Schwung für Studierendenaustausch und Forschungsprojekte

30.10.2017

Schwung für Studierendenaustausch und Forschungsprojekte

Kooperation mit University of Texas at San Antonio (UTSA)

Forschende und Studierende der University of Texas at San Antonio (UTSA) /USA werden künftig oft zu Gast an der Technischen Universität Darmstadt sein: Ein entsprechender Kooperationsvertrag ist feierlich unterzeichnet worden.

Campus der University of Texas at San Antonio. Bild: UTSA
Campus der University of Texas at San Antonio. Bild: UTSA

TU-Präsident Professor Hans Jürgen Prömel und Dr. Mauli Agrawal, Vizepräsident der University of Texas at San Antonio (UTSA), setzten vor großem Publikum und etlichen prominenten Augenzeugen ihre Unterschriften unter das Kooperations-Abkommen: Die feierliche Zeremonie war Bestandteil eines mehrtägigen Programms der Wissenschaftsstadt Darmstadt, um die Partnerschaft mit der US-amerikanischen Millionenmetropole San Antonio zu begründen.

UTSA-Vizepräsident Dr. Mauli Agrawal (li.) und TU-Präsident Hans Jürgen Prömel (re.) bei der Vertragsunterzeichnung. Bild: Wissenschaftsstadt Darmstadt / Peter Grasmück
UTSA-Vizepräsident Dr. Mauli Agrawal (li.) und TU-Präsident Hans Jürgen Prömel (re.) bei der Vertragsunterzeichnung. Bild: Wissenschaftsstadt Darmstadt / Peter Grasmück

Deshalb war eine hochrangige, rund 30-köpfige Delegation aus der texanischen Stadt angereist. Oberbürgermeister Jochen Partsch und San Antonios Bürgermeister Ron Nirenberg besiegelten im Kongresszentrum darmstadtium förmlich die Städtepartnerschaft. Anschließend zückten die Vertreter der TU Darmstadt und die UTSA die Füllfederhalter, um ihre neue Partnerschaft zu dokumentieren.

Zuvor hatten Professoren des Fachbereichs Informatik der TU Darmstadt eine US-Teildelegation zum Informationsbesuch empfangen: Kristian Kersting, Professor für Maschinelles Lernen und Mitglied des Centre for Cognitive Science an der Universität, sowie Professor Carsten Binnig, Leiter des Fachgebiets Data Management, stellten aktuelle wissenschaftliche Arbeiten vor. Beide haben konkrete USA-Erfahrungen: Kersting schloss seine Postdoc-Phase am MIT ab, Binnig lehrte und forschte an der Brown University / Rhode Island.

Die Delegation tauschte sich ferner mit Professor Peter Buxmann, Leiter des Innovations- und Gründungszentrums (HIGHEST) der TU Darmstadt, aus, um Anknüpfungspunkte im Bereich Start-up-Förderungen auszuloten. Buxmann wird im Januar 2018 nach San Antonio reisen.

Kooperation im Sommer ausgelotet

Gruppenfoto: Delegation aus San Antonio mit Vertretern der TU Darmstadt. Bild: Patrick Bal
Mitglieder der US-Delegation mit Vertreterinnen und Vertretern der TU Darmstadt. Bild: Patrick Bal

Dem nunmehr geschlossenen Vertrag war unter anderem ein Besuch einer UTSA-Delegation im Juni dieses Jahres an der TU Darmstadt vorangegangen. Beide Seiten führten fruchtbare Gespräche, um eine Zusammenarbeit in Studium, Lehre und Forschung etwa in den Fachbereichen Wirtschaftswissenschaften, Biologie, Material- und Geowissenschaften, Bau- und Umweltingenieurwissenschaften und Informatik anzustoßen.

Jetzt können der Studierendenaustausch und gemeinsame Forschungsprojekte in Schwung kommen. Darüber hinaus besteht großes Interesse daran, ein Dual PhD-Programm in Cybersicherheit anzubahnen.

UTSA – Daten und Fakten:

  • Öffentliche Universität mit 29.000 Studierenden (davon 24.400 im Bachelor) in 133 Studienprogrammen (64 Bachelor, 48 Master, 21 Promotionsangebote)
  • 1.400 Beschäftigte in Forschung und Lehre (ohne Teaching Assistants)
  • Forschungsschwerpunkte: Health, Security, Energy and Environment, Human and Social Development, Sustainabilty. Unterschiedliche Cluster, u.a. Computer and Analytics, Advanced Materials, Sustainable Communities and Critical Infrastructure

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