kompetenzbeschreibungen. Bei Fragen dazu sprechen Sie bitte die Fachstudienberatung an. Bitte beachten Sie auch die allgemeinen Informationen zum Master-Studium sowie die Hinweise für Studieninteressierte mit ausländischen Zeugnissen: Zulassung International.
Verfahren Sofern die Zugangsvoraussetzungen (Eingangsprüfung) erfüllt sind, gibt es keine zahlenmäßige Zulassungsbeschränkung.
Bewerbungsfrist und Studienbeginn siehe Übersicht Master-Studiengänge
Bewerbung Online Bewerbung
Teilzeitstudium unter bestimmten Voraussetzungen möglich
Besonderheiten -

Während der Bachelor-Studiengang seinen Schwerpunkt in den Grundlagen des Faches hat, dient der darauf aufbauende Master-Studiengang der wissenschaftlichen Vertiefung und forschungsnahen Auseinandersetzung mit dem Fach. Stärker als der Bachelor-Studiengang ermöglicht und verlangt ein Master-Studiengang das Setzen eigener fachlicher Schwerpunkte.

Das Absolvieren eines Master-Studiengangs wird daher empfohlen.

Mit dem erfolgreichen Abschluss als Master of Science eröffnet sich für Sie die Möglichkeit eines Promotionsstudiums an der TU Darmstadt oder einer anderen nationalen wie internationalen Universität: Promotion an der TU Darmstadt.

Der Informatik kommt heute in Forschung und Entwicklung eine immer wichtigere Rolle zu, denn die Gestaltung und Optimierung von Arbeitsabläufen ist ohne Softwarelösungen nicht mehr denkbar. Demzufolge sind die Chancen für Informatikerinnen und Informatiker auf dem Arbeitsmarkt vielversprechend: die Nachfrage nach ihnen ist ansteigend. Während sich die meisten von ihnen in Festanstellung befinden, gibt es auch zahlreiche Selbstständige. Beschäftigung finden sie in Unternehmen nahezu aller Branchen, in der öffentlichen Verwaltung sowie in der Forschung. Dort entwickeln, programmieren und modifizieren sie Hard- und Softwareprogramme, insbesondere im Zusammenhang komplexer Informations-, Kommunikations- und Steuerungssysteme.

Absolventen und Absolventinnen des speziellen Masterstudiengangs des Teilgebiets Visual Computing der Informatik können auf einen vielfältigen und umfangreichen Arbeitsmarkt blicken. Perspektiven ergeben sich in diversen Gebieten von Industrie, Wirtschaft und Forschung. Bildinformatiker und Bildinformatikerinnen visualisieren beispielsweise 2D- und 3D-Modelle aus digitalen Daten für die Medizintechnik, Autoindustrie und anderer industrieller Produktion, aber auch für die Medienindustrie. Die Erstellung von hardwarenahen Softwaresystemen findet im Arbeitsbereich mit Autonomen Systemen ihre Anwendung. Die Bearbeitung von visuellen Informationen spielt insbesondere auch für das virtuelle Engineering (bspw. für CAD-Systeme) eine wichtige Rolle. Mit dem in Darmstadt ansässigen Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung (IGD) steht zudem eine weltweit führende Einrichtung für angewandte Forschung im Bereich Visual Computing in engem Kontakt mit der TU Darmstadt und dem Fachbereich Informatik.

Wichtig ist es, deshalb neben dem Studium frühzeitig in einschlägigen Einrichtungen eigene praktische Erfahrungen zu sammeln, seine allgemeine Praxistauglichkeit unter Beweis zu stellen und Kontakte zu knüpfen. Die Aussicht auf eine gute Stellung wird durch die Bereitschaft zu beruflicher Mobilität, auch ins Ausland, erhöht. Insbesondere bei einer internationalen Ausrichtung sind sichere englische Sprachkenntnisse sehr zu empfehlen.