Girls’ Day im Life Science Engineering: Mit Lasern der Medizin helfen
23.04.2026 von mmw
Wie können lichtbasierte Technologien Fortschritte in Medizin und Forschung ermöglichen? Dieser Frage gingen die Teilnehmerinnen beim diesjährigen Girls’ Day nach, der unter der Federführung der Graduiertenschule Life Science Engineering an der TU Darmstadt stattfand.
In einem interaktiven Programm erhielten die Schülerinnen Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte aus beteiligten Laboren der Arbeitsgruppen von Torsten Frosch (Biophotonics Lab) und Thomas Burg (Integrated Micro-Nano-Systems Lab), die beide am neu gestarteten LOEWE‑Schwerpunkt MultiDrug‑TDM beteiligt sind.
Mit buntem Licht, anschaulichen Experimenten und praxisnahen Demonstrationen zeigten Doktorandinnen der Graduiertenschule Life Science Engineering sowie des MSCA‑COFUND train LSE, wie moderne Lasertechniken entwickelt werden und später in der medizinischen Praxis – etwa im Krankenhaus – zum Einsatz kommen können.
Im Mittelpunkt stand dabei das aktive Mitmachen: Die Teilnehmerinnen konnten selbst einen Laser steuern und erlebten, welche Rolle Farben, Licht und Präzision in der Medizintechnik spielen. Gleichzeitig bekamen sie einen lebendigen Eindruck davon, wie Wissenschaftlerinnen neue Ideen entwickeln und Forschung Schritt für Schritt vorantreiben.
Der Girls’ Day machte deutlich, wie vielseitig und gesellschaftlich relevant Ingenieur‑ und Naturwissenschaften sind, und setzte zugleich ein starkes Zeichen für die Förderung junger Talente sowie den Abbau von Berührungsängsten gegenüber technischen Studien‑ und Berufsfeldern.