Erstes SURE! Forum
09.03.2026
Siebzehn Studierendenvertreterinnen und -vertreter von UPC, TU Darmstadt, Aalto, KTH, ULisboa und Wrocław Tech kamen in Polen zusammen und diskutieren Zusammenarbeit, Kommunikation und Verantwortung in einer sich wandelnden technologischen Welt. Das Forum gab zugleich Einblick in das, was Unite! Studierenden konkret bietet und wie studentische Mitgestaltung aussehen kann.
What's in it for you?
Beim ersten SURE! Forum der Unite!-Allianz trafen sich Studierende an der Wrocław Tech, um zentrale Fragen internationaler Zusammenarbeit zu diskutieren: Wie funktioniert Kommunikation in internationalen Teams? Wie lässt sich eine Geschichte so erzählen, dass sie überzeugt? Und wer trägt Verantwortung für die Richtung, in die sich Technologie entwickelt?
Neben den Studierenden nahmen auch externe Partner an der Veranstaltung teil. Die Eröffnungssitzung gestaltete Joanna Lindberg-Sterzyńska, Direktorin der Regionalvertretung der Europäischen Kommission in Polen. Die Workshops wurden sowohl von Expertinnen und Experten der Wrocław Tech als auch von Führungskräften internationaler Unternehmen geleitet und boten den Studierenden die Möglichkeit, direkt mit Praktikerinnen und Praktikern zusammenzuarbeiten.
„Students are at the heart of Unite! The alliance was created with them in mind, to provide future engineers with the best possible conditions for studying: access to international collaboration, the latest knowledge, and real experience gained through teamwork with peers from across Europe. That is why we are especially pleased that the first-ever SURE! Forum could take place here in Wrocław and that our university is actively helping to create a space where students can meet, exchange ideas and jointly design solutions for the future.“
— Renata Krzyżyńska, Vice-Rector for Research and Innovations und Unite! KLO an der Wrocław Tech.
Workshops zu Kommunikation, Zusammenarbeit und Führung
Das Programm verband praktische Kompetenzentwicklung mit einer Reflexion über die Rolle von Universitäten in einer sich schnell verändernden Welt.
Im Fokus standen unter anderem:
- Kommunikation innerhalb europäischer Universitätsallianzen (intern und interkulturell)
- externe Kommunikation und Präsenz von Studierenden in sozialen Medien
- Team- und Projektmanagement
- Führung im akademischen Umfeld
- Kommunikation in einem globalen Kontext
Das Forum war bewusst nicht als Vortragsreihe konzipiert, sondern als Arbeitsraum, in dem Studierende ihre Ideen direkt mit Expertinnen und Experten diskutieren konnten. Ein Leitgedanke lautete: Wer keine Geschichte erzählen kann, kann nicht führen.
In einer Session mit Vertreterinnen und Vertretern einer globalen Bank analysierten die Teilnehmenden, wie klare Kommunikation Führungsprozesse beeinflusst. Ein weiterer Workshop, geleitet von BNY, widmete sich den Herausforderungen globaler Zusammenarbeit und zeigte, wie viel in interkulturellen Kontexten „lost in translation“ gehen kann.
Perspektive der Studierenden
Adham Elaraby,
Studierendenvertreter der TU Darmstadt
„We didn’t come here just to sit in a room and nod along. The energy was completely different. We genuinely questioned the way we usually talk to each other and how decisions are made about the future of technology, universities and society.“
Ein zentrales Thema war die Verantwortung für technologische Entwicklungen. Die Diskussion verlagerte sich von der Frage, wie Technologie funktioniert, hin zu der Frage, wer tatsächlich Kontrolle darüber ausübt. Studierende diskutierten Ethik, Macht und die Rolle von Universitäten bei technologischen Veränderungen. Diese Überlegungen wurden in einem Workshop zum Critical Design Thinking weitergeführt, in dem Teilnehmende ihre eigenen Annahmen über Problemlösungsprozesse reflektierten.
Austausch innerhalb der Allianz
Für viele Teilnehmende bot das Forum auch die Möglichkeit, Kontakte innerhalb der gesamten Allianz zu knüpfen:
„SURE! Forum was a truly dynamic experience. The programme of workshops and accompanying events made the past few days both very valuable and unforgettable. I especially enjoyed meeting students from Wrocław Tech and having the chance to visit beautiful Wrocław. I am very grateful to all the organisers who devoted so much time to making this event happen.“
— Rachel LeBlanc, UPC.
Teil des Forums war auch die zweite Ausgabe der Let’s Unite! Fair, die der gesamten Hochschulgemeinschaft der Wrocław Tech offenstand. Während der Postersession stellten SURE!-Studierende Einblicke in Studienalltag und studentisches Leben in ihren Ländern vor. Zudem präsentierten sie Aktivitäten lokaler Studierendenorganisationen sowie Projekte im Unite!-Netzwerk – mit besonderem Fokus auf Initiativen aus dem Seed Fund Programme.
Für die Hochschulgemeinschaft der Wrocław Tech bot sich damit die Möglichkeit, Studierende der Unite!-Universitäten kennenzulernen und zentrale Initiativen der Allianz näher zu erfahren.
Studierende gestalten die nächste Phase von Unite!
„Unlike the Dialogues, which include many formal meetings and discussions, the Forum took the form of workshops organised under the ‘Students for Students’ formula. This allowed us to further develop our skills, particularly in communication and project work. We also discussed our internal structures, new criteria for our activities, and the challenges we face as Unite! enters the next phase of the project.“
— Marcel Sobecki, Präsident von SURE!
Das Forum machte deutlich: Studierende innerhalb von Unite! wollen aktiv gestalten, nicht nur diskutieren. Das Treffen in Wrocław markierte den Auftakt weiterer Initiativen, die in den kommenden Monaten von Studierenden der Unite!-Universitäten entwickelt werden. Unite!/mho