TU-Präsidium kondoliert Familie von getötetem Studierenden

13.01.2026

Die Nachricht hat uns im Mark erschüttert.

Nach dem gewaltsamen Tod eines Studierenden der TU Darmstadt in Kolumbien hat das Präsidium der Universität den Hinterbliebenen sein tiefes Mitgefühl ausgesprochen. Die Nachricht habe das Präsidium über die deutsche Botschaft in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá erreicht und im Mark erschüttert, heißt es in dem Kondolenzschreiben vom 8. Januar. Der Verlust eines Kindes sei sicherlich das Schlimmste, das Menschen ertragen müssen, und wiege umso schwerer, wenn das geliebte Kind völlig unerwartet einen gewaltsamen Tod erleide.

Der 26-Jährige sei ein hoch geschätztes Mitglied der Universitätsgemeinschaft der TU und auf dem Weg zu einem erfolgreichen Studienabschluss gewesen, erklärte das Präsidium weiter. Man werde dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren.

Der Studierende war nach dem Abschluss eines Austauschprogramms in Bogotá Anfang Januar auf einer Reise im Norden Kolumbiens bei einem Raubüberfall erschossen worden.

Der Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwissenschaften, an dem der Getötete studierte, kündigte an, ein Kondolenzbuch auszulegen. Zudem soll in der nächsten Fachbereichsratssitzung eine Gedenkminute abgehalten werden.

Mit Rücksicht auf alle Trauernden ist eine mediale Berichterstattung vor Ort nicht erwünscht.

Die kolumbianische Partneruniversität Escuela Colombiana de Ingeniería Julio Garavito, die der Getötete besucht hatte, richtete eine Website zum Gedenken an den Studenten ein.