2. Dialogue von UNITE!

Konsolidierung der Kernaktionen der Allianz

30.10.2020

Am 30. September öffneten sich virtuell die Türen zum 2. UNITE-Dialogue für die Vertreterinnen und Vertreter der Fakultäten, des Personals, der Studierenden, für die Rektorinnen und Rektoren sowie für die Präsidentinnen und Präsidenten der sieben Partner der europäischen Universitätsallianz UNITE!.

Nachdem am ersten Tag Project Monitoring Meetings abgehalten wurden und die UNITE! Governing Platform mit den Präsidentinnen und Präsidenten sowie der Rektorinnen und Rektoren der sieben Partner zusammentrat, um über die nächsten entscheidenden Schritte zur Steuerung der Allianz zu entscheiden, startete der Dialogue virtuell am Mittwoch, dem 30. September, mit mehr als 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in einer gemeinsamen Sitzung und anschließenden parallelen Arbeitssitzungen.

Emotionale Videos aus Lissabon und von der Universidade de Lisboa waren die virtuelle Antwort darauf, dass man sich nicht persönlich in Lissabon treffen konnte. Die virtuelle Ausrichtung des Dialogues verlangte nach Anpassungen des ursprünglichen Formats und eröffnete zugleich neue Möglichkeiten. Die Veranstaltung bot eine einzigartige Plattform für intensive Zusammenarbeit: In den einzelnen Parallel Sessions konnten sich die Teilnehmenden aktiv an verschiedenen Schwerpunktbereichen der Allianz beteiligen. Der zweite UNITE! Dialogue konzentrierte sich auf die Verknüpfung zwischen den Task Forces und die verschiedenen Perspektiven zu Themen wie Services und virtueller Campus, Innovation in Bildung, Forschung und Innovation (F&I), Fernlernen und Online-Bewertung, F&I in Bildung und Studentenmobilität: Physisch, gemischt, virtuell. Die Vielfalt der Teilnehmenden ermöglichte ein ausführliches und umfassendes Feedback vonseiten der Hauptakteure der Allainz, um sich gemeinsam für die Hochschullandschaft der Zukunft zu engagieren.

Ein weiterer neuer und willkommener Aspekt, war die stärkere Beteiligung der Studierenden. Diese beteiligten sich bereits an den Parallel Sessions am Vormittag und ganz besonders an den Parallel Sessions am Nachmittag, die sie mit ausrichteten.

EUniQ

Parallel dazu fand – ebenfalls virtuell – die zweitägige Ortsbesichtigung von EUniQ statt. Die Evaluierung von UNITE! war Teil des EUniQ-Projekts, das einen Rahmen für die Qualitätssicherung an europäischen Universitäten entwickelt. UNITE! ist eine von vier europäischen Universitätsallianzen, die an der EUniQ-Pilotevaluierung teilnehmen. Zwei Tage lang diskutierten die Experten mit Mitgliedern und externen Partnern von UNITE! darüber, wie die Universitätsallianz ihre Qualitätsziele definiert, umsetzt und überprüft. Studierende, akademische Mitglieder, Expertinnen und Experten für Qualitätsmanagement, das UNITE! Management, die UNITE!-Präsidentinnen und -Präsidenten sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft aller sieben Partneruniversitäten von UNITE! waren aktiv beteiligt. Ein erstes Feedback des EUniQ-Panels bestätigte, dass UNITE! über eine tragfähige und gute Grundlage für die weitere Ausarbeitung seines Qualitätssicherungsansatzes verfügt. Besonders beeindruckt zeigte sich das Gremium vom Engagement und der Begeisterung der UNITE!-Beteiligten.

UNITE!/mho

UNITE!

UNITE! (University Network for Innovation, Technology and Engineering) wurde 2019 als eine der ersten 17 Allianzen der Europäischen Hochschulinitiative der Europäischen Kommission 2019-2022 ausgewählt. UNITE! versammelt sieben Universitäten von Finnland bis Portugal und verbindet europäische Regionen mit wirtschaftlicher Perspektive, Unternehmertum und Innovation: Technische Universität Darmstadt, Aalto Universität, Grenoble INP Graduate Schools of Engineering and Management, (Universität Grenoble Alpes), KTH Royal Institute of Technology, Politecnico di Torino, Universidade de Lisboa und Universitat Politècnica de Catalunya – BarcelonaTech.

Auf Grundlage ihrer langjährigen erfolgreichen Zusammenarbeit teilen die UNITE!-Partner das starke Engagement für die Umsetzung eines Paradigmenwechsels für Exzellenz in Lernen, Lehre und Forschung in Übereinstimmung mit den europäischen Grundwerten der Menschenwürde, der freiheitlichen Demokratie, der Rechtsstaatlichkeit und der sozialen Integration.