TU Darmstadt - Die Ausstellung: Idee und Konzept

Konzept der Ausstellung

Die Idee

Die Technische Universität Darmstadt ist einzigartig: Als wissenschaftliches Zentrum in einer der wichtigsten Metropolregionen Europas verbindet sie über 20.000 Studierende und 4000 Beschäftigte in 13 Fachbereichen an 5 Standorten miteinander und beflügelt eine Fülle von Partnerschaften zu Industrie und Forschung. Sie ist stolz auf ihre über 130jährige Geschichte, ihre Pionierleistungen und ihre Persönlichkeiten. Hier setzt die Ausstellung im Eingangsgebäude der Universität an: Sie bildet das facettenreiche Profil der Universität unter Einsatz von Werkstoffen und Bauteilen, die den Charakter der TU Darmstadt maßgeblich geprägt haben: Beton, Stahl und Monitore.

Das Konzept

„Vernetzung“ ist das zentrale Thema der Ausstellung. Im Mittelpunkt steht die Universität, die eine Fülle von Verbindungen zwischen Fachdisziplinen, Industrie- und Forschungspartnern, Wissenschaftlern und Studierenden, Forschung und Lehre knüpft. Dieser Vernetzungsgedanke findet sich auf allen drei Visualisierungsebenen der Ausstellung wieder – auf der Tafel, auf dem Betontisch, an den Monitoren. Gemeinsam bilden sie das Profil der Universität in unterschiedlicher Breite ab. Die Betrachter können sich den Inhalten schrittweise nähern. Sie entscheiden selbst, welchem Gestaltungselement sie sich zuwenden möchten. Und legen so fest, wie umfassend sie sich über die TU Darmstadt informieren möchten. Die Ausstellungselemente Wand-Tafel und Schreib-Tisch dienen als Allegorie für die Begriffe Lehre und Lernen.

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Athene-Skulptur, Altes Hauptgebäude der TU Darmstadt. Bild: Patrick Bal

Die Tafel

Auf der Tafel wird der Begriff „Vernetzung“ bildlich umgesetzt. Der komplexe Organismus der Universität wird prägnant in Schlüsselbegriffe mit visueller Fernwirkung gefasst. Mit Hilfe dieser „lauten“ Typografie im Raum kann der Besucher bereits aus der Ferne das Profil und die Leistungen der Universität erkennen. Die handgeschriebene Tafel steht dabei im Kontrast zu der modernen Materialität aus Leichtbeton, Stahl und Flachbildschirmen.

Der Tisch und die Seile

Die Ausstellung fasst das Profil der TU Darmstadt mit Hilfe von sieben Schlüsselbegriffen. Diese wörtlich zu nehmenden Botschaften, die bereits auf der Tafel ausgedrückt sind, werden am Tisch erneut aufgenommen und konkretisiert. Damit erhält der Betrachter einen Einstieg in die Themen, die er wahlweise an den Monitoren inhaltlich vertiefen kann. Die einzelnen Themen stehen dabei nicht für sich allein, sondern bilden miteinander vernetzt die Werte und die Leistungen der Universität ab. Dabei kommt den 12 Stahlseilen eine tragende Rolle zu: Sie symbolisieren die Vernetzung der einzelnen Themengebiete zu einem Gesamtbild. Obwohl scheinbar chaotisch angeordnet hat jedes Seil seine Aufgabe. Nur durch das Zusammenspiel der Seile bleibt der Betontisch unbeweglich. Er hütet in seiner ausgeklügelten Stabilität Geschichten „von Gewicht“.

Die Flachbildschirme

Die drei Flachbildschirme sind passgenau in den Betontisch eingelassen. Platte und Bildschirm – ein statisches und ein dynamisches Gestaltungselement verbinden sich zu einer Einheit. Die Besucher können selbst entscheiden, wie intensiv sie in die interaktiven Informations-Angebote an den Bildschirmen eintauchen möchten.