Woman in Fairy Tales - Reading Performance
im Rahmen der Ausstellung »THREADS OF LIFE. Corina Gertz & Hannah Maria Schmutterer«
Am Samstag, 5. Dezember 2026 findet um 18 Uhr die Reading-Performance von Hannah Maria Schmutterer »Women in Fairytales« statt. Acht Performerinnen lesen gemeinsam aus Schmutterers Originaltext »Women in Fairytales«. Film, Licht und Ton verdichten die Lesung zu einer Inszenierung zwischen Märchen, Erinnerung und weiblicher Rollenbildung.
Die Performance findet in deutscher und englischer Sprache statt.
Wann?
05. Dezember 2026, 18:00-20:00
Wo?
Kunstforum der TU Darmstadt, Altes Hauptgebäude, Hochschulstr. 1, 64289 Darmstadt
Veranstalter
Kunstforum der TU Darmstadt
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Zur Ausstellung des TU Kunstforums
Mit THREADS OF LIFE Corina Gertz & Hannah Maria Schmutterer präsentiert das Kunstforum der TU Darmstadt eine Ausstellung, die textile Praktiken, kulturelle Identität und Fragen der Sichtbarkeit ins Zentrum stellt. Der Titel versteht sich dabei als programmatisches Motiv: Threads of Life – Fäden des Lebens – verweist auf die vielfältigen Verbindungen zwischen Stoff, Körper, Geschichte und Erinnerung, die beide Künstlerinnen auf je eigene Weise sichtbar machen.
Die Schau ist Teil von Wold Design Capital Frankfurt Rhein Main 2026.
Sie wird kuratiert von Julia Reichelt, M.A., Leiterin des TU Kunstforums und wird von einem umfangreichen, interdisziplinären Rahmenprogramm flankiert.
Die Fotografin Corina Gertz zeigt Arbeiten aus ihrer fortlaufenden Serie Das abgewandte Porträt, an der sie seit vielen Jahren weltweit arbeitet. In ihren Fotografien porträtiert sie Frauen in traditioneller Kleidung – jedoch stets von hinten. Das Gesicht bleibt verborgen, die Kleidung selbst wird zum Zeichen von Geschichte, Handwerk, Herkunft und gesellschaftlicher Zugehörigkeit. So entsteht eine stille, zugleich kraftvolle Auseinandersetzung mit Themen wie Diversität, Inklusion und den Werten einer demokratischen Gesellschaft.
Hannah Maria Schmutterer erweitert diesen Dialog mit Werken, die Textilkunst, Malerei, Poesie und Performance miteinander verweben. Ihre Arbeiten untersuchen, wie Weiblichkeit, Erinnerung und kulturelle Zuschreibungen in Stoffen eingeschrieben sind – und wie sich diese Bedeutungen durch künstlerische Praxis transformieren lassen. Durch das Nähen, Auftrennen und Neuverknüpfen von Materialien werden persönliche wie kollektive Lebensfäden – die »threads of life« – erfahrbar und neu verknüpft.
Tags
corinagertz, kunstforum, srd, xchange