TU-Präsident Prömel auf Nordamerika-Reise

Nachwuchs fördern und internationale Kontakte ausbauen

29.08.2019

TU-Präsident Hans Jürgen Prömel besuchte die GAIN-Tagung in San Francisco, um dort vor Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern für die TU Darmstadt als Forschungsstätte zu werben. Im Anschluss besuchte er die Washington State University und unterzeichnete ein Austauschabkommen.

Präsident Prömel im Gespräch

„Hier gelingt der Karrieresprung“, zeigte sich TU-Präsident Hans Jürgen Prömel zufrieden und reiste persönlich zur GAIN-Tagung, um die Anwesenden gemeinsam mit Dr. Bettina Wagner, Geschäftsführerin von Ingenium, und Philina Wittke vom Nordamerika-Büro der TU Darmstadt, vom Wissenschafts- und Forschungsstandort TU Darmstadt zu überzeugen.

Die GAIN-Tagung ist die wichtigste transatlantische Konferenz zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Getreu dem Motto des German Academic International Network (GAIN) „Informieren, Vernetzen, Gestalten“ ist es das Ziel der Tagung, Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler bei der Vorbereitung auf die Rückkehr an den Forschungsstandort Deutschland zu unterstützen, damit diese die im Ausland erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse optimal in Deutschland nutzen können.

Die Tagung fand vom 23. bis 25. August in San Francisco statt und bot neben Paneldiskussionen, Workshops und Vorträgen eine Talent Fair, auf der sich interessierte Kandidaten über konkrete Förder- und Arbeitsmöglichkeiten in Deutschland informieren konnten. Dazu standen zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Industrie zur Verfügung. Sie reisen jährlich zur GAIN-Tagung, um die gut 500 Teilnehmenden persönlich kennenzulernen und sich mit ihnen über gemeinsame Projekte und Förderinstrumente auszutauschen.

Auch die TU Darmstadt sieht die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses als eine ihrer Kernaufgaben an. Dazu hat sie eigens eine Strategie entwickelt, deren Dachorganisation Ingenium im Zusammenwirken mit den Fachbereichen, Graduiertenschulen und Graduiertenkollegs Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler berät und fördert.

Präsident Prömel und Associate Vice President Professor Paul Whitney bei der Abkommensunterzeichnung

Partnerschaftsbesuch an der Washington State University

Im Anschluss an die Tagung reiste Präsident Prömel zum Partnerschaftsbesuch an die Washington State University (WSU) weiter. Mit der WSU besteht seit 2017 ein Memorandum of Understanding, das durch die Entwicklung gemeinsamer Programme im Bereich Studierendenaustausch und Forschungszusammenarbeit mit Leben gefüllt werden soll. Auch Kooperationsprojekte mit der Industrie stehen in Aussicht. Professor Volker Nitsch, Internationalisierungskoordinator des Fachbereichs Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, begleitete den Präsidenten.

Neben erfolgreichen Treffen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der verschiedenen Forschungsbereiche der WSU stand auch ein Treffen mit dem Präsidenten der WSU, Professor Kirk H. Schulz und Vizepräsidentin Professorin Mitzi M. Montoya auf dem Programm, bei dem die weitere Zusammenarbeit zwischen der WSU und der TU Darmstadt besprochen wurde.

Als nächster Schritt der Kooperation wurde ein Austauschabkommen für Studierende von Präsident Prömel und Professor Paul Whitney, Associate Vice President for International Programs der WSU, unterzeichnet.

Philina Wittke/Julia Fitzthum/mho