Das Fachgebiet und Institut für Werkstoffkunde und die Staatliche Materialprüfungsanstalt Darmstadt der Technischen Universität Darmstadt bilden gemeinsam das Zentrum für Konstruktionswerkstoffe mit ca. 150 Mitarbeiter_inne_n in insgesamt sieben Kompetenzbereichen.

Unser Aufgabenspektrum reicht von der Forschung und Lehre über die Werkstoff- und Bauteilprüfung, Begutachtung, Überwachung, Zertifizierung und Schadensanalyse bis zur Beratung. Der Kompetenzbereich Hochtemperaturwerkstoffe befasst sich mit experimentellen und numerischen Untersuchungen an Werkstoffen für Bauteile des Anlagen-, Fahrzeug- und Turbinenbaus.

Zur Unterstützung unseres wissenschaftlichen Teams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine_n

Wiss. Mitarbeiter_in (w/m/d)

zur Durchführung eines anwendungsnahen Forschungsvorhabens in einem befristeten Arbeitsverhältnis (3 Jahre).

Ihre Aufgaben:

  • Betreuung eines öffentlich geförderten Forschungsvorhabens zum Thema „Entwicklung von Konzepten zur Ermittlung von Kennwerten zur Bewertung von additiv-gefertigten Komponenten für den Hochtemperatureinsatz – LPBF Hochtemperaturlebensdauer“
  • Analyse von realen Bauteilen hinsichtlich der eingestellten und örtlich verteilten Mikrostruktur nach Herstellen per LPBF-Prozess in enger Zusammenarbeit mit dem Forschungspartner MPA Stuttgart
  • Initiales Design eines generischen Bauteils zur Probenentnahme unter Mitwirkung des Fachbereichs Materialwissenschaft der TU Darmstadt sowie beteiligter Industrieunternehmen
  • Koordination und Begleitung des Prüfprogramms, Versuchsauswertung und fortschrittliche statistische Einordnung der Versuchsergebnisse
  • Erarbeitung eines Vorprüfungszeugnisses sowie eines Standard-Prüfprogramms zur Hochtemperatur-Charakterisierung von per LPBF-Prozess hergestellten Strukturen
  • Regelmäßige Präsentation der Ergebnisse in Kolloquien und Seminaren, vor Industrievertretern des projektbegleitenden Ausschusses sowie auf internationalen Fachtagungen und Konferenzen
  • Unterstützung von fachlich verknüpften Forschungsfragestellungen im Rahmen weiterer Industrie- und Forschungskooperationen
  • Mitarbeit in der Lehre

Ihr Profil:

  • Sehr guter wissenschaftlicher Hochschulabschluss des Maschinenbaus, der Materialwissenschaft oder vergleichbare Qualifikation
  • Vertiefte Kenntnisse im Bereich des Hochtemperaturwerkstoffverhaltens sowie Grundkenntnisse im Bereich additiver Fertigung wünschenswert
  • Gute EDV-Kenntnisse; Erfahrungen mit statistischer Versuchsplanungen und -Auswertung erwünscht
  • Deutsch und Englisch fließend
  • Hohes Engagement und Interesse an wissenschaftlichen und technischen Aufgabenstellungen
  • Hohe soziale Kompetenz, organisatorische Fähigkeiten, hohe Leistungsbereitschaft
  • Sehr gute Team- und Kommunikationsfähigkeit

Wenn Sie zusammen mit unserem Team erfolgreich sein wollen und eine verantwortungsvolle Aufgabe suchen, dann freuen wir uns darauf, Sie kennen zu lernen.

Gelegenheit zur Vorbereitung einer Promotion wird gegeben. Das Erbringen der Dienstleistung dient zugleich der wissenschaftlichen Qualifizierung.

Die Technische Universität Darmstadt strebt eine Erhöhung des Anteils der Frauen am Personal an und fordert deshalb besonders Frauen auf, sich zu bewerben. Bewerber_innen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 oder diesen Gleichgestellte werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Die Vergütung erfolgt nach dem Tarifvertrag für die Technische Universität Darmstadt (TV - TU Darmstadt). Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich.

Bewerbungen sind mit den üblichen Unterlagen (inkl. Zeugniskopien) unter Angabe der Kenn-Nummer per E-Mail in Form eines einzigen, zusammenhängenden pdf-Dokuments an den Leiter des Fachgebiets und Instituts für Werkstoffkunde, Herr Prof. Dr.-Ing. Matthias Oechsner, Grafenstraße 2, 64283 Darmstadt, zu senden. E-Mail: oechsner@mpa-ifw.tu-darmstadt.de.

Weitere Informationen über uns erhalten Sie auch auf unserer Homepage www.mpa-ifw.tu-darmstadt.de

Kenn-Nr. 174

Veröffentlicht am

25. März 2020

Bewerbungsfrist

08. April 2020