Tanja Brühl neue Vize-Sprecherin der HRK-Mitgliedergruppe Universitäten
09.06.2026
Die Präsidentin der TU Darmstadt, Professorin Tanja Brühl, ist heute (9. Juni) zur stellvertretenden Sprecherin der Mitgliedergruppe Universitäten der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) gewählt worden.
Sie freue sich darauf, als Teil des Sprecher:innenkreises künftig die Stimme der Universitäten in vielfältigen Diskursen einzubringen und den gestaltungsorientierten Austausch mit Politik und Zivilgesellschaft zu drängenden Zukunftsthemen fortzusetzen, sagte Brühl. „Ich danke den Kolleg:innen herzlich für ihr durch die Wahl zum Ausdruck gebrachtes Vertrauen“, betonte sie. „Als Universitäten leisten wir prägende Beiträge für die Gestaltung der Veränderungen von heute und jener von morgen. Nachhaltig wirksam werden diese Beiträge im engagierten und vertrauensvollen Austausch – miteinander und mit unseren Partner:innen in Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.“
Die von Brühl benannte Zielsetzung prägt programmatisch auch die Vision der TU Darmstadt als vernetzte und vernetzende Universität. Als europäische Technische Universität verbindet sie Menschen, Disziplinen und Institutionen, damit wissenschaftliche Innovationen gesellschaftliche Wirkung entfalten können.
Zur neuen Sprecherin der Mitgliedergruppe Universitäten der HRK wurde Professorin Katharina Riedel gewählt. Die Rektorin der Universität Greifswald wird damit gemäß HRK-Ordnung zugleich eine Vizepräsidentin der Hochschulrektorenkonferenz. Als weitere Mitglieder des Sprecher:innenkreises gewählt wurden Professorin Barbara Albert, Rektorin der Universität Duisburg-Essen, und Professor Hauke Heekeren, Präsident der Universität Hamburg. Die Amtszeit beginnt am 1. Dezember 2026.
Im deutschen Wissenschaftssystem sind Universitäten die zentralen Knotenpunkte – zwischen Forschung, Lehre und Transfer, zwischen Industrie und Wissenschaft, zwischen Hochschulen und außerhochschulischer Forschung, zwischen nationaler und internationaler Vernetzung. Sie decken das gesamte Spektrum von der Grundlagenforschung bis zur anwendungsorientierten Forschung ab. Sie sind der erste Partner der Industrie, Inkubatoren für Start-ups und Orte interdisziplinärer Bildung, die hoch qualifizierte Absolvent:innen hervorbringen – Fach- und Führungskräfte für morgen. Die Universitäten sind die Grundlage, auf der Deutschlands technologische Souveränität und Innovationskraft wachsen.
In der Mitgliedergruppe Universitäten der HRK tauschen sie sich strategisch über gemeinsame Themen aus. Der Sprecher:innenkreis bereitet die Sitzungen der Mitgliedergruppe vor und vertritt kontinuierlich deren Interessen in der HRK und darüber hinaus.
Die HRK ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland. Die Mitgliedshochschulen werden in der HRK durch ihre Präsidien und Rektorate vertreten. Die HRK hat gegenwärtig 272 Mitgliedshochschulen, an denen rund 90 Prozent aller Studierenden in Deutschland immatrikuliert sind. Damit ist die Hochschulrektorenkonferenz die Stimme der Hochschulen gegenüber Politik und Öffentlichkeit und das zentrale Forum der gemeinsamen Meinungs- und Willensbildung im Hochschulsystem. HRK/mih