Solve & Unite! Hackathon

Studierendeninitiative für internationale Integration

30.04.2026

Angetrieben von Studierenden aus fünf Unite!-Universitäten und unterstützt durch den Seed Fund hat sich der „Solve & Unite! Hackathon“ an der UPC zu einem Zentrum kollaborativer Innovation entwickelt. Die Initiative zeigt, wie interdisziplinäre Zusammenarbeit kreative, von Studierenden entwickelte Lösungen für die Herausforderungen der Integration internationaler Studierender hervorbringt.

Die Universitat Politècnica de Catalunya (UPC) wurde kürzlich zum Treffpunkt für kollaborative Innovation im Rahmen des Solve & Unite! Hackathons. Organisiert von Studierenden aus fünf Universitäten der Unite!-Allianz (UPC, TU Darmstadt, PoliTO, ULisboa und WUST) und gefördert durch den Seed Fund for Student Activity, verdeutlichte die Veranstaltung, wie interdisziplinäre Teamarbeit innovative Lösungsansätze für die Integration von Austauschstudierenden entwickeln kann.

Drei Projekte – drei Ansätze zur Integration

Der Hackathon endete mit der Präsentation von drei Prototypen, die jeweils zentrale Aspekte der internationalen Studienerfahrung adressieren:

Soziale Vernetzung und Überwindung von Einsamkeit

Das erste Team widmete sich dem Gefühl der Isolation unter Studierenden. Vorgestellt wurde eine universelle digitale Matching-Plattform, die Studierende anhand gemeinsamer Studienkontexte, Interessen und Veranstaltungen vernetzt. Ziel ist es, bereits vor der Teilnahme an Aktivitäten passende Kontakte zu finden und frühzeitig ein Zugehörigkeitsgefühl zu schaffen.

Onboarding und Orientierung in der Stadt

Die zweite Gruppe fokussierte die ersten Wochen nach der Ankunft. Ihre Lösung umfasst eine interaktive Stadtkarte mit Veranstaltungen und Angeboten, basierend auf Interessen und Standort. Die Plattform unterstützt die soziale Integration praxisnah und gewährleistet gleichzeitig Datenschutz und Privatsphäre.

All-in-One-Plattform mit spielerischem Ansatz

Das dritte Team entwickelte eine integrierte digitale Plattform, die verschiedene Bedürfnisse internationaler Studierender bündelt – von rechtlichen Informationen über Sprachunterstützung bis hin zu sozialen Angeboten. Ergänzt wird das Konzept durch spielerische Elemente, die bereits vor der Ankunft den Austausch in einer offenen und respektvollen digitalen Umgebung fördern.

Studentisches Engagement und Ausblick

Der Erfolg der Veranstaltung basiert auf dem Engagement eines internationalen Organisationsteams aus allen fünf beteiligten Universitäten: Kateryna Stepaniuk (TU Darmstadt), José Daniel Vásquez (UPC), Anna Angelone (PoliTo), Dmitrii Zaev und Rúben Matos (ULisboa) sowie Maksymilian Wojnowski (WUST).

Nach den Präsentationen folgt im Mai eine Evaluationsphase. Ziel ist es, das Projekt mit dem größten Potenzial für eine Umsetzung auszuwählen, um das akademische, soziale und kulturelle Leben an den Unite!-Universitäten nachhaltig zu verbessern. Unite!