Ausbau des Unite!-Präsidiums

Wiederwahl der Unite!-Präsidentin und erstmalige Benennung zweier Vizepräsidenten

29.11.2022

In einer außerordentlichen Sitzung des Unite! Academic Forum am 29. November 2022 wurde TU-Präsidentin Professorin Tanja Brühl in ihrem Amt als Präsidentin für Unite! für weitere drei Jahre bestätigt. Außerdem wählte das Gremium zwei Vizepräsidenten: Professor Ilkka Niemelä, Präsident der Aalto University, Finnland, und Professor Daniel Crespo, Rektor der Universitat Politècnica de Catalunya, Spanien. Gemeinsam tragen sie unter anderem Verantwortung für die strategische Weiterentwicklung von Unite!. Damit kommt die Universitätsallianz der Rückmeldung der Europäischen Kommission zu einem Ausbau der Führungsspitze nach.

TU- und Unite!-Präsidentin Professorin Tanja Brühl.

Das Unite! Academic Forum besteht aus Repräsentant:innen aller Unite!-Statusgruppen und hat in einer außerordentlichen Sitzung die aktuelle Unite!-Präsidentin Professorin Tanja Brühl einstimmig im Amt bestätigt. Zusammen mit den neuen Unite!-Vizepräsidenten wird sie dafür verantwortlich sein, die Strategie von Unite! weiterzuentwickeln sowie die Führung der Allianz zu überwachen und zu leiten. Die Vizepräsidenten werden zudem die Präsidentin bei offiziellen politischen Sitzungen und Medienauftritten unterstützen oder vertreten.

„Ich freue mich sehr über das Vertrauen, für weitere drei Jahre als Präsidentin die Entwicklung unserer gemeinsamen Universitätsallianz Unite! begleiten zu dürfen! Gemeinsam mit meinen Kollegen Ilkka Niemelä und Daniel Crespo werde ich mich für die Umsetzung unsere Vision für Unite! 2030 einsetzen. Wir wollen die große Begeisterung für Unite! in weitere Netzwerke an unseren Universitäten und darüber hinaustragen. Unite! lebt von unser aller Überzeugung und Engagement – ich lade Sie ein, gestalten Sie mit uns die Zukunft unserer Allianz“, so TU- und Unite!-Präsidentin Professorin Tanja Brühl.

Professor Daniel Crespo, Rektor der Universitat Politècnica de Catalunya.

Rektor Daniel Crespo: „Die Entscheidung von Unite!, das Führungsteam mit zwei neuen Vizepräsidenten zu verstärken, ist ein weiteres Zeichen für den Willen aller Mitglieder, die Allianz zu stärken. Die Einbindung von komplementären Visionen und Stimmen in die Führung dieses europäischen Universitätsmodells, an dem die neun Partneruniversitäten arbeiten, wird die Allianz voranbringen. Ich bin überzeugt, dass dieser Weg, der bereits viele Möglichkeiten aufzeigt und es Unite! erlaubt, seine Projekte mit einer stärkeren und reichhaltigeren Vision voranzutreiben, auch zur Transformation von UPC beitragen wird. Als Vizepräsident von Unite! werde ich mich daher in den kommenden Jahren dafür einsetzen, die Vision, das Wissen und die Erfahrung unserer Universität in die Leitung der Allianz einzubringen.“

Präsident Ilkka Niemelä: „Ich fühle mich geehrt, dass ich zu einem der beiden Vizepräsidenten von Unite! gewählt worden bin. Nach der 2019 gestarteten Pilotphase tritt die Allianz nun in eine neue, spannende Entwicklungsphase ein, die sich an ihrem Leitbild 2030 orientiert, das von der Unite!-Gemeinschaft in gemeinsamer Bemühung erarbeitet wurde. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Tanja und Daniel, um die Agenda von Unite! als Technologie- und Innovationstreiber für den Fortschritt eines grünen und digitalen Europas voranzutreiben.“

Das Ziel von Unite! ist die Gestaltung eines neuen europäischen Universitätsmodells durch gemeinsame Bildungsprogramme, virtuelle und physische Mobilität, innovative pädagogische Methoden und harmonisierte Modelle der Verwaltung.

Unite!/mho

Über die Europäische Hochschulinitiative

Die Europäische Hochschulinitiative wurde 2019 ins Leben gerufen, um die Schaffung eines europäischen Bildungsraums bis 2025 voranzutreiben. Die Europäischen Universitäten sind transnationale Allianzen von Hochschuleinrichtungen aus der EU, die eine langfristige Strategie verfolgen und europäische Werte und Identität vermitteln. Die Initiative soll die Mobilität der Studierenden und des Personals deutlich stärken und die Qualität, Inklusion und Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Hochschulbildung fördern.

Als Reaktion auf eine erste Ausschreibung des Programms Erasmus+ im Jahr 2019 wurden die ersten 17 Allianzen für eine dreijährige Pilotphase ausgewählt, um den Grundstein für künftige europäische Universitäten zu legen. Unite! war unter diesen ersten 17. Weitere 24 Bündnisse folgten bei der zweiten Ausschreibung im Jahr 2020.

Die neue Förderung von Unite!, die Ende 2022 anläuft, fällt unter die Ausschreibungen zur weiteren Umsetzung der Europäischen Hochschulinitiative. Bis Mitte 2024 soll die Zahl der Europäischen Universitäten auf 60 erhöht werden, die mehr als 500 Universitäten vereinen und die im Rahmen von Erasmus+ mit einem voraussichtlichen Budget von 1,1 Milliarden Euro für den Zeitraum 2021-2027 unterstützt werden. Ziel ist es, eine gemeinsame und langfristige strukturelle, nachhaltige und systemische Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Forschung und Innovation zu entwickeln und zu teilen, um europäische interuniversitäre Campus zu schaffen, in denen Studierende, Personal und Forschende aus allen Teilen Europas eine nahtlose Mobilität genießen und gemeinsam über Länder und Disziplinen hinweg neues Wissen schaffen können.